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  <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 06:00:04 +0200</pubDate>
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   <title>Noch alte Lire daheim? Das gilt heute beim Umtausch</title>
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   <description>Es klingt zunächst wie ein kleines Wunder. Beim Aufräumen tauchen auf dem Dachboden vergessene Banknoten auf. Dicke Bündel alter Lire, sorgfältig versteckt, vielleicht für Notfälle zurückgelegt. Ein geborgener Schatz?</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Von wegen, wie zwei aktuelle F&auml;lle aus Genua belegen. In einem Fall soll eine 96-J&auml;hrige in einer alten Anrichte Banknoten im Wert von 71 Millionen Lire entdeckt haben. Umgerechnet w&auml;ren das mehr als 36.000 Euro. In einem weiteren Fall ging es um 51 Millionen Lire, also um gut 26.000 Euro. Die Hoffnung lag nahe: zur Bank gehen, die alten Lire abgeben, Euro bekommen. Doch f&uuml;r die Betroffenen endete der Fund vor Gericht &ndash; und ohne neues Euroverm&ouml;gen.  Die Gerichte folgten der Linie  der Banca d&rsquo;Italia.<BR /><BR />Und die sieht so aus: &bdquo;Nach der geltenden Rechtslage ist ein Umtausch von Lire nicht mehr m&ouml;glich&ldquo;, wie die  Regionaldirektion der Banca d&rsquo;Italia in Bozen auf Anfrage der &bdquo;Dolomiten&ldquo; mitteilt. Ausgenommen seien nur F&auml;lle, in denen nachgewiesen werden k&ouml;nne, dass zwischen dem 6. Dezember 2011 und dem 28. Februar 2012 ein Umtauschantrag bei der Banca d&rsquo;Italia gestellt wurde und der Anspruch auf Umtausch in den folgenden zehn Jahren durch eine verj&auml;hrungsunterbrechende Handlung aufrechterhalten wurde.<BR /><BR />Hei&szlig;t in der Praxis: Wer heute beim Ausr&auml;umen einer Wohnung, in einem Nachlass oder in einem alten M&ouml;belst&uuml;ck Lire findet, hat in der Regel keine Chance mehr, daraus Euro zu machen. Entscheidend ist nicht, wann die Scheine wieder auftauchen. Entscheidend ist, ob damals rechtzeitig ein formeller Antrag gestellt wurde &ndash; und ob dieser Anspruch danach weiter rechtlich verfolgt wurde.<BR /><BR />Der Hintergrund liegt in den Fristen nach der Euro-Einf&uuml;hrung. Alte Lire konnten grunds&auml;tzlich bis zum 28. Februar 2012 in Euro gewechselt werden. Ende 2011 zog die Regierung Monti diese Frist jedoch abrupt vor. Diese Vorverlegung wurde sp&auml;ter vom Verfassungsgerichtshof beanstandet. Daraus entstand aber keine neue allgemeine M&ouml;glichkeit, heute noch gefundene Lire zu wechseln. <BR /><BR />Eine Chance besteht deshalb nur in sehr engen Altf&auml;llen. Gemeint sind F&auml;lle, in denen jemand gerade in der umstrittenen Phase zwischen 6. Dezember 2011 und 28. Februar 2012 den Umtausch verlangt hatte. Zus&auml;tzlich musste dieser Anspruch laut Banca d&rsquo;Italia in den folgenden Jahren rechtlich &bdquo;am Leben&ldquo; gehalten werden &ndash; etwa durch eine formelle schriftliche Aufforderung, eine anwaltliche Intervention oder einen gerichtlichen Schritt, der die Verj&auml;hrung unterbricht. F&uuml;r normale Haushalte ist diese H&uuml;rde praktisch kaum zu nehmen. Genau daran scheiterten offenbar auch die Verfahren in Ligurien. <h3>
Volksbank: Einzelf&auml;lle, keine H&auml;ufung</h3>Von einer H&auml;ufung alter Lire-Funde kann dennoch keine Rede sein &ndash; zumindest nicht in S&uuml;dtirol. Bei der Volksbank wurde in den vergangenen f&uuml;nf Jahren nach eigenen Angaben nur ein einziger Fund mit einigen hunderttausend Lire gemeldet. Meist handle es sich um Nachlasssituationen. <h3>
Wie sieht es bei D-Mark und Schilling aus?</h3>Der Vergleich mit anderen L&auml;ndern macht die Sache f&uuml;r Lire-Inhaber jedenfalls bitterer. In Deutschland k&ouml;nnen alte D-Mark-Scheine und -M&uuml;nzen bis heute ohne Frist bei der Bundesbank umgetauscht werden. Auch &Ouml;sterreich ist bei der letzten g&uuml;ltigen Schilling-Serie gro&szlig;z&uuml;giger: Diese kann weiterhin unbefristet und kostenlos bei der Oesterreichischen Nationalbank in Euro gewechselt werden.  F&uuml;r &auml;ltere Schilling-Serien gelten dagegen abgelaufene Fristen. Italien zieht beim Umtausch alter Lire deutlich h&auml;rtere Grenzen.<BR /><BR /> Ganz wertlos m&uuml;ssen alte Lire-Scheine jedoch nicht sein. Die gro&szlig;en Erl&ouml;se betreffen allerdings Ausnahmen. Eine historische 1000-Lire-Banknote aus dem Jahr 1899 wurde vor einigen Jahren bei einer Auktion f&uuml;r mehr als 70.000 Euro zugeschlagen.  H&auml;ufige 50.000- oder 100.000-Lire-Scheine aus den letzten Jahren vor dem Euro bringen meist deutlich weniger. Selbst gr&ouml;&szlig;ere B&uuml;ndel solcher Scheine erzielen auf Auktionen oft nur wenige hundert Euro &ndash; weit entfernt vom fr&uuml;heren rechnerischen Gegenwert. Auch die Volksbank d&auml;mpft die Erwartungen: Einen Sammlerwert gebe es meist nur bei seltenen und sehr gut erhaltenen St&uuml;cken; normale Scheine h&auml;tten in der Regel kaum einen Wert.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 05:53:26 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 09 Jun 2026 05:54:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Bei manchen wecken die Lire-Scheine bis heute Nostalgiegefühle. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
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   <title>Durst investiert 20 Millionen in neue Produktionsstätte</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/durst-investiert-20-millionen-in-neue-produktionsstaette</link>
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   <description>Die Durst Group aus Brixen baut in Como ein neues Produktions- und Technologiezentrum. Für den neuen Standort investiert das Unternehmen laut eigenen Angaben rund 20 Millionen Euro.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ber)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Durst Como ist ein langfristiges Bekenntnis: Europ&auml;ische Technologie, hier entwickelt und gebaut, f&uuml;r die Welt&ldquo;, sagte Christoph Gamper, CEO der Durst Group, in einer am Montag ver&ouml;ffentlichten Stellungnahme. <BR /><BR />Mit dem Gro&szlig;projekt in der Lombardei will das auf Digitaldruck spezialisierte Unternehmen seine Rolle im Textildruck weiter st&auml;rken. In den vergangenen zw&ouml;lf Jahren hat die Gruppe mehr als 50 Millionen Euro in diesen Sektor investiert. Bisher war der Textildruck im Werk in Kufstein konzentriert. Mit dem neuen Werk in Como kommt nun ein zweiter Standort hinzu.    <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1321629_image" /></div>
<BR /><BR />&bdquo;Dieses Projekt ist ein zentraler Meilenstein auf unserem Wachstumspfad&ldquo;, erkl&auml;rte Alessandro Manes, Director Global Sales Industrial Textile der Durst Group. Das Unternehmen erzielte im Vorjahr einen Umsatz von 430 Millionen Euro und will laut eigener Aussage diesen Wert in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren verdoppeln. <h3>
&Uuml;bernahme erfolgreich abgeschlossen</h3>Das neue Werk &bdquo;Durst Como&ldquo; geht aus der &Uuml;bernahme von Aleph hervor &ndash; einem Spezialunternehmen, das auf die Entwicklung fortschrittlicher Inkjet-L&ouml;sungen f&uuml;r den Direktdruck auf Textilien sowie f&uuml;r den Papierdruck spezialisiert ist. Der Kauf wurde bereits 2023 eingeleitet und 2025 erfolgreich abgeschlossen.<BR /><BR />Como wird neben Brixen und Lienz auch zum dritten Forschungs- und Entwicklungszentrum der Gruppe. Der italienische Hub konzentriert sich vor allem auf die Digitaldruck-Technik f&uuml;r Kleidung und Wohntextilien. <BR />Schrittweise soll der Standort zudem zu einem Zentrum f&uuml;r Kundenzusammenarbeit sowie f&uuml;r textilbezogene Automatisierung und Software ausgebaut werden. <BR /><BR />Der neue Hauptsitz von Durst Como entsteht in einem bereits bestehenden Geb&auml;ude, um zus&auml;tzlichen Fl&auml;chenverbrauch zu vermeiden. Die Immobilie wird daf&uuml;r energetisch komplett saniert.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 15:04:57 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 08 Jun 2026 15:05:21 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Am Standort Como soll der Fokus auf Textildruck liegen. © Durst</media:title>
    <media:credit role="author">Durst</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Größte Bank Italiens will Rivalin kaufen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/groesste-bank-italiens-will-rivalin-kaufen</link>
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   <description>Zwei Banken kämpfen um die Monte Paschi di Siena: Sowohl Banco BPM als auch Intesa Sanpaolo zeigen am ältesten Geldhaus der Welt Interesse.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa/apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />Den Beginn im Bieterkampf machte Banco BPM am Wochenende. Die Bank hat mitgeteilt, mit Monte Paschi fusionieren zu wollen. Einen Wert der potenziellen Offerte f&uuml;r die Monte Paschi wurde nicht genannt. Es hatte lediglich gehei&szlig;en, dass die fusionierte Bank auf einen gemeinsamen B&ouml;rsenwert von mehr als 50 Milliarden Euro kommt. <BR /><BR />Am Montag konterte Italiens gr&ouml;&szlig;te Bank Intesa Sanpaolo. Das Geldhaus will Monte Paschi f&uuml;r mehr als 30 Milliarden Euro &uuml;bernehmen. Konkret bietet Intesa den Monte-Paschi-Aktion&auml;ren einen Euro in bar sowie 1,6 eigene Aktien. Damit wird eine Monte-Paschi-Aktie mit etwas mehr als zehn Euro bewertet. Das sei eine Pr&auml;mie von 12,5 Prozent im Vergleich zum Schlusskurs vom Freitag. <BR /><BR />Dar&uuml;ber hinaus hat der Versicherer Unipol mit Intesa Sanpaolo eine Vereinbarung f&uuml;r den Erwerb von 635 MPS-Filialen abgeschlossen, sobald das &Uuml;bernahmeangebot erfolgreich abgeschlossen ist.<h3>
Intesa deutlich gr&ouml;&szlig;erer Konkurrent</h3>Gemessen am B&ouml;rsenwert ist Intesa nach Unicredit die gr&ouml;&szlig;te Bank. Sie kommt auf eine Marktkapitalisierung von 99 Milliarden Euro. Die Banco BPM kommt lediglich auf eine Marktkapitalisierung von rund 20 Milliarden Euro. ]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 11:37:57 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 08 Jun 2026 11:38:41 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der Bieterkampf um Monte Paschi hat begonnen. © ANSA / Matteo Bazzi / Z57</media:title>
    <media:credit role="author">Matteo Bazzi / Z57</media:credit>
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  </item>
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   <title>Italo-Chef La Rocca kritisiert DB-Chefin Palla: „Scheinverbote, um uns zu stoppen“</title>
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   <description>Die geplante Expansion des italienischen Hochgeschwindigkeitsanbieters Italo nach Deutschland stößt bei der Deutschen Bahn auf Widerstand.  Die aus Bozen stammende DB-Chefin Evelyn Palla kritisierte kürzlich – wie berichtet –  Italos Forderungen nach besonderen Rahmenbedingungen für den deutschen Markteintritt als „ungewöhnlich“. Italos Vorstandschef Gianbattista La Rocca reagiert jetzt und kritisiert die Rahmenbedingungen für einen möglichen Markteintritt in Deutschland scharf.</description>
   <author>redaktion@stol.it (mit)</author>
   <content:encoded><![CDATA[In Interviews mit &bdquo;Die Welt&ldquo;, &bdquo;Repubblica Affari &amp; Finanza&ldquo; und &bdquo;Business Insider&ldquo; sprach er von &bdquo;Scheinverboten, um uns zu stoppen&ldquo;.<BR />&bdquo;Deutschland ist der attraktivste Markt, den man sich vorstellen kann. <BR />Der Hochgeschwindigkeitsverkehr z&auml;hlt dort &uuml;ber 100 Millionen Fahrg&auml;ste j&auml;hrlich - doppelt so viele wie in Italien. Unsere Analyse zeigt, dass echter Wettbewerb die Nachfrage um mindestens 40 Prozent steigern k&ouml;nnte&ldquo;, sagte La Rocca.<BR /><BR />Zugleich stellte er die Investitionsentscheidungen des Unternehmens<BR />infrage: &bdquo;Es ist nicht m&ouml;glich, 3,6 Milliarden Euro zu investieren, ohne zu wissen, ob wir langfristig &uuml;berhaupt operieren d&uuml;rfen.&ldquo; Italo sei ein privates Unternehmen mit industriellen und institutionellen Anteilseignern, darunter die Reederei MSC (Mediterranean Shipping Company), der US-Investmentfonds BlackRock, sowie der deutsche Versicherer Allianz. Man akzeptiere Wettbewerbsrisiken, ben&ouml;tige jedoch Rechtssicherheit. &bdquo;Das sind die normalen Risiken der Branche. <BR /><BR />Aber wir brauchen zumindest die Sicherheit, dass die Z&uuml;ge, die wir kaufen, auch tats&auml;chlich fahren d&uuml;rfen&ldquo;,so La Rocca Hintergrund sind auch m&ouml;gliche rechtliche Schritte seitens Philipp Nagl, Vorstand des deutschen  Infrastrukturbetreibers InfraGO, sollte Italo die geforderten Bedingungen durchsetzen wollen. La Rocca reagierte scharf: &bdquo;Ich finde das unglaublich. Wie kann man mit einer Klage drohen, bevor &uuml;berhaupt eine Entscheidung gefallen ist?&ldquo; Von einem Infrastrukturbetreiber erwarte man Neutralit&auml;t. &bdquo;Er sollte als unabh&auml;ngige dritte Partei handeln&ldquo;, so La Rocca abschlie&szlig;end.<BR /><BR />Italo will ab 2028 mit 30 Hochgeschwindigkeitsz&uuml;gen deutsche Gro&szlig;st&auml;dte verbinden. Das Unternehmen verweist auf Italien, wo der Wettbewerb im Hochgeschwindigkeitsverkehr zu niedrigeren Preisen und mehr Fahrg&auml;sten gef&uuml;hrt hat. Palla h&auml;lt einen solchen Effekt in Deutschland f&uuml;r unwahrscheinlich: Das Schienennetz sei bereits stark ausgelastet, zus&auml;tzlicher Fernverkehr vielerorts nur begrenzt m&ouml;glich.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/italo-plant-einstieg-in-deutschland-palla-kritisiert-forderungen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Die S&uuml;dtirolerin Palla hatte Italo u.a. vorgeworfen, sich die rentabelsten Strecken aussuchen zu wollen.</a> Zudem sei der deutsche Bahnmarkt schon heute &bdquo;der wettbewerbsintensivste Europas&ldquo;. &Uuml;ber den Markteintritt soll bis Ende Juni die zust&auml;ndige deutsche Beh&ouml;rde entscheiden.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 10:55:54 +0200</pubDate>
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    <media:title>Italos Vorstandschef Gianbattista La Rocca und DB-Chefin Evelyn Palla. © Collage/Italo/DLife</media:title>
    <media:credit role="author">Collage/Italo/DLife</media:credit>
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   <title>Mit Qualität und Leidenschaft zum „Direktvermarkter des Jahres 2026“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/mit-qualitaet-und-leidenschaft-zum-direktvermarkter-des-jahres-2026</link>
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   <description>Die Familie Knapp vom Auslugerhof in St. Lorenzen ist am Freitag vom Südtiroler Bauernbund als „Direktvermarkter des Jahres 2026“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden „Roter Hahn“-Direktvermarkter geehrt, die durch herausragende Produktqualität, Innovationskraft und besonderes Engagement für die bäuerliche Direktvermarktung überzeugen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Bereits zum vierten Mal vergibt der S&uuml;dtiroler Bauernbund die Auszeichnung &bdquo;Direktvermarkter des Jahres&ldquo;. Erstmals geht sie mit Joachim Knapp vom Auslugerhof in St. Lorenzen an einen Eierproduzenten. <BR />W&auml;hrend fr&uuml;her Milchwirtschaft und Eierproduktion die beiden wirtschaftlichen Standbeine des Betriebs bildeten, konzentriert sich die Familie seit der Aufgabe der Milchwirtschaft im Jahr 2014 vollst&auml;ndig auf die Eierproduktion. Diese wurde kontinuierlich ausgebaut &ndash; von einst 75 H&uuml;hnern auf aktuell knapp 3.500.<BR /><BR />Ausschlaggebend f&uuml;r die Verleihung der Auszeichnung sind die Qualit&auml;t, die Kontinuit&auml;t, die Professionalit&auml;t, die Transparenz, die Innovationskraft und die Botschafterrolle, erinnerte Hannes Knollseisen von der Abteilung Marketing im S&uuml;dtiroler Bauernbund. &bdquo;Der Produktionsprozess ist professionell und transparent. Hygiene, Tierwohl, Stallungen sowie Produktions- und Lagerr&auml;ume erf&uuml;llen alle Anforderungen.&ldquo; Die H&uuml;hner werden in Freilandhaltung gehalten und haben tags&uuml;ber uneingeschr&auml;nkten Zugang ins Freie. Das Futter ist vollst&auml;ndig gentechnikfrei. Sandb&auml;der, Schattenpl&auml;tze, Scharrbereiche, ausreichend Nester und Sitzstangen sowie ein Wintergarten sorgen f&uuml;r artgerechte Bedingungen. <BR /><BR />Auch das Erscheinungsbild des Hofes spielte bei der Bewertung eine Rolle. Der gepflegte Hof mit seiner bis ins 12. Jahrhundert zur&uuml;ckreichenden Geschichte macht Landwirtschaft f&uuml;r Besucherinnen und Besucher erlebbar.<h3>
Innovation f&uuml;r den Erfolg</h3>Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Innovationskraft der Familie Knapp. F&uuml;r die Vermarktung wurden ein neues Logo und ein modernes Verpackungskonzept entwickelt. Herzst&uuml;ck des Betriebs ist der neue Hofladen in den historischen Gem&auml;uern des Hofes. <BR /><BR />Neben Freilandeiern werden dort zahlreiche weitere Produkte aus eigener Erzeugung sowie von &bdquo;Roter-Hahn&ldquo;-Partnerbetrieben angeboten, darunter Fleischpakete, Speck, Kartoffeln, Nudeln aus hofeigenem Getreide, Dinkel- und Roggenmehl, Fruchtaufstriche und Sirupe. Der Laden ist als Selbstbedienungs-Hofladen konzipiert und t&auml;glich von 6 bis 22 Uhr ge&ouml;ffnet. Dar&uuml;ber hinaus werden die Eier &uuml;ber den Lebensmitteleinzelhandel, die Gastronomie sowie an Schulen, Kinderg&auml;rten und Gro&szlig;k&uuml;chen vermarktet.<BR /><BR />Auch Nachhaltigkeit wird am Auslugerhof gro&szlig;geschrieben. Kurze Transportwege, Photovoltaikanlagen auf den D&auml;chern und ein elektrisch betriebenes Lieferfahrzeug tragen zu einer ressourcenschonenden Produktion bei.<BR /><BR />Besonders hervorzuheben ist das Engagement von Joachim Knapp, der den Hof 2018 &uuml;bernommen hat. &bdquo;Durch seine Pr&auml;senz in den sozialen Medien, Hoff&uuml;hrungen und die Teilnahme an Veranstaltungen leistet er einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit des Qualit&auml;tssiegels Roter Hahn und der b&auml;uerlichen Direktvermarktung und gilt als Vorbild f&uuml;r viele Direktvermarkterinnen und Direktvermarkter&ldquo;, unterstrich Knollseisen.<BR /><BR />Die erfolgreiche Direktvermarktung erm&ouml;glicht es der Familie, den Hof im Vollerwerb zu f&uuml;hren. Seit Kurzem bietet sie zudem Genussabende am Hof an. Serviert werden Gerichte aus hofeigenen Produkten und Zutaten von Betrieben aus der Umgebung. Das Konzept folgt dem Gedanken einer authentischen Farm-to-Table-K&uuml;che und macht regionale Lebensmittelproduktion unmittelbar erlebbar.<h3>
Bauernbund startet Direktvermarkter-Offensive</h3>Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten m&ouml;chten wissen, woher ihre Lebensmittel stammen. &bdquo;Um weitere B&auml;uerinnen und Bauern f&uuml;r die Direktvermarktung zu gewinnen, hat der S&uuml;dtiroler Bauernbund eine Direktvermarkter-Offensive ins Leben gerufen. Dazu geh&ouml;ren unter anderem die Direktvermarkter-Akademie sowie ein Beraterpool mit Expertinnen und Experten f&uuml;r s&auml;mtliche Bereiche der Direktvermarktung&ldquo;, erinnerte Bauernbund-Landesobmann Daniel Gasser. <BR /><BR />&bdquo;Mit der Auszeichnung w&uuml;rdigt der S&uuml;dtiroler Bauernbund besonders erfolgreiche Direktvermarkterinnen und Direktvermarkter und macht gleichzeitig auf die hohen Anforderungen dieser Vermarktungsform aufmerksam. Direktvermarktung vereint landwirtschaftliche Produktion, Verarbeitung, Lebensmitteltechnik, Verkauf, Vertrieb, Management und Marketing &ndash; und verlangt damit ein breites unternehmerisches Know-how.&ldquo;<BR /><BR />Lob f&uuml;r die Familie Knapp gab es u. a. vom B&uuml;rgermeister von St. Lorenzen, Martin Ausserdorfer, sowie Vertretern der IDM, des Tourismus und der Landwirtschaft. Sie hoben den Mut und den Einsatz der gesamten Familie hervor, ohne die die Direktvermarktung nicht m&ouml;glich w&auml;re, und unterstrichen, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus ist.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 14:00:35 +0200</pubDate>
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    <media:title>Der Südtiroler Bauernbund hat der Familie Knapp (Alois, Joachim, Simone, Paul und Maria) die Auszeichnung „Direktvermarkter des Jahres 2026“ verliehen. Bei der Verleihung waren u. a. der Bürgermeister von St. Lorenzen, Martin Ausserdorfer, sowie Vertreter der IDM, des Tourismus und der Landwirtschaft anwesend. © SBB</media:title>
    <media:credit role="author">SBB</media:credit>
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   <title>OpenAI plant laut Bericht massiven Umbau von ChatGPT</title>
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   <description>Der US-Softwarekonzern OpenAI plant einem Zeitungsbericht zufolge den bisher größten Umbau seines KI-Chatbots ChatGPT.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Anwendung solle zu einer sogenannten Super-App mit Programmierwerkzeugen und KI-Agenten ausgebaut werden, um den Umsatz vor einem m&ouml;glichen B&ouml;rsengang anzukurbeln, berichtete die &bdquo;Financial Times&ldquo; am Sonntag unter Berufung auf mehr als ein Dutzend aktuelle und ehemalige Mitarbeiter. Die &Auml;nderungen seien Teil einer umfassenden Umstrukturierung bei OpenAI.<BR /><BR />Das Unternehmen wolle sich verst&auml;rkt auf lukrative Firmenkunden konzentrieren und den Wettbewerb mit dem Rivalen Anthropic versch&auml;rfen. Eine Stellungnahme von OpenAI lag zun&auml;chst nicht vor.<BR /><BR />Im Zuge der Neuausrichtung soll das Programmierprodukt Codex aufgewertet werden. Die Neuerungen sollen in den kommenden Wochen zun&auml;chst als Updates f&uuml;r die Website und die mobilen Apps von ChatGPT eingef&uuml;hrt werden, hie&szlig; es in dem Bericht weiter. Um die Nutzung voranzutreiben, gestalte OpenAI die Benutzeroberfl&auml;che neu. Nutzer sollen so gezielt zu Programmierwerkzeugen, Bildgenerierung und Partnerdiensten wie Canva und Booking.com gelenkt werden.<BR /><BR />Dem Blatt zufolge machen zwei Millionen Gesch&auml;ftskunden derzeit etwa 40 Prozent des Umsatzes von OpenAI aus. Das Unternehmen erwarte, dass dieser Anteil bis zum Jahresende auf 50 Prozent steigen werde. ChatGPT hat nach Angaben des Unternehmens von Anfang des Jahres mehr als 900 Millionen w&ouml;chentlich aktive Nutzer und &uuml;ber 50 Millionen zahlende Privatkunden.<BR /><BR />Die Nachrichtenagentur Reuters hatte im Mai berichtet, dass OpenAI einen B&ouml;rsengang in den USA vorbereite. Konzernchef Sam Altman hatte erkl&auml;rt, das Unternehmen konzentriere sich nicht auf einen bestimmten Zeitplan und werde erst dann an die B&ouml;rse gehen, wenn der Zeitpunkt daf&uuml;r sinnvoll sei.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 09:46:04 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 07 Jun 2026 09:47:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Datum des Börsengangs von OpenAI ist noch offen. © APA/dpa / Hendrik Schmidt</media:title>
    <media:credit role="author">Hendrik Schmidt</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Teurer Sammelspaß: Das Milliardengeschäft von Panini</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/teurer-sammelspass-das-milliardengeschaeft-von-panini</link>
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   <description>Die Panini-Sticker begeistern Fußballfans auf der ganzen Welt und bescheren dem Unternehmen aus Modena Milliardenumsätze. Am Sammelspaß verdient jedoch nicht nur der Konzern, clevere Sammler machen seltene Exemplare zu echten Wertanlagen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ber)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />Kaufen, Tauschen, Sammeln: Kurz vor Beginn der Fu&szlig;ball-WM steigt auch das Panini-Fieber. Die legend&auml;ren Sammelbilder aus Modena geh&ouml;ren f&uuml;r Millionen Menschen zum Turnier dazu wie das Eis zum Strandurlaub.<BR /><BR />Die Erfolgsgeschichte begann vor &uuml;ber 60 Jahren. 1961 brachten die Br&uuml;der Giuseppe und Benito Panini ihr erstes Album namens &bdquo;Calciatori&ldquo; zur italienischen Serie A auf den Markt. Damals verkauften sie zwei Sticker f&uuml;r 10 Lire. 1970 folgte mit dem ersten Sammelheft zur Fu&szlig;ball-WM in Mexiko der internationale Durchbruch. <BR /><BR />Heutzutage vertreibt Panini neben Fu&szlig;ballkollektionen auch zahlreiche Marvel-Comics und Manga-Sticker. Das Herzst&uuml;ck und auch der finanzielle L&ouml;wenanteil des Konzerns bleiben jedoch unver&auml;ndert die Alben mit den Sammelbildern. Ein gro&szlig;er Teil der selbstklebenden Sticker wird &uuml;brigens vom Bozner Unternehmen Longo AG produziert, das j&auml;hrlich rund 500 Millionen St&uuml;ck druckt. <h3>
Milliardenumsatz dank Sticker</h3>Die Unternehmensgruppe verkauft nach eigenen Angaben weltweit &uuml;ber f&uuml;nf Milliarden Sticker pro Jahr und generierte 2024 einen Umsatz von rund 1,6 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) belief sich auf nahezu 400 Millionen Euro &ndash; in WM-Jahren liegen die Zahlen traditionell noch weitaus h&ouml;her. <BR /><BR />Umso h&auml;rter trifft das Unternehmen der Verlust der FIFA-Rechte: Ab 2030 bricht damit das wichtigste Kerngesch&auml;ft weg. Die UEFA-Rechte verlor Panini bereits 2022. <h3>1.500 Euro f&uuml;r volles Album</h3>Da die diesj&auml;hrige Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA mit 48 Mannschaften als gr&ouml;&szlig;te aller Zeiten in die Geschichte eingeht, bricht auch das Panini-Album alle Rekorde: Satte 980 Sammelbilder umfasst das Heft. Die Sticker werden in P&auml;ckchen zu sieben f&uuml;r 1,50 Euro verkauft. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320672_image" /></div>
<BR /><BR />Rein rechnerisch lie&szlig;e sich das Album so f&uuml;r 210 Euro f&uuml;llen. Da die verschlossenen T&uuml;ten jedoch Doppelte enthalten, liegen die realen Kosten um ein Vielfaches h&ouml;her. Mathematischen Simulationen zufolge m&uuml;ssen Sammler im Schnitt &uuml;ber 1.000 Packungen kaufen, um das Album komplett zu vervollst&auml;ndigen &ndash; die tats&auml;chlichen Ausgaben klettern damit auf rund 1.500 Euro.<h3>
&Uuml;ber eine Million Euro f&uuml;r seltene Sticker</h3>Im Vergleich zu seltenen Sammlerst&uuml;cken ist das aktuelle Album jedoch fast noch ein Schn&auml;ppchen. Erst im vergangenen Jahr ist bei einer Versteigerung ein Sticker des Fu&szlig;ballstars Lionel Messi f&uuml;r 1,5 Millionen Dollar (1,2 Mio. Euro) versteigert worden. Es ist eine Karte aus der ersten Saison, in der Messi im Profikader des FC Barcelona stand.<BR /><BR />Auch f&uuml;r ein Sammlerst&uuml;ck von Cristiano Ronaldo aus dessen erster Profisaison beim Sporting CP werden auf eBay Italien derzeit knapp 150.000 Euro verlangt. Doch die eigentliche Faszination des Albums liegt weniger im Verkauf als &ndash; genau wie damals auf dem Schulhof &ndash; im gemeinsamen Tauschen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 09:01:32 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 07 Jun 2026 09:02:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Panini begeistert bereits seit über 60 Jahren.</media:title>
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  <item>
   <title>Ungarische Regierung schränkt Gastarbeiter-Zuzug ein</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/ungarische-regierung-schraenkt-gastarbeiter-zuzug-ein</link>
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   <description>Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat per Regierungsverordnung den Zuzug von Gastarbeitern aus Nicht-EU-Ländern eingeschränkt. Neue Aufenthaltsgenehmigungen unter der Gastarbeiter-Regelung der Vorgängerregierung von Viktor Orban würden mit sofortiger Wirkung nicht mehr erteilt, hält die Verordnung fest, die in der Nacht auf Samstag im ungarischen Amtsblatt erschien.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Magyar regiert seit dem 9. Mai, nachdem seine b&uuml;rgerliche Tisza-Partei die Parlamentswahl am 12. April klar gewonnen hat. In Ungarn sind Sch&auml;tzungen zufolge rund 90.000 Arbeitnehmer aus Nicht-EU-L&auml;ndern besch&auml;ftigt, das sind rund zwei Prozent der in Ungarn besch&auml;ftigten Menschen. Sie sind vor allem in der Akkumulator- und Kfz-Industrie, am Bau, als Saisonarbeiter in der Landwirtschaft und bei Lieferdiensten t&auml;tig. Die meisten von ihnen kommen aus den Philippinen, der Ukraine, China, Vietnam und Indien.<BR /><BR />Die Einschr&auml;nkung des Zuzugs von Gastarbeitern war ein Versprechen in Magyars Wahlkampf. Der Orban-Bezwinger begr&uuml;ndete das damit, dass mehr Ungarn in Jobs kommen und die Unternehmen davon abgehalten werden sollten, die L&ouml;hne durch die Besch&auml;ftigung von Ausl&auml;ndern zu dr&uuml;cken. Industrie- und Arbeitgeberverb&auml;nde weisen wiederum darauf hin, dass in Ungarn in vielen Branchen Arbeitskr&auml;ftemangel herrsche.<BR /><BR />Die Verordnung bestimmt, dass bestehende Aufenthaltsgenehmigungen bis zu ihrem Ablauf g&uuml;ltig bleiben. Sie l&auml;sst offen, ob ablaufende Genehmigungen verl&auml;ngert werden k&ouml;nnen. Sie bedeutet kein vollst&auml;ndiges Ende f&uuml;r die Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen an Nicht-EU-B&uuml;rger. Vielmehr bezieht sich der Stopp auf die vereinfachte Gastarbeiter-Regelung der Orban-Regierung. Diese erm&ouml;glichte die relativ reibungslose Rekrutierung von Arbeitskr&auml;ften au&szlig;erhalb der EU &uuml;ber Vermittlungsagenturen, die von Orban-nahen Gesch&auml;ftsleuten kontrolliert werden. Auch diese Praxis hatte Magyar im Wahlkampf angeprangert.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 17:33:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sat, 06 Jun 2026 19:21:30 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Ministerpräsident Peter Magyar setzt damit ein Wahlversprechen um. © APA/dpa / Sebastian Gollnow</media:title>
    <media:credit role="author">Sebastian Gollnow</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Eishalle wird mit „Eppan Produktiv“   zum Schaufenster der regionalen Wirtschaft</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/eishalle-wird-mit-eppan-produktiv-zum-schaufenster-der-regionalen-wirtschaft</link>
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   <description>Die  Eishalle von St. Michael hat sich vorübergehend in ein Schaufenster  der regionalen Wirtschaft verwandelt. Bis Sonntag  präsentieren 51 Aussteller aus Eppan, Kaltern und darüber hinaus ihre Leistungen, Innovationen und Ideen. Was dabei entsteht, ist weit mehr als eine klassische Wirtschaftsschau. Es ist ein lebendiges Bild davon, wie vielfältig, leistungsfähig und zukunftsorientiert die heimische Wirtschaft ist.</description>
   <author>redaktion@stol.it (jo)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Mit &bdquo;Eppan Produktiv&ldquo; wird die Eishalle zum Schaufenster der regionalen Wirtschaft &ndash; und zum Treffpunkt f&uuml;r alle, die sehen wollen, wie Zukunft vor Ort entsteht.<BR /><BR />Bereits anl&auml;sslich der offiziellen Er&ouml;ffnung der Schau gestern Nachmittag wurde deutlich, welche Bedeutung die Veranstaltung f&uuml;r Eppan, das &Uuml;beretsch sowie die angrenzenden Nachbargemeinden hat. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zum Blick auf jene Unternehmen, die tagt&auml;glich Wertsch&ouml;pfung, Arbeitspl&auml;tze und Lebensqualit&auml;t schaffen.<BR /><BR />Eppans B&uuml;rgermeister Lorenz Ebner brachte die Bedeutung der Veranstaltung auf den Punkt: &bdquo;Eppan Produktiv macht sichtbar, was unsere Gemeinde auszeichnet: engagierte Menschen, starke Betriebe und viel Innovationskraft.&ldquo;<BR /><BR />Auch OK-Chef Lukas Walcher sieht die Wirtschaftsschau als B&uuml;hne f&uuml;r die Leistungsf&auml;higkeit der Region: &bdquo;Eppan wird zum Schaufenster f&uuml;r S&uuml;dtirols Wirtschaft &ndash; erleben Sie die Vielfalt unserer Aussteller aus dem ganzen Land&ldquo;, sagte er.  Bereits im Vorfeld hatte er die Veranstaltung als Einladung verstanden, Wirtschaft nicht nur zu betrachten, sondern zu erleben.<BR /><BR />Dass die Wirtschaftsschau &uuml;berhaupt in dieser Form stattfinden kann, ist das Ergebnis einer breiten Zusammenarbeit: Der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister (lvh.apa), der hds unione, der HGV und der S&uuml;dtiroler Bauernbund haben gemeinsam eine Plattform geschaffen, die Branchen, Betriebe und Menschen zusammenbringt.<BR /><BR />lvh-Pr&auml;sident Martin Haller betonte bei der Er&ouml;ffnung die besondere Rolle des Handwerks: &bdquo;Wir bringen S&uuml;dtirols Betriebe in Eppan zusammen, um gemeinsam Qualit&auml;t und Leidenschaft f&uuml;r das Handwerk zu feiern.&ldquo; <BR /><BR />Die Gr&uuml;&szlig;e der Landesregierung &uuml;berbrachte Landesrat Luis Walcher, der die Bedeutung solcher Veranstaltungen f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung des Landes unterstrich.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 10:51:20 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sat, 06 Jun 2026 10:52:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>51 Aussteller aus Handwerk, Handel, Landwirtschaft und Gastronomie zeigen in der Eishalle von St. Michael/Eppan ihre Produkte. © Alfred Tschager</media:title>
    <media:credit role="author">Alfred Tschager</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Italo plant Expansion nach Deutschland: Evelyn Palla kritisiert Forderungen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/italo-plant-einstieg-in-deutschland-palla-kritisiert-forderungen</link>
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   <description>Die geplante Expansion des italienischen Hochgeschwindigkeitsanbieters Italo nach Deutschland stößt bei der Deutschen Bahn auf Widerstand. Die aus Bozen stammende DB-Chefin Evelyn Palla kritisierte kürzlich Italos Forderungen nach besonderen Rahmenbedingungen für den deutschen Markteintritt als „ungewöhnlich“.</description>
   <author>redaktion@stol.it (mit)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Italo will ab 2028 mit 30 Hochgeschwindigkeitsz&uuml;gen deutsche Gro&szlig;st&auml;dte verbinden und 3,6 Milliarden Euro investieren. Das Unternehmen verweist auf Italien, wo der Wettbewerb im Hochgeschwindigkeitsverkehr zu niedrigeren Preisen und mehr Fahrg&auml;sten gef&uuml;hrt hat. Palla h&auml;lt einen solchen Effekt in Deutschland f&uuml;r unwahrscheinlich: Das Schienennetz sei bereits stark ausgelastet, zus&auml;tzlicher Fernverkehr vielerorts nur begrenzt m&ouml;glich. <BR /><BR />Die S&uuml;dtirolerin warf Italo au&szlig;erdem vor, sich die rentabelsten Strecken aussuchen zu wollen. Zudem sei der deutsche Bahnmarkt schon heute &bdquo;der wettbewerbsintensivste Europas&ldquo;. &Uuml;ber den Markteintritt soll bis Ende Juni die zust&auml;ndige deutsche Beh&ouml;rde entscheiden. Italo weist jetzt Pallas Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck, Sonderregeln zu verlangen, und fordert langfristige Planungssicherheit. <BR /><BR />&bdquo;Wir sind immer ein offenes Land gewesen. Es ist richtig, dass auch Deutschland - und nicht nur andere Staaten - offen sind. Nur so kann Europa gest&auml;rkt werden&ldquo;, sagte Italo-Gr&uuml;nder Luca Cordero di Montezemolo im Interview mit der Mail&auml;nder Tageszeitung &bdquo;Corriere della Sera&ldquo;. Er verwies auf die Entwicklung des italienischen Hochgeschwindigkeitsverkehrs seit dem Markteintritt Italos im Jahr 2012. <BR /><BR />Die Ticketpreise seien seitdem um rund 40 Prozent gesunken, w&auml;hrend sich die Servicequalit&auml;t verbessert habe. Internationale Studien stuften den italienischen Hochgeschwindigkeitsverkehr inzwischen als weltweiten Ma&szlig;stab bei den angebotenen Dienstleistungen ein. Zugleich habe sich der Markt mit einem Wachstum von 120 Prozent mehr als verdoppelt. Dies zeige, dass ausreichend Raum f&uuml;r mehrere Anbieter vorhanden sei und selbst der fr&uuml;here Monopolist von der &Ouml;ffnung des Marktes profitiere. Dies k&ouml;nne nun auch in Deutschland geschehen. <BR /><BR />&bdquo;Wettbewerb gef&auml;llt zun&auml;chst niemandem. Hat man sich jedoch daran gew&ouml;hnt, profitieren am Ende alle davon. Er sei ein st&auml;ndiger Anreiz, sich weiter zu verbessern&ldquo;, sagte Montezemolo. Italia plane in Deutschland Investitionen in H&ouml;he von 3,6 Milliarden Euro.  <BR /><BR />Vorgesehen sei die Bestellung von rund 30 Hochgeschwindigkeitsz&uuml;gen beim deutschen Hersteller Siemens mit einer Option auf weitere 14 Fahrzeuge sowie einem Wartungsvertrag &uuml;ber 30 Jahre. Dies werde zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze schaffen. Hinzu k&auml;men j&auml;hrliche Trassengeb&uuml;hren von rund 250 Millionen Euro f&uuml;r den Infrastrukturbetreiber Infrago. Italo rechne zudem mit rund 1.000 unbefristeten Neueinstellungen sowie weiteren etwa 1.500 Arbeitspl&auml;tzen im Umfeld von Catering, Reinigung und anderen Dienstleistungen.<BR /><BR />Mit Blick auf die Liberalisierung europ&auml;ischer M&auml;rkte verweist Montezemolo auf grenz&uuml;berschreitende Bahnverbindungen zwischen Paris, London, Br&uuml;ssel und Genf. &bdquo;In Frankreich hat die Bahn auf Strecken wie Paris-Lyon den Flugverkehr weitgehend verdr&auml;ngt. F&uuml;r k&uuml;rzere Distanzen wird das Flugzeug dort kaum noch genutzt&ldquo;,sagte der 79-j&auml;hrige Manager. Die Zukunft der europ&auml;ischen Mobilit&auml;t liege im Schienenverkehr, sowohl aus &ouml;kologischen als auch aus wirtschaftlichen Gr&uuml;nden. Besonders Gesch&auml;ftsreisende profitierten von der Bahn, da sie direkt die Innenst&auml;dte erreiche und zeitraubende Wege vermeide. <BR />Flugzeug, Bahn und Stra&szlig;enverkehr sollten jedoch nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern sich erg&auml;nzen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 15:59:20 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 05 Jun 2026 16:10:02 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>DB-Chefin Evelyn Palla © Groppo</media:title>
    <media:credit role="author">Groppo</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Seilbahnen: Gelungener Saisonauftakt, aber nicht für alle</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/seilbahnen-gelungener-saisonauftakt-aber-nicht-fuer-alle</link>
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   <description>Die frühe Hitzeperiode im Mai hat viele zum ersten Mal im heurigen Jahr zum Schwitzen gebracht. Sie sind in die Schwimmbäder oder in die Berge geflüchtet. Das ließ einige Seilbahnbetreiber jubeln, andere nicht. Das zeigt eine Umfrage im Burggrafenamt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ehr)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<div class="img-embed"><embed id="1320693_image" /></div>
<BR /><BR /><BR />&bdquo;Der beste Mai aller Zeiten&ldquo;, schw&auml;rmt <b>Paul Jakomet</b> (im Bild), Direktor  der Meran 2000 Bergbahnen AG.  &bdquo;Das Wetter hat uns voll in die H&auml;nde gespielt, auch die Feiertage sind gut gelegen&ldquo;, ist Paul Jakomet mehr als zufrieden. Man habe zudem zehn Prozent mehr Sommerwander-Abos verkauft. Allerdings sei ein Monat noch nicht aussagekr&auml;ftig, wie die gesamte Saison verlaufe, auch wenn der Start sehr, sehr gut gewesen sei. Das Wandergebiet Meran 2000 ist seit 1. Mai ge&ouml;ffnet.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320696_image" /></div>
<b><BR /><BR />Miriam P&ouml;der</b> (im Bild), Direktorin der Ultner Ski- und Sesselliftgesellschaft, spricht von einem recht guten, aber etwas verhaltenen Start in die Sommersaison. Das Wandergebiet Schwemmalm ist seit 23. Mai ge&ouml;ffnet. Die erste Hitzewelle sei f&uuml;r die Menschen offenbar noch aushaltbar gewesen, und sie seien nicht in Massen auf die Berge gefl&uuml;chtet. <BR /><BR />&bdquo;Gef&uuml;hlt waren bisher noch nicht so viele Touristen da&ldquo;, meint Miriam P&ouml;der. Die Totalsperre der Brennerroute am 30. Mai habe sich sicher ausgewirkt. Sie bemerke aber, dass im Ultental nun vermehrt Urlaubsg&auml;sten zu sehen seien und sei zuversichtlich, dass die Sommersaison wieder sehr gut werde. Der Zoggler Stausee f&uuml;lle sich auch langsam, was das Ortsbild verbessere.<BR /><BR />&Uuml;brigens: Der Betrieb der Schwemmalmbahn muss vom 8. bis 10. Juni eingestellt werden, weil das F&ouml;rderseil gek&uuml;rzt wird. Deshalb bleibt an diesen drei Tagen auch die Landesstra&szlig;e 122 nach St. Moritz (Kilometer 4,500 bis 4,600) jeweils von 8 bis 20 Uhr gesperrt.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320699_image" /></div>
<b><BR /><BR />Franz Pixner</b> (im Bild), Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Seilbahnanlagen Hirzer GmbH, ist &auml;u&szlig;erst zufrieden: &bdquo;Sehr, sehr gut bis Ende Mai&ldquo;, zieht er Bilanz. Das sei dem fast immer sch&ouml;nen und warmen Wetter zu verdanken. Auch die fr&uuml;he &Ouml;ffnung der Timmelsjoch Hochalpenstra&szlig;e habe eine Rolle f&uuml;r den erfolgreichen Saisonstart gespielt. Bis zu Mittelstation f&auml;hrt die Bahn seit 28. M&auml;rz, bis zur Bergstation Klammeben seit 25. April. Jetzt beginne die Alpenrosenbl&uuml;te und damit die sch&ouml;nste Zeit im Hirzergebiet, sagt Pixner. Diese Zeit ziehe immer viele Wanderer an, blickt der Direktor zuversichtlich voraus.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320702_image" /></div>
<BR /><BR />Keine Rekordmeldung f&uuml;r den Mai hat <b>Konrad G&ouml;tsch</b> (im Bild), Pr&auml;sident, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Betriebsleiter der Seilbahn Unterstell. &bdquo;Bei uns ist bei hohen Temperaturen im Tal immer weniger los, weil die Menschen glauben, dass es am Naturnser Sonnenberg zu warm ist&ldquo;, bedauert Konrad G&ouml;tsch. Dabei wehe bei Hitze im Tal am Sonnenberg  regelm&auml;&szlig;ig ein laues L&uuml;ftchen. In der Fr&uuml;h und abends k&ouml;nne man auch immer noch gut zu Fu&szlig; von Naturns auf Unterstell gehen. Die Seilbahn Unterstell f&auml;hrt seit 1. M&auml;rz. Mit der Auslastung der Bahn im April ist Konrad G&ouml;tsch zufrieden.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320705_image" /></div>
<BR /><BR />&bdquo;Wir haben deutlich gesp&uuml;rt, dass mehr Leute mit der Bahn gefahren sind als im Mai 2025&ldquo;, sagt <b>Albert Gufler</b> (im Bild), Pr&auml;sident der Texelbahn AG. Inwieweit die Hitzewelle dabei eine Rolle gespielt habe, oder ob sich der neue Campingplatz in Partschins auf die Fahrgastzahlen auswirke, k&ouml;nne er nicht sagen, meint Gufler. Er gehe aber schon davon aus, dass die Menschen w&auml;hrend der Hitzewelle eher in die Berge gefl&uuml;chtet und nicht in den St&auml;dten geblieben seien. Der April sei f&uuml;r die Texelbahn auch schon gut verlaufen, zeigt sich der Pr&auml;sident zufrieden. Die Partschinser Seilbahn  hat Ende M&auml;rz den Betrieb aufgenommen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 14:55:08 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 05 Jun 2026 14:55:26 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Haben die Seilbahnen von der ersten, sehr frühen Hitzewelle profitiert? © Pircher Roland</media:title>
    <media:credit role="author">Pircher Roland</media:credit>
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  <item>
   <title>Historic South Tyrol: Neue Impulse für die Zukunft gesetzt</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/historic-south-tyrol-neue-impulse-fuer-die-zukunft-gesetzt</link>
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   <description>Im historischen Ambiente des Gasthofs Kohlern hat die Vereinigung Historic South Tyrol Anfang Mai seine diesjährige Vollversammlung abgehalten. Zahlreiche Mitgliedsbetriebe sowie Partnerinnen und Partner der Vereinigung kamen zusammen, um auf ein erfolgreiches Jahr zurückzublicken und gleichzeitig neue Impulse für die Zukunft zu setzen. Ziel der Vereinigung ist es, Geschichte, Kultur und zeitgemäße Gastlichkeit miteinander zu verbinden und historische Häuser als lebendige Orte mit Zukunft zu positionieren.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Pr&auml;sidentin Maria Holzner er&ouml;ffnete die Versammlung mit einer pers&ouml;nlichen Botschaft &uuml;ber den Mut, neue Wege zu gehen und Gastfreundschaft mit Freude und &Uuml;berzeugung zu leben. Historic South Tyrol verstehe sich als Botschafter zeitloser Gastlichkeit und authentischer Gastgeberkultur. Werte wie Qualit&auml;t, Verantwortung und Gemeinschaft sollen auch k&uuml;nftig im Mittelpunkt stehen.<BR /><BR />Im R&uuml;ckblick wurde besonders der neue &bdquo;Historic Salon&ldquo; hervorgehoben &minus; ein Veranstaltungsformat, das den Austausch innerhalb der Gruppe f&ouml;rdern und zugleich neue Impulse liefern soll. Bereits erfolgreich umgesetzt wurden unter anderem ein Salon zum Thema Marketing, eine Veranstaltung zur Produktgeschichte, sowie kulturelle Formate wie eine Vernissage. Auch Kooperationen mit dem Jazzfestival S&uuml;dtirol und dem &bdquo;Talents Day&ldquo; gemeinsam mit dem HGV zeigen das Engagement der Vereinigung in den Bereichen Kultur, Nachwuchsarbeit und Sichtbarkeit.<BR /><BR />Ein weiterer Schwerpunkt der Vollversammlung war die Pr&auml;sentation der neuen &bdquo;Gazette&ldquo;. Das gemeinsam mit Studio MUT entwickelte Printmedium soll k&uuml;nftig Geschichten, Werte und Besonderheiten von Historic South Tyrol erz&auml;hlen und traditionelle Zeitungs&auml;sthetik mit modernem Design verbinden. F&uuml;r die kommenden Monate plant die Vereinigung weitere Historic-Salons, kulturelle Veranstaltungen sowie eine Lehrfahrt zur Biennale nach Venedig. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit mit der IDM weiter ausgebaut werden. Mehrfach betont wurde dabei auch die Bedeutung der gemeinsamen Plattform f&uuml;r die einzelnen Betriebe &minus; insbesondere in den Bereichen Kommunikation, PR und Markenbildung.<BR /><BR />Die Vollversammlung endete mit einer Hausf&uuml;hrung durch den Gasthof Kohlern und einem gemeinsamen Abendessen &minus; ganz im Sinne jener gelebten Gastlichkeit, f&uuml;r die Historic South Tyrol steht. Historic South Tyrol vereint derzeit 26 historische Gastbetriebe in S&uuml;dtirol und wird von der HGV-Unternehmensberatung betreut und begleitet.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 11:52:46 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 05 Jun 2026 11:53:12 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Mitglieder von Historic South Tyrol bei der diesjährigen Vollversammlung. © hgv</media:title>
    <media:credit role="author">hgv</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>OpenAI-Rivale Anthropic schlägt Pause im KI-Wettlauf vor</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/openai-rivale-anthropic-schlaegt-pause-im-ki-wettlauf-vor</link>
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   <description>Der OpenAI-Rivale Anthropic bringt eine Pause bei der Entwicklung leistungsstarker Künstlicher Intelligenz ins Gespräch. „Wir glauben, dass es gut für die Welt wäre, die Option zu haben, die Entwicklung besonders fortgeschrittener Modelle zu verlangsamen oder zu pausieren“, hieß es in einem Blogeintrag des KI-Entwicklers. Ziel wäre, in dieser Zeit gesellschaftliche Strukturen anzupassen sowie die Forschung voranzutreiben, die sicherstellen soll, dass Künstliche Intelligenz im Interesse der Menschen agiert.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Anthropic r&auml;umte ein, dass f&uuml;r einen solchen Schritt ein Einvernehmen der gro&szlig;en Entwickler K&uuml;nstlicher Intelligenz notwendig w&auml;re. Bisher ist in der Branche keine Bereitschaft dazu zu erkennen. Die Unternehmen &uuml;berbieten sich eher mit Pl&auml;nen, hunderte Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur wie gewaltige Rechenzentren zu investieren.<BR />Keine einseitige Pause<BR /><BR />Auch Anthropic-Chef Dario Amodei hatte etwa auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar betont, dass der KI-Wettlauf mit China eine Verlangsamung der Entwicklung sehr stark erschwere, da es kaum eine durchsetzbare Vereinbarung geben k&ouml;nne. Einseitige Pausen lehnt Anthropic ab: Dies w&uuml;rde nur &auml;ndern, wer vorn liege.<BR />Als konkrete Ma&szlig;nahme will das Forschungsinstitut der KI-Firma nun gemeinsam mit anderen ein System zur Kontrolle ausarbeiten, das Entwicklern die Sicherheit geben soll, dass sich alle Teilnehmer an ein solches Moratorium halten und sich nicht jemand heimlich einen Vorteil verschafft.<BR /><BR />Auch Tech-Milliard&auml;r Elon Musk hatte sich vor Jahren f&uuml;r eine sechsmonatige Pause bei der KI-Entwicklung ausgesprochen, um Risiken vorzubeugen. Sp&auml;ter wurde bekannt, dass er parallel die Gr&uuml;ndung einer eigenen KI-Firma vorantrieb.<h3>
KI, die sich selbst weiterentwickelt</h3>Ausl&ouml;ser f&uuml;r den aktuellen Vorsto&szlig; ist laut Anthropic der schnelle Fortschritt der KI-Modelle, vor allem bei der F&auml;higkeit, sich selbst zu verbessern und weiterzuentwickeln. Wenn sie dazu in der Lage sein w&uuml;rden, werde das Risiko steigen, dass die Menschen die Kontrolle &uuml;ber die K&uuml;nstliche Intelligenz verlieren. Der Meilenstein k&ouml;nne schneller erreicht werden als viele Institutionen dazu bereit sein w&uuml;rden, warnte Anthropic.<BR /><BR />Die Firma, die die KI-Software Claude entwickelt, tritt oft als Mahner auf und forderte unter anderem auch eine striktere Regulierung der Branche, um Risiken vorzubeugen. Aus dem Wei&szlig;en Haus von Pr&auml;sident Donald Trump wurde Anthropic deswegen vorgehalten, dies w&uuml;rde die US-Industrie im globalen Wettbewerb bremsen. Zuletzt sorgte Anthropic f&uuml;r Aufsehen mit der Software Claude Mythos Preview, die in verschiedenen Programmen zum Teil &uuml;ber Jahrzehnte unentdeckt gebliebene Sicherheitsl&uuml;cken fand.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 10:22:32 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 05 Jun 2026 10:22:41 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Anthropic will eine Pause einlegen. Andere KI-Giganten scheint dies aber nicht zu interessieren. © APA/afp / SEBASTIEN BOZON</media:title>
    <media:credit role="author">SEBASTIEN BOZON</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Vom Prozess zum Sinn: Handel braucht mehr als Optimierung</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/vom-prozess-zum-sinn-handel-braucht-mehr-als-optimierung</link>
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   <description>Beim Tiroler Handelsforum 2026 in Igls diskutierten Wirtschaft, Wissenschaft und Handel über Marken, Prozesse, Künstliche Intelligenz und Customer Value. Mit dabei war auch eine starke Südtiroler Beteiligung.</description>
   <author>redaktion@stol.it (josef bernhart)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der Handel ist Wandel und er wandelt sich st&auml;ndig. Diese Botschaft zog sich wie ein roter Faden durch das Tiroler Handelsforum 2026, das am 21. Mai im Congresspark Igls stattfand. Das j&auml;hrliche Netzwerktreffen der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Tirol und des Retail Lab der Universit&auml;t Innsbruck stand heuer unter dem Titel  Prozesse optimiert   Marke tot! <BR /><BR /><BR /><BR />Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Handelsunternehmen ihre Abl&auml;ufe effizienter gestalten k&ouml;nnen, ohne dabei ihre Marke, ihre Identit&auml;t und vor allem den Menschen aus dem Blick zu verlieren. Bereits in den Gru&szlig;worten wurde deutlich: Es gehe darum,  &uuml;ber den Tellerrand zu schauen . Nicht der Prozess allein solle im Vordergrund stehen, sondern zun&auml;chst das Ergebnis: Was soll konkret erreicht werden? Erst danach seien Prozesse, Organisation und auch digitale Werkzeuge wie K&uuml;nstliche Intelligenz sinnvoll auszurichten.<BR /><BR /><BR /><BR />Markus Webhofer vom Institute of Brand Logic in Innsbruck warnte in seinem Impuls davor, Effizienz zum Selbstzweck zu machen. Reine Effizienzorientierung f&uuml;hre zu nichts, entscheidend sei vielmehr der Customer Value. W&auml;hrend Effizienz h&auml;ufig kurzfristig und nach innen gerichtet sei, sei Customer Value extern orientiert, strategisch und mit einem Entwicklungsdenken verbunden. Effizienz m&uuml;sse daher intelligent gedacht werden. Im Zentrum einer Organisation m&uuml;sse eine klare Idee stehen, zu der alle ihren Beitrag leisten k&ouml;nnen. Oder zugespitzt formuliert und frei nach dem Philosophen Byung-Chul Han: "Ohne Idee, ohne Sinnhorizont verk&uuml;mmert das Leben zum &Uuml;berleben." <BR /><BR /><BR /><BR />Ein starkes Praxisbeispiel lieferte Jakob Oberrauch von SPORTLER aus Bozen. Unter dem Titel  Sportler w&auml;chst gegen den Trend  zeigte er, wie sich das S&uuml;dtiroler Unternehmen seit seinen Anf&auml;ngen im Jahr 1977 entwickelt hat. Heute besch&auml;ftigt SPORTLER rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 37 Standorten im Alpenraum. Jakob Oberrauch trat 2014 ins Unternehmen ein; seither ist SPORTLER sowohl online als auch station&auml;r gewachsen. Der Fokus liegt klar auf Bike und Bergsport, zugleich wurde stark in Logistik und Nachhaltigkeit investiert.<BR /><BR /><BR /><BR />Besonders deutlich wurde: Online-Handel und station&auml;rer Handel sind bei SPORTLER keine Gegens&auml;tze, sondern eng miteinander verbunden. Mehr als 60 Prozent der Ums&auml;tze gehen auf loyale Kundinnen und Kunden zur&uuml;ck. Den Unterschied mache nach wie vor der Mensch, betonte Oberrauch. Die Mitarbeiterzufriedenheit liege bei 4,7 von 5 Punkten. Entscheidend seien authentische und leidenschaftliche Menschen, die Sport nicht nur verkaufen, sondern selbst leben. Deshalb gebe es bei SPORTLER auch einen Sporttag f&uuml;r jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter.<BR /><BR /><BR /><BR />Oberrauch beschrieb Leistung als Summe von Ergebnis und Verhalten. Das Credo des Unternehmens laute:  Wir machen die Welt sportlicher.  F&uuml;r den Handel sei es vermehrt wichtig, neugierig zu bleiben und zugleich dem&uuml;tig.<BR /><BR /><BR /><BR />Das Tiroler Handelsforum 2026 machte damit deutlich: Prozessoptimierung, Digitalisierung und K&uuml;nstliche Intelligenz sind wichtige Instrumente. Doch sie entfalten erst dann Wirkung, wenn sie auf eine klare Idee, eine starke Marke und echten Kundennutzen ausgerichtet sind. Der Handel der Zukunft braucht Technologie   aber er bleibt ein Gesch&auml;ft von Menschen f&uuml;r Menschen.<BR /><BR /><BR /><BR />Auch aus S&uuml;dtirol waren mehrere Vertreterinnen und Vertreter vor Ort. Neben Eurac Research als Kooperationspartner der Universit&auml;t Innsbruck nahmen unter anderem Vertreter der Gemeinden Brenner und Schluderns sowie des Raiffeisenverbandes S&uuml;dtirol teil. Das n&auml;chste Tiroler Handelsforum findet am 13. Mai 2027 erneut im Congresspark Igls statt.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 20:15:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 04 Jun 2026 20:15:11 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Südtiroler Delegation beim Handelsforum in Tirol: Peter Trafoier (ehem. Bürgermeister Gemeinde Schluderns), Martin Alber (Bürgermeister Gemeinde Brenner), Heiko Hauser (Bürgermeister Gemeinde Schluderns), Prof. Kurt Promberger (Univ. Innsbruck und Eurac Research), Barbara Thaler (Präsidentin der Tiroler Wirtschaftskammer und ehem. EU-Parlamentarierin), Prof. Günther Botschen (Univ. Innsbruck), Andreas Mair am Tinkhof (Raiffeisenverband Südtirol), Josef Bernhart (Eurac Research) (Foto: Die Fotografen/Tirol) © ugc / Josef Bernhart © Josef Bernhart</media:title>
    <media:credit role="author">Josef Bernhart</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>2025 als Rekordjahr für Millionäre</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/2025-als-rekordjahr-fuer-millionaere</link>
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   <description>Boomende Aktienmärkte haben den Club der Dollar-Millionäre kräftig wachsen lassen. Weltweit 25,3 Millionen Menschen verfügten laut einer Analyse im vergangenen Jahr über ein anlagefähiges Vermögen von mindestens einer Million Dollar. Das seien fast 2 Millionen mehr als 2024, hieß es im Bericht des Beratungsunternehmens Capgemini. Das Vermögen der Reichen weltweit legte dem jüngsten „World Wealth Report“ zufolge so stark zu wie nie innerhalb eines Jahres.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Weltweit stieg das Verm&ouml;gen sch&auml;tzungsweise um 8,7 Prozent auf den Rekord von 98,3 Billionen Dollar (84,6 Billionen Euro). Dabei wuchs die Zahl der sehr verm&ouml;genden Menschen mit einem investierbaren Verm&ouml;gen von mindestens 30 Millionen Dollar global am schnellsten mit einer Rate von 9,4 Prozent.<BR /><BR />Spitzenreiter blieben die USA: Dort stieg die Zahl der Million&auml;rinnen und Million&auml;re um 736.000 auf 8,7 Millionen und damit st&auml;rker als in jedem anderen Land. Deutliche Zuw&auml;chse verzeichneten auch Japan auf Rang zwei mit 436.000 sowie China auf Rang vier mit 154.000 zus&auml;tzlichen Million&auml;rinnen und Million&auml;ren.<BR /><BR />In Deutschland auf Rang drei z&auml;hlten Capgemini zufolge 2025 rund 1,78 Millionen Menschen zur Gruppe der verm&ouml;genden Privatpersonen (&bdquo;High Net Worth Individuals&ldquo;) und damit 11,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zusammen vereinen die vier gr&ouml;&szlig;ten Million&auml;rsnationen - die USA, Japan, Deutschland und China - fast zwei Drittel aller Million&auml;rinnen und Million&auml;re (65,7 Prozent) weltweit.<BR /><BR />Capgemini ber&uuml;cksichtigt in seinem seit 1997 j&auml;hrlich erstellten &bdquo;World Wealth Report&ldquo; Aktien, Anleihen, alternative Investments wie privates Beteiligungskapital, Bargeld sowie Immobilien, sofern diese nicht selbst genutzt werden. Kunstsammlungen und Gebrauchsg&uuml;ter wie Autos und Schmuck werden nicht eingerechnet. Die Studie basiert auf mehreren Umfragen, an denen 6510 verm&ouml;gende Privatpersonen in 27 M&auml;rkten, 144 F&uuml;hrungskr&auml;fte von Verm&ouml;gensverwaltern und 1317 Kundenbetreuer teilnahmen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 11:01:33 +0200</pubDate>
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    <media:title>Spitzenreiter blieben die USA. © APA/AFP/POOL / JULIA DEMAREE NIKHINSON</media:title>
    <media:credit role="author">JULIA DEMAREE NIKHINSON</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Der Sieger: Das ist Südtirols Lieblingsgeschäft</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/der-sieger-das-ist-suedtirols-lieblingsgeschaeft</link>
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   <description>In den vergangenen Wochen waren Bürger in ganz Südtirol dazu aufgerufen, für ihr persönliches Lieblingsgeschäft abzustimmen. Zur Wahl standen 500 Geschäfte aus 84 Gemeinden, verteilt auf sechs Bezirke. Insgesamt wurden bei der Initiative 229.742 Stimmen abgegeben. Im Rahmen einer feierlichen Prämierung wurde am heutigen Donnerstag am Hauptsitz des hds in Bozen „Südtirols Lieblingsgeschäft 2026“ ausgezeichnet: Es ist Despar Villanders.</description>
   <author>redaktion@stol.it (sor)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Wenn lokale Gesch&auml;fte verschwinden, verlieren D&ouml;rfer und St&auml;dte ein St&uuml;ck Lebensqualit&auml;t. Genau darauf macht der Wirtschaftsverband hds mit der Initiative &bdquo;Mein Lieblingsgesch&auml;ft&ldquo; aufmerksam. Die vom Land S&uuml;dtirol unterst&uuml;tzte Aktion r&uuml;ckt die Bedeutung des lokalen Handels f&uuml;r lebendige D&ouml;rfer, Stadtviertel und Gemeinden in den Mittelpunkt. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320189_image" /></div>
<BR /><BR />F&uuml;r das gro&szlig;e Landesfinale hatten sich die f&uuml;nf stimmenst&auml;rksten Betriebe qualifiziert: Neben dem Gewinner waren dies Brugnara Eisenwaren und Haushaltsartikel in Meran, Eviva Sport in Algund, La Culla Baby-Land in Bozen sowie Schmid &amp; von Bosio in Brixen.<BR /><BR />An der Preisverleihung haben unter anderem hds-Pr&auml;sident Philipp Moser, hds-Vizepr&auml;sident Sandro Pellegrini, Handelslandesrat Marco Galateo, hds-Direktorin Sabine Mayr, Vertreterinnen und Vertreter der f&uuml;nf Finalisten sowie die Siegergesch&auml;fte der sechs Bezirke teilgenommen.<h3>
&bdquo;Gesch&auml;fte sichern Nahversorgung, schaffen Arbeitspl&auml;tze, und sind soziale Treffpunkte&ldquo;</h3>&bdquo;Die Initiative zeigte eindrucksvoll, wie stark lokale Gesch&auml;fte in der Bev&ouml;lkerung verankert sind und welchen Stellenwert sie f&uuml;r Nahversorgung, Begegnung und Lebensqualit&auml;t haben. Mit dieser Initiative wollen wir sichtbar machen, was lokale Gesch&auml;fte t&auml;glich leisten,&ldquo; betont hds-Pr&auml;sident Philipp Moser. <BR /><BR />&bdquo;Die vielen Gesch&auml;fte sichern Nahversorgung, schaffen Arbeitspl&auml;tze, beleben unsere Ortszentren und sind wichtige soziale Treffpunkte. Die gro&szlig;e Beteiligung zeigt, wie sehr die Menschen in S&uuml;dtirol ihre Gesch&auml;fte vor Ort sch&auml;tzen&ldquo;, erg&auml;nzt Landesrat Marco Galateo.<BR /><BR />Die Aktion &bdquo;Mein Lieblingsgesch&auml;ft&ldquo; versteht sich zugleich als starkes Zeichen f&uuml;r den lokalen Einkauf und f&uuml;r lebendige Gemeinden. Denn wer im Ort einkauft, st&auml;rkt nicht nur die Wirtschaft vor Ort, sondern tr&auml;gt auch dazu bei, dass S&uuml;dtirols Zentren attraktiv, vielf&auml;ltig und lebenswert bleiben.<h3>
Kurzportrait des Siegergesch&auml;fts</h3>Despar in Villanders ist ein zentraler Nahversorger im Dorfzentrum und bietet der Bev&ouml;lkerung eine verl&auml;ssliche Einkaufsst&auml;tte f&uuml;r den t&auml;glichen Bedarf. Trotz seiner &uuml;berschaubaren Gr&ouml;&szlig;e &uuml;berzeugt das Gesch&auml;ft durch ein gut abgestimmtes Sortiment sowie durch eine klare Ausrichtung auf Frische und Regionalit&auml;t. <BR /><BR />Besonderen Wert legt der Betrieb auf regionale Produkte und pers&ouml;nliche Beratung, wodurch ein famili&auml;res Einkaufserlebnis entsteht. Damit erf&uuml;llt der Despar Villanders nicht nur eine wichtige Versorgungsfunktion, sondern ist auch ein fester Bestandteil des allt&auml;glichen Lebens im Dorf. <BR /><BR />Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Alexander Pichler hat sich an der Initiative &bdquo;Mein Lieblingsgesch&auml;ft&ldquo; mit weiteren sechs Verkaufsstellen beteiligt: Pichler Shop und Pichler Market in Welschnofen, Eggentoler Market in Birchabruck, Zum Krumer in Eggen und Lex Market in Steinegg.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:26:08 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 04 Jun 2026 16:29:14 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Das Siegerfoto (von links):  hds-Direktorin Sabine Mayr, hds-Präsident Philipp Moser, der Sieger Alexander Pichler vom Despar Villanders, Hartmut Überbacher, hds-Bezirkspräsident Eisacktal/Wipptal, Landesrat Marco Galateo und hds-Vizepräsident Sandro Pellegrini.</media:title>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Musks SpaceX macht Rekord-Börsenpläne offiziell</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/musks-spacex-macht-rekord-boersenplaene-offiziell</link>
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   <description>Elon Musks Weltraumfirma SpaceX will bei ihrem Rekord-Börsengang rund 75 Milliarden Dollar (64,58 Milliarden Euro) einnehmen. Die US-Börsenaufsicht SEC bestätigte am Mittwoch entsprechende Medienberichte. Mit einem Ausgabepreis von 135 Dollar strebt das verlustreiche Unternehmen aus dem Stand eine Gesamtbewertung von nahezu 1,8 Billionen Dollar an. Die Zahlen aus dem aktualisierten Börsenprospekt entsprechen den Werten, die zuvor in Medienberichten genannt wurden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Tech-Milliard&auml;r und Firmenchef Musk soll mit einem Stimmrechtsanteil von mehr als 80 Prozent auch nach dem B&ouml;rsengang die volle Kontrolle &uuml;ber SpaceX behalten. Basis daf&uuml;r sind Aktien mit mehr Stimmrechten.<BR /><BR />Beim bisher gr&ouml;&szlig;ten B&ouml;rsengang nahm die saudi-arabische &Ouml;lfirma Aramco im Jahr 2019 gut 29 Milliarden Dollar ein.<BR /><BR />Die reinen Gesch&auml;ftszahlen von SpaceX stehen in einem krassen Kontrast zu dem angestrebten B&ouml;rsenwert. So gab es im vergangenen Jahr rote Zahlen von rund 4,94 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 18,67 Milliarden Dollar (gut 16 Mrd Euro). Ein Grund f&uuml;r das Minus sind die hohen Kosten f&uuml;r die Entwicklung der gro&szlig;en Rakete Starship.<BR /><BR />Den Investoren wird die SpaceX-Aktie aber als gro&szlig;e Wette auf die Innovationskraft Musks verkauft - &auml;hnlich wie auch bei dem ebenfalls von ihm gef&uuml;hrten Elektroautobauer Tesla. Musk spricht von Fl&uuml;gen zum Mars, einer Stadt auf dem Mond und KI-Rechenzentren im All.<BR /><BR />SpaceX spielt mit seinen Raketen eine Schl&uuml;sselrolle f&uuml;r das amerikanische Raumfahrtprogramm. Das Unternehmen betreibt zudem den Satelliten-Internetdienst Starlink. Musk brachte in SpaceX auch seine KI-Firma xAI samt der Online-Plattform X ein. Der Konzern wurde bei dieser Fusion laut Medienberichten insgesamt mit 1,25 Billionen Dollar bewertet.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:25:06 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 04 Jun 2026 09:26:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Weltraumfirma strebt Einnahmen von 75 Mrd. Dollar an. © APA/AFP / RONALDO SCHEMIDT</media:title>
    <media:credit role="author">RONALDO SCHEMIDT</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Volles Panini-Album kostet ohne Tauschen 1.500 Euro</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/volles-panini-album-kostet-ohne-tauschen-1500-euro</link>
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   <description>Für viele Fans, vor allem Kinder, gehört das Sammeln von Panini-Pickerln zum fixen Bestandteil eines jeden Fußball-Großereignisses. Seit der WM 1970 produziert das norditalienische Unternehmen die klassischen Sammelalben zu den Männer-Weltmeisterschaften - nach der WM 2030 verlieren die Italiener jedoch das Milliardengeschäft an den US-Glücksspielkonzern Fanatics. Wer nicht mit anderen tauscht, muss mit Kosten von rund 1.500 Euro für ein volles Stickeralbum rechnen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Eine Packung mit sieben Stickern kostet in &Ouml;sterreich 1,50 Euro. Mit 980 Stickern ist die heurige Ausgabe die bisher umfangreichste. Das liegt daran, dass beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada erstmals 48 Teams auf 112 Seiten vertreten sind. Pro Land gibt es 20 Sticker mit 18 Spielern, dem Wappen des Teams und einem Mannschaftsfoto, dazu kommen Sonder-Sticker.<BR /><BR />Das Heft enth&auml;lt jedoch auch Spieler, die bei der WM fehlen werden. Der Grund daf&uuml;r ist nach Panini-Angaben der fr&uuml;he Redaktionsschluss. Da erst seit 1. Juni die Kader aller 48 Teilnehmerl&auml;nder final feststehen, verspricht Panini aber ein &bdquo;Update-Set&ldquo;. Dieses soll dann w&auml;hrend der Weltmeisterschaft erscheinen. <BR /><BR />Rein rechnerisch liegen die Kosten f&uuml;r ein vollst&auml;ndiges Album ohne doppelte Sticker bei 210 Euro. Da man doppelte Pickerl aber nicht verhindern kann, liegen die wahren Kosten um ein Vielfaches h&ouml;her. Eine vom deutschen Nachrichtenportal &bdquo;Focus online&ldquo; durchgef&uuml;hrte &bdquo;Monte-Carlo-Simulation&ldquo;, die auch im Gl&uuml;cksspielsektor angewendet wird, ergab, dass im Schnitt &uuml;ber 1.000 Packungen gekauft werden m&uuml;ssten, um das Heft voll zu kriegen. Das entspricht Kosten von 1.549,36 Euro, bei einer Fehlertoleranz von 15 Euro.<BR /><BR />Laut Panini wird jeder Sticker gleich oft gedruckt. Es empfiehlt sich daher, seine doppelten Sticker mit anderen Sammlerinnen und Sammlern zu tauschen, entweder online, in der Schule oder auf Tauschb&ouml;rsen. F&uuml;r die letzten 50 noch fehlenden Sticker bietet Panini einen Nachbestellservice an.<BR /><BR />Panini mit Sitz in Modena bringen die Fu&szlig;ball-Sticker einen Milliardenumsatz. Laut einem Bericht des US-Portals &bdquo;The Athletic&ldquo; kalkulieren die Italiener heuer mit Einnahmen von mehr als 1,2 Mrd. Euro, bei der n&auml;chsten WM 2030 sollen es 1,3 Mrd. Euro sein. Das Unternehmen produziert zwar auch Sammelkarten f&uuml;r Mangaklassiker wie &bdquo;Dragon Ball&ldquo;, Kollektionen f&uuml;r Disney-Serien oder &bdquo;Marvel&ldquo;-Superhelden, das Kerngesch&auml;ft sind aber die Fu&szlig;ball-Gro&szlig;ereignisse.<BR /><BR />Doch die Panini-&Auml;ra geht zu Ende. Die Panini-Sammelalben geh&ouml;ren nach der WM 2030 und 60 Jahren auch bei FIFA-Turnieren der Geschichte an. Der Fu&szlig;ball-Weltverband schloss mit Fanatics, dem Mutterkonzern des US-Herstellers Topps, einen ab 2031 g&uuml;ltigen Langfristlizenzvertrag f&uuml;r Sammelkarten und Pickerln ab. Die UEFA hatte die Zusammenarbeit mit Panini bereits vor der EM 2024 beendet, auch der Europaverband setzt seither auf Topps.<BR /><BR />Mit Fanatics erwirbt die Rechte ausgerechnet ein Unternehmen, das neben Lizenz-Artikeln auch Sportwetten und Onlinecasinos anbietet. Zwar ist das Sticker-Sammeln rechtlich gesehen kein Gl&uuml;cksspiel, aus psychologischer Sicht weist es aber Parallelen dazu auf, weil das &Ouml;ffnen der Packerln - wie auch sogenannte Lootboxen in Computerspielen - im Belohnungszentrum des Gehirns eine &auml;hnliche Dynamik erzeugen kann. Das Prinzip der k&uuml;nstlichen Verknappung seltener &bdquo;Glitzer-Bilder&ldquo; triggert zudem Dopamin-Aussch&uuml;ttungen wie beim Gl&uuml;cksspiel.<BR /><BR />Fans hingegen betrachten das Sammeln oft auch als eine Art Investition. Rare Sticker und ganze Alben fr&uuml;herer Turniere werden online um hohe Summen angeboten. 2021 wurde ein Panini-Sticker von 1979 mit dem damals 19-j&auml;hrigen Diego Maradona f&uuml;r rekordverd&auml;chtige 470.000 Pfund (543.600 Euro) versteigert.<BR /><BR />Panini und Fanatics bek&auml;mpfen sich in den Vereinigten Staaten auch vor Gericht. Panini wirft dem Rivalen vor, durch den Erwerb vieler hochwertiger Sportlizenzen den US-Markt monopolisiert zu haben und das Gesch&auml;ftsmodell von Panini zu untergraben. Fanatics wiederum h&auml;lt Panini vor, den Spielern potenzielle Tantiemen vorzuenthalten und den Zweitmarkt, auf dem teils hohe Summen erzielt werden, Drittanbietern wie Ebay zu &uuml;berlassen. Fanatics will diesen Zweitmarkt mit einer eigenen Plattform kontrollieren.<BR /><BR />Der Machtkampf zwischen Panini und Fanatics wirkte sich bei der letzten Europameisterschaft auch auf die Sammelhefte aus. Im offiziellen Topps-Stickeralbum von Fanatics fehlten nicht nur Stars wie der deutsche Torh&uuml;ter Manuel Neuer oder der Franzose Kylian Mbappe, sondern auch die Logos und Trikots mehrerer Nationen, weil sie Exklusivvertr&auml;ge mit Panini hatten.<BR /><BR />Unter den weltweit mehr als 100 Millionen Sammelw&uuml;tigen befindet sich &uuml;brigens auch der eine oder andere Spieler selbst. Panini-Lizenzdirektorin Elisabetta Mussini schilderte dem deutschen &bdquo;Spiegel&ldquo; in einem Interview k&uuml;rzlich, einem Profi ein volles Album geschickt zu haben. &bdquo;Wir haben das mal bei einem spanischen Nationalspieler gemacht, der sich dann umgehend meldete und eine neue Sendung verlangte, mit separaten Stickern - er wollte sie unbedingt selbst einkleben.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 06:43:17 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 04 Jun 2026 06:44:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Panini-Alben genießen weltweit Kultstatus. © APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA / JOE RAEDLE</media:title>
    <media:credit role="author">JOE RAEDLE</media:credit>
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   <title>Neue POS-Kontrollen bringen mehrere Milliarden Euro ans Licht</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/neue-pos-kontrollen-bringen-mehrere-milliarden-euro-ans-licht</link>
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   <description>Die neue POS-Kontrolle der Einnahmenagentur zeigt Wirkung. Seit März müssen Kartenterminals und elektronische Registrierkassen italienweit telematisch miteinander verbunden sein. Für Betriebe bedeutet das: Kartenzahlungen und Kassenvorgänge lassen sich viel leichter abgleichen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Zahlen der Einnahmenagentur sind beeindruckend: Bis Mitte Mai seien italienweit 115 Millionen zus&auml;tzliche Kassenzettel erfasst worden. Die erkl&auml;rte Bemessungsgrundlage sei um 5,3 Milliarden Euro gestiegen.<BR /><BR />&bdquo;Das zeigt: Wenn neue Regeln technisch gut umgesetzt und gut begleitet werden, stellen sich auch Ergebnisse ein&ldquo;, sagt  der Direktor der Agentur der Einnahmen, Vincenzo Carbone. Das Plus bei der Bemessungsgrundlage st&auml;rke den &bdquo;sozialen Pakt&ldquo; &ndash; zugunsten ehrlicher Steuerzahler und letztlich der Allgemeinheit. <BR /><BR />Auch die Regierung verweist auf die Digitalisierung als &bdquo;Pfeiler der Steuerreform&ldquo;: Sie mache die Steuerverwaltung effizienter und moderner, sagte Wirtschaftsstaatssekret&auml;rin Sandra Savino.<BR /><BR />Der Hintergrund: Eine Kartenzahlung war zwar auch vor M&auml;rz nachvollziehbar, aber nicht automatisch mit einem steuerlich g&uuml;ltigen Kassenbon verbunden. Der kleine POS-Beleg best&auml;tigte nur, dass bezahlt wurde. Der eigentliche Steuerbon musste aus der Registrierkasse kommen oder elektronisch erstellt werden. Seit M&auml;rz h&auml;ngen POS-Ger&auml;t und Registrierkasse technisch zusammen. Dadurch l&auml;sst sich leichter pr&uuml;fen, ob zu einer Kartenzahlung auch ein entsprechender Kassenbon erstellt wurde. Die fr&uuml;here Trennung der Systeme wird damit aufgehoben.<h3>
&bdquo;Verkn&uuml;pfung tr&auml;gt Fr&uuml;chte&ldquo;</h3>&bdquo;Die Verkn&uuml;pfung zwischen POS-Ger&auml;ten und Registrierkassen scheint rasch Fr&uuml;chte zu tragen&ldquo;, betont Wirtschaftspr&uuml;fer und &bdquo;WIKU&ldquo;-Steuerexperte Gert Gasser aus Lana. Die hohe Zahl zus&auml;tzlicher Kassenbons sei &bdquo;bemerkenswert &ndash; vor allem in dieser kurzen Zeit&ldquo;.<BR /><BR /> Gasser sieht darin &bdquo;ein nicht unwichtiges Instrument im Kampf gegen die Steuerhinterziehung&ldquo;. Zumal die Einhaltung der neuen Pflicht auch in der Praxis kontrolliert werde: &bdquo;Die Beh&ouml;rden schauen sehr genau hin&ldquo;, sagt Gasser. &bdquo;Und pr&uuml;fen auch vor Ort, ob die Ger&auml;te tats&auml;chlich verkn&uuml;pft wurden.&ldquo;<BR /><BR />Au&szlig;er Frage steht: Die Digitalisierung erweitert die Kontrollm&ouml;glichkeiten der Agentur der Einnahmen erheblich &ndash; gerade in Zeiten knapper personeller Ressourcen. Den Eindruck automatisierter Massenverfahren weist Vincenzo Carbone aber zur&uuml;ck. Digitale Systeme k&ouml;nnten Daten schneller verkn&uuml;pfen und Unstimmigkeiten fr&uuml;her sichtbar machen. Die steuerliche Bewertung bleibe dennoch Aufgabe der Beamten.  &bdquo;Ein Steuerbescheid wird nicht allein auf Grundlage eines Algorithmus erstellt&ldquo;, so der Chef der Einnahmenagentur.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 05:50:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 04 Jun 2026 05:50:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Kartenzahlung und Kassenbon hängen seit März technisch zusammen. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>G(l)anz ohne Seele?</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/glanz-ohne-seele</link>
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   <description>Nervt Werbung in den sozialen Medien? Immer öfters denkt sich etwa Tiktok, die App, hinter der der chinesische Technologiekonzern ByteDance steht. Und so verkauft der Social Media Riese vorerst den Briten werbefreies Scrollen und führt in Großbritannien erstmals ein werbefreies Abo ein.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[F&uuml;r vier britische Pfund im Monat (rund 4,60 Euro) bekommen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms keine Werbung mehr gezeigt; andere Funktionen bietet das Abonnement nicht. Die Tiktok-Verantwortlichen begr&uuml;nden diesen Schritt damit: &bdquo;Die Option gibt Nutzerinnen und Nutzern &bdquo;mehr Kontrolle &uuml;ber ihr Erlebnis&ldquo;. Macht dieses werbefreie Abo Schule? &Uuml;ber eine Ausweitung des Programms auf andere L&auml;nder gibt es keine Informationen.<h3>
Die menschliche Handschrift</h3>Scheinbar nervt aber auch bereits die mit KI kreierte Werbung. Und so kommt es laut einer Studie von Canva, dem australischen Softwareunternehmen und Anbieter des kostenlosen Online-Tools f&uuml;r Grafikdesign, zu diesem offensichtlichen Gegensatz: Marketing-Verantwortliche planen f&uuml;r 2026 deutlich h&ouml;here KI-Budgets, w&auml;hrend Verbraucherinnen und Verbraucher die Ergebnisse zunehmend ablehnen.<BR /><BR />98 Prozent der Marketer wollen ihre KI-Etats aufstocken; 88 Prozent nutzen die Technik bereits regelm&auml;&szlig;ig. Jetzt kommt das Aber: Auf der Gegenseite empfinden zumindest 67 Prozent der deutschen Konsumentinnen und Konsumenten KI-Werbung als seelenlos, 80 Prozent halten die menschliche Handschrift f&uuml;r unverzichtbar.<BR /><BR />Fazit: Marketer dr&uuml;cken aufs Gas, Verbraucher auf die Bremse.<h3>
Schneller werben, schlechter erinnert werden</h3>Und so berichtet auch ein bekanntes Online-Technologieportal mit Redaktionsteams in den USA, Gro&szlig;britannien und Australien, dass KI-Werbung schneller, aber schwieriger unterscheidbar mache.<BR />Da die Werkzeuge auf Mustern beruhten, &auml;hneln sich Tonfall, Aufbau und Aussagen ganzer Kampagnen und verschwinden damit in den &uuml;berf&uuml;llten Feeds der Nutzerinnen und Nutzern. Besonders kleinere Betriebe verlieren dadurch ihren wichtigsten Vorteil: Individualit&auml;t, so der Bericht.<BR /><BR />Keine Frage: Wer auffallen will, kann zwar KI zur Ausf&uuml;hrung nutzen, muss die strategische Arbeit aber konsequent in menschlicher Hand halten.<BR /><BR /><i>Mauro Stoffella, Medien- und Kommunikationsexperte</i>]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 04 Jun 2026 16:37:08 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Mauro Stoffella © Alfred Tschager</media:title>
    <media:credit role="author">Alfred Tschager</media:credit>
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  <item>
   <title>EU will unabhängiger bei Chips, Cloud  und KI werden</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/eu-will-unabhaengiger-bei-chips-cloud-und-ki-werden</link>
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   <description>Die EU-Kommission will mit einem umfassenden Gesetzespaket dafür sorgen, dass Europa unabhängiger von digitaler Infrastruktur aus den USA und China wird.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Unter anderem soll die Nachfrage nach in Europa hergestellten Halbleitern &ndash; sprich Chips &ndash; wachsen, wie aus einem Vorschlag der Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde hervorgeht. <BR /><BR />Zudem soll der &ouml;ffentliche Sektor bei der Speicherung von sensiblen Daten in Clouddiensten sorgf&auml;ltig ausw&auml;hlen, wem die Daten anvertraut werden, und auch hier mehr auf europ&auml;ische L&ouml;sungen setzen. Auch Europas Industrie f&uuml;r K&uuml;nstliche Intelligenz soll durch neue KI-Zentren st&auml;rker werden. Ziel sei es, die Kapazit&auml;t von Rechenzentren in Europa in den n&auml;chsten f&uuml;nf bis sieben Jahren zu verdreifachen, teilte die EU-Kommission mit.<h3>
Tech-Giganten beherrschen Europas Cloud-Markt</h3>Hintergrund sind unter anderem Sorgen, China oder die USA k&ouml;nnten durch Sanktionen oder Exportkontrollen das Angebot von Tech-Firmen f&uuml;r europ&auml;ische Kunden einschr&auml;nken.<BR /><BR />Europa ist sehr stark von amerikanischen Technologieunternehmen abh&auml;ngig. So werden etwa &uuml;ber 70 Prozent des europ&auml;ischen Cloud-Marktes von nur drei US-Giganten beherrscht. In Sachen Halbleiter ist Europa stark von China abh&auml;ngig. Bei der Herstellung von Chips stagniert Europas Marktanteil bei rund 10 Prozent.<h3>
Von der Leyen mahnt</h3>&bdquo;Wir k&ouml;nnen es uns nicht leisten, bei den Technologien, die den Betrieb unserer Krankenh&auml;user, die Stabilit&auml;t unserer Energienetze und die Sicherheit unserer Dienste gew&auml;hrleisten, von anderen abh&auml;ngig zu sein&ldquo;, teilte Ursula von der Leyen, Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission, mit. &bdquo;Europa verf&uuml;gt &uuml;ber das Talent, die Spitzenforschung, die industrielle Basis und den Binnenmarkt. Gemeinsam m&uuml;ssen wir diese St&auml;rken in technologische Souver&auml;nit&auml;t umwandeln.&ldquo;<BR /><BR />Bevor die Vorschl&auml;ge umgesetzt werden k&ouml;nnen, m&uuml;ssen sich die EU-Staaten und das Europaparlament noch damit befassen und ihnen zustimmen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 16:08:01 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 03 Jun 2026 16:10:33 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die EU-Staaten sollen mehr in Rechenzentren investieren. © APA/dpa / Sebastian Gollnow</media:title>
    <media:credit role="author">Sebastian Gollnow</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>EU will mehr Schulden für Energiewende erlauben</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/eu-will-mehr-schulden-fuer-energiewende-erlauben</link>
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   <description>Angesichts der durch den Iran-Krieg verursachten Energiekrise will die EU-Kommission die Schuldenregeln lockern. Nach dem Willen der Brüsseler Behörde soll ein Teil der zusätzlichen Verteidigungsausgaben auch für die Energiewende genutzt werden dürfen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />Eigentlich gilt f&uuml;r die EU-Staaten eine strenge Schuldenobergrenze. Das j&auml;hrliche Haushaltsdefizit darf 3,0 Prozent nicht &uuml;bersteigen. Doch angesichts der geopolitischen Entwicklungen lockert Br&uuml;ssel die Z&uuml;gel.<BR /><BR /> Bereits seit vergangenem Jahr d&uuml;rfen EU-Staaten nach entsprechendem Antrag &uuml;ber vier Jahre zus&auml;tzlich bis zu 1,5 Prozent des BIP f&uuml;r die Verteidigung ausgeben. Nun sollen innerhalb dieses Spielraums 0,3 Prozent der zus&auml;tzlichen Ausgaben auch f&uuml;r energiebezogene Investitionen verwendet werden. F&uuml;r Italien entspr&auml;che dies einem Volumen von mehr als 6,5 Milliarden Euro pro Jahr.<h3>
Gelder nicht f&uuml;r Akzisensenkung</h3>Die Mittel d&uuml;rfen ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Investitionen in den Bereichen Dekarbonisierung, Energieeffizienz, Elektrifizierung sowie f&uuml;r weitere Ma&szlig;nahmen der Energiewende eingesetzt werden. Dazu z&auml;hlen unter anderem Investitionen in Elektrofahrzeuge, Batterien, Solaranlagen, Stromnetze, Energiespeicher und den Ausbau erneuerbarer Energien. Damit d&uuml;rfen die Gelder nicht direkt zur Senkung der Treibstoffakzisen verwendet werden. <BR /><BR />Bereits vor Februar 2026 beschlossene oder laufende Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnen nach den vorgesehenen Regeln nicht angerechnet werden. Die vorgesehene Flexibilit&auml;t soll grunds&auml;tzlich bis 2028 gelten. Insgesamt ist jedoch eine Obergrenze von 0,6 Prozent des BIP vorgesehen. <h3>Entscheidung noch im Juni</h3>Die Regelung muss noch vom Rat der EU mit qualifizierter Mehrheit gebilligt werden. Eine Entscheidung k&ouml;nnte beim Treffen der Finanzminister der Europ&auml;ischen Union am 11. Juni in Luxemburg oder beim Europ&auml;ischen Rat am 18. und 19. Juni fallen. Nach einer Zustimmung m&uuml;ssten die Mitgliedstaaten die Anwendung der Regelung beantragen. Italien d&uuml;rfte nach Einsch&auml;tzung von Diplomaten zu den ersten L&auml;ndern geh&ouml;ren, die davon Gebrauch machen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 14:59:06 +0200</pubDate>
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    <media:title>Die Mittel dürfen ausschließlich für Investitionen in den Bereichen Dekarbonisierung, Energieeffizienz, Elektrifizierung eingesetzt werden. © Shutterstock</media:title>
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  </item>
  <item>
   <title>Wegen Zwangsarbeit: USA planen neue Zölle</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/wegen-zwangsarbeit-usa-planen-neue-zoelle</link>
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   <description>Erneut drohen die USA der EU und vielen weiteren Staaten mit Zöllen. US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer begründet diesen Schritt damit, dass die betroffenen Länder nicht genügend gegen Zwangsarbeit unternehmen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR /> &bdquo;Es ist inakzeptabel, dass unsere wichtigsten Handelspartner nichts gegen die Einfuhr von Waren unternehmen, die unter Einsatz von Zwangsarbeit hergestellt wurden. Dies f&uuml;hrt dazu, dass US-amerikanische Arbeitnehmer gezwungen sind, weltweit unter ungleichen Wettbewerbsbedingungen zu konkurrieren&ldquo;, sagte der Handelsbeauftragte Jamieson Greer laut der Mitteilung. &bdquo;Wir werden diese Ungleichheit nicht l&auml;nger hinnehmen.&ldquo;<BR /><BR />Insgesamt 60 Volkswirtschaften sind laut Angaben des US-Handelsministeriums betroffen.  Neben der EU m&uuml;ssen auch Gro&szlig;britannien und die Schweiz, aber auch Staaten in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie Kanada und China mit zus&auml;tzlichen Z&ouml;llen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.<BR /><h3>
Anh&ouml;rungsfrist bis Anfang Juli</h3> Die Z&ouml;lle sollen demnach aber nicht sofort in Kraft treten. Stattdessen k&ouml;nnen zun&auml;chst Einw&auml;nde bis zum 6. Juli geltend gemacht werden, am 7. Juli soll dann eine Anh&ouml;rung stattfinden.<BR /><BR />Die EU weist die neuen US-Zolldrohungen wegen eines angeblich unzureichenden Vorgehens gegen Zwangsarbeit als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. Ein Sprecher der EU-Kommission verwies nach den j&uuml;ngsten Ank&uuml;ndigungen aus Washington darauf, dass die EU bereits 2024 eine Verordnung f&uuml;r ein Verbot von in Zwangsarbeit hergestellten Produkten beschlossen hat.<BR /><BR />Auch China kritisierte das US-Vorgehen. Die Volksrepublik habe sich stets gegen jegliche Art von Zollma&szlig;nahmen ausgesprochen, sagte Au&szlig;enamtssprecherin Mao Ning in Peking. Zoll- und Handelskriege l&auml;gen nicht im Interesse beider Seiten. Zum Vorwurf der Zwangsarbeit sagte Mao, dass China diese ablehne. &bdquo;In China gibt es keine sogenannte Zwangsarbeit&ldquo;, fuhr sie fort.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 12:08:24 +0200</pubDate>
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    <media:title>Greer wirft Handelspartnern unfaire Handelspraktiken vor. © APA/AFP / DREW ANGERER</media:title>
    <media:credit role="author">DREW ANGERER</media:credit>
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  </item>
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   <title>Italiens Tankrabatt könnte bald Geschichte sein</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/italiens-tankrabatt-koennte-bald-geschichte-sein</link>
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   <description>Die italienische Regierung steht vor einem Kurswechsel im Kampf gegen die hohen Kraftstoffpreise.</description>
   <author>redaktion@stol.it (mit)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Am 6. Juni l&auml;uft die derzeitige Senkung der Verbrauchssteuern auf Benzin und Diesel aus. Nach mehreren Verl&auml;ngerungen innerhalb weniger Monate deutet nun vieles darauf hin, dass Rom die pauschale Entlastung nicht einfach fortsetzt, sondern durch gezieltere Hilfen f&uuml;r einkommensschwache Haushalte ersetzt.<BR /><BR />Konkret wird in Regierungskreisen ein Tankgutschein diskutiert, der &uuml;ber die Sozialkarte &bdquo;Dedicata a te&ldquo; ausgezahlt werden k&ouml;nnte. Anspruch auf diese Leistung haben Familien mit mehreren Kindern und einem Jahreseinkommen von h&ouml;chstens 15.000 Euro. Nach Angaben der Regierung k&ouml;nnten rund 1,2 Millionen Familien von der Ma&szlig;nahme profitieren.<BR /><BR />F&uuml;r einen Gutschein von jeweils 100 Euro w&auml;ren insgesamt rund 120 Millionen Euro erforderlich. Die Finanzierung k&ouml;nnte nach Einsch&auml;tzung der Regierung &uuml;ber zus&auml;tzliche Mehrwertsteuereinnahmen erfolgen, die infolge der gestiegenen Energiepreise angefallen sind. Sollte die Steuererm&auml;&szlig;igung nicht erneut verl&auml;ngert werden, m&uuml;ssten Verbraucher ab dem 7. Juni allerdings wieder mit h&ouml;heren Preisen an den Zapfs&auml;ulen rechnen.<BR /><BR />Unterst&uuml;tzung f&uuml;r einen solchen Kurswechsel kommt indirekt auch vom Internationalen W&auml;hrungsfonds. Der IWF hatte erst  vergangene Woche die allgemeine Senkung der Akzisen auf Benzin und Diesel scharf kritisiert. Solche Ma&szlig;nahmen m&uuml;ssten budgetneutral, zeitlich befristet und gezielt sein, hie&szlig; es in der Bewertung zu Italien. <BR /><BR />Italien erwartet sich inzwischen nach Angaben von Au&szlig;enminister Antonio Tajani eine positive Antwort der Europ&auml;ischen Union auf den Antrag nach mehr Flexibilit&auml;t bei energiebezogenen Staatsausgaben. Dieser Spielraum k&ouml;nnte nach seinen Worten so lange gelten, bis sich die Marktbedingungen wieder stabilisiert haben.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 05:56:33 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 03 Jun 2026 07:01:58 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Konkret wird in Regierungskreisen ein Tankgutschein diskutiert. © dpa-tmn / Christin Klose</media:title>
    <media:credit role="author">Christin Klose</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Iran-Krieg lässt Inflationsrate in Euro-Zone auf 3,2 Prozent steigen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/iran-krieg-laesst-inflationsrate-in-euro-zone-auf-32-prozent-steigen</link>
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   <description>Der Ölpreisanstieg wegen des Iran-Krieges treibt die Inflation im Euroraum weiter nach oben. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Mai um durchschnittlich 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Anstieg auf 3,2 Prozent gerechnet. Im April war die Inflationsrate bereits auf 3,0 Prozent geklettert.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa/reuters)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) sieht sich mit einem starken Preisauftrieb konfrontiert. Sie h&auml;lt eine Teuerung von 2,0 Prozent mittelfristig als ideal f&uuml;r die Konjunktur im W&auml;hrungsraum. Laut EZB-Chefin Christine Lagarde ist die Zentralbank bereit zu handeln, wenn es die Datenlage erfordert. Am 11. Juni entscheiden die W&auml;hrungsh&uuml;ter erneut &uuml;ber ihre Geldpolitik.<h3>
EZB-Zinserh&ouml;hung in der kommenden Woche wahrscheinlich</h3>&bdquo;Die EZB hat Handlungsbereitschaft signalisiert, sodass eine Zinserh&ouml;hung in der kommenden Woche als wahrscheinlich gilt&ldquo;, erkl&auml;rten die Analysten der Landesbank Hessen Th&uuml;ringen (Helaba). &bdquo;Aus heutiger Sicht halte ich eine Zinserh&ouml;hung im Juni f&uuml;r n&ouml;tig&ldquo;, sagte j&uuml;ngst auch EZB-Direktorin Isabel Schnabel im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Die deutsche Top-&Ouml;konomin f&uuml;gte hinzu, dass sich die EZB niemals im Vorhinein festlege. Der Schock arbeite sich allerdings durch die Wirtschaft und treibe die Inflation &uuml;ber &bdquo;einen betr&auml;chtlichen Zeitraum&ldquo; vom Zielwert der Notenbank von 2,0 Prozent weg, betonte Schnabel.<BR /><BR />Die EZB hatte zuletzt ihren Leitzins, den Einlagensatz, mehrfach bei 2,0 Prozent belassen. Die weitgehend erwartete Erh&ouml;hung um 0,25 Prozentpunkte bei der n&auml;chsten Sitzung w&auml;re die erste, aber wohl nicht die letzte in diesem Jahr. Schnabel &auml;u&szlig;erte sich zwar nicht konkret zu weiteren Zinsschritten f&uuml;r 2026, r&auml;umte aber ein: &bdquo;Was ich sagen kann, ist, dass bereits das Basisszenario, das wir im M&auml;rz hatten, zwei Zinserh&ouml;hungen ber&uuml;cksichtigte.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 11:37:35 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 02 Jun 2026 11:38:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Inflation steigt und steigt. © Erwin Wodicka</media:title>
    <media:credit role="author">Erwin Wodicka</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Präsident: Welt braucht stabiles Taiwan für KI-Boom</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/praesident-welt-braucht-stabiles-taiwan-fuer-ki-boom</link>
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   <description>Angesichts der Spannungen mit China hat der taiwanische Präsident die Rolle seines Landes im Zusammenhang mit de weltweiten KI-Boom hervorgehoben. Seine Regierung werde „den Frieden und die Stabilität in der Taiwanstraße entschlossen wahren und ihr Bestes tun, um den Status quo aufrechtzuerhalten“, sagte Lai bei der Eröffnung der IT-Messe Computex in Taipeh. Die Rolle Taiwans in der KI-Branche bezeichnete er als „unverzichtbar“.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Je mehr die Welt KI braucht, desto mehr braucht sie ein Taiwan, das stabil und vertrauensw&uuml;rdig ist und Verantwortung &uuml;bernehmen kann&ldquo;, sagte Lai auf der Messe, die in diesem Jahr unter dem Motto &bdquo;AI Together&ldquo; (KI zusammen) steht und mit 60.000 Besuchern, mehr als 1500 Unternehmen und &uuml;ber 6000 St&auml;nden aus 33 L&auml;ndern eine Rekordbeteiligung erwartet.<BR /><BR />Taiwan erlebt derzeit einen Exportboom im Bereich KI. Branchengr&ouml;&szlig;en wie TSMC beliefern die ganze Welt mit wichtigen Computerchips, die zur Entwicklung der Technologie ben&ouml;tigt werden.<h3>
Taiwan rechnet mit starker Konjunktur</h3>Die Nachfrage macht sich auch in den Wirtschaftsdaten bemerkbar. Lai wies darauf hin, dass Taiwans reales Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 14,55 Prozent betragen habe. Das j&auml;hrliche Wachstum werde nun bei 9,64 Prozent erwartet, erkl&auml;rte er.<BR /><BR />Lai versicherte, dass Taiwan bis 2032 keine Gefahr von Versorgungsengp&auml;ssen drohe &ndash; basierend auf aktuellen Prognosen, die den k&uuml;nftigen Bedarf der KI- und Halbleiterbranche ber&uuml;cksichtigen. Der Ausbau erneuerbarer Energiequellen soll beschleunigt und Energiesparbem&uuml;hungen sollen intensiviert werden.<BR /><BR />Taiwan, das im Mai 2025 aus der Atomenergie ausgestiegen war, importiert fast den gesamten f&uuml;r die Stromerzeugung ben&ouml;tigten Brennstoff. Im ersten Quartal entfielen fast 51 Prozent auf Fl&uuml;ssigerdgas (LNG), 32 Prozent auf Kohle und knapp 15 Prozent auf erneuerbare Energien.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 02 Jun 2026 11:00:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Für Präsident Lai ist Taiwan in der KI-Branche &quot;unverzichtbar&quot;. © APA/AFP / I-HWA CHENG</media:title>
    <media:credit role="author">I-HWA CHENG</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Ölpreise gehen geringfügig nach unten</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/oelpreise-gehen-geringfuegig-nach-unten</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/oelpreise-gehen-geringfuegig-nach-unten</guid>
   <description>Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel etwas nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zur Lieferung im August fiel auf 94,12 Dollar. Das waren 0,91 Prozent weniger als am Vortag.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Am Montagnachmittag war der &Ouml;lpreis zun&auml;chst stark gestiegen, als Meldungen die Runde machten, der Iran werde aus Protest gegen die Eskalation Israels im Libanon den Austausch mit den USA einstellen. Am fr&uuml;hen Montagabend waren die Notierungen nach gegenteiligen Signalen von US-Pr&auml;sident Donald Trump wieder deutlich gefallen.<BR /><BR />Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit am &Ouml;lmarkt steht weiter die Stra&szlig;e von Hormuz, durch die in Friedenszeiten rund ein F&uuml;nftel des weltweiten &Ouml;l- und Fl&uuml;ssigerdgas-Handels l&auml;uft. Der kommerzielle Schiffsverkehr durch die Meerenge bleibt eingeschr&auml;nkt, w&auml;hrend die neuen Spannungen in den US-iranischen Beziehungen die Unsicherheit f&uuml;r die Schifffahrt erh&ouml;hen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 02 Jun 2026 10:30:08 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Aufgrund der politischen Entwicklungen sind die Ölpreise zurzeit sehr volatil. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Alarm im Pustertal: Heuernte bricht um bis zu 80 Prozent ein</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/alarm-im-pustertal-heuernte-bricht-um-bis-zu-80-prozent-ein</link>
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   <description>Die Pustertaler Landwirtschaft steht derzeit stark unter Druck: Denn aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist die Heuernte vielerorts dramatisch eingebrochen. „Während es in guten Lagen Verluste von 40 bis 50 Prozent sind, machen sie in Hanglagen bis zu 80 Prozent aus“, sagt Bauernbund-Bezirksobmann Manfred Vallazza.</description>
   <author>redaktion@stol.it (kat)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Ernteausf&auml;lle beim ersten Grasschnitt seien enorm meint Vallazza.  Besonders stark betroffen seien die Hanglagen. &bdquo;Die H&auml;nge sind vielerorts braun, teils sogar verdorrt  &ndash; und die Ertr&auml;ge sind entsprechend gering.&ldquo;<BR /><BR />&bdquo;Die Landwirtschaft braucht dringend Regen, viel Regen&ldquo;, betont Vallazza. Aber selbst dann sei ein Ausgleich der entstandenen Verluste kaum mehr m&ouml;glich. &bdquo;In h&ouml;heren Lagen sind meist nur zwei Schnitte im Jahr m&ouml;glich, wodurch die Einbu&szlig;en besonders schwer wiegen&ldquo;, erkl&auml;rt der Bezirksobmann.<BR /><BR />Eine Bew&auml;sserung der Wiesen ist f&uuml;r Vallazza keine L&ouml;sung &ndash; zumindest derzeit nicht. Daf&uuml;r br&auml;uchte es gro&szlig;e Speicherbecken f&uuml;r  Regenwasser &ndash; &bdquo;und die haben wir nicht&ldquo;. Und Trinkwasser zu verwenden, komme nicht infrage. Schlie&szlig;lich sei die allgemeine Wasserlage derzeit dramatisch: &bdquo;Aufgrund des schneearmen Winters und des viel zu trockenen Fr&uuml;hjahrs sind die Quellsch&uuml;ttungen sp&uuml;rbar zur&uuml;ckgegangen. Teilweise gibt es bereits Probleme bei der Trinkwasserversorgung.&ldquo; Auch die B&auml;che f&uuml;hrten deutlich weniger Wasser als gew&ouml;hnlich.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1319283_image" /></div>
<BR /><BR />Viele Betriebe sehen sich daher gezwungen, Heu zuzukaufen. Wegen der angespannten Lage in weiten Teilen Mitteleuropas sei dieses jedoch teuer. Daher warte man derzeit noch zu. Au&szlig;erdem k&ouml;nnten manche Bauern noch auf Reserven aus dem Vorjahr zur&uuml;ckgreifen. &bdquo;Da waren Menge und Qualit&auml;t beim Heu gut&ldquo;, sagt Vallazza. Ausgleichen k&ouml;nnten die Reserven die aktuellen Einbr&uuml;che aber nicht.<BR /><BR />Daher habe der Bauernbund das Thema im Land eingebracht und bem&uuml;he sich um Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen. Bereits vor einigen Jahren habe es Ausgleichszahlungen gegeben. &bdquo;So etwas wird es auch heuer brauchen&ldquo;, ist Vallazza  &uuml;berzeugt. Nur so k&ouml;nnten die betroffenen Betriebe halbwegs &uuml;ber die Runden kommen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 17:53:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 01 Jun 2026 17:53:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>&lt;BU/&gt; © kat</media:title>
    <media:credit role="author">kat</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>OECD: Industriesubventionen auf Höchststand</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/oecd-industriesubventionen-auf-hoechststand</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/oecd-industriesubventionen-auf-hoechststand</guid>
   <description>Die staatlichen Subventionen für die Industrie haben der OECD zufolge den höchsten Stand seit der globalen Finanzkrise erreicht. In 15 wichtigen Branchen beliefen sich die Hilfen im Jahr 2024 auf insgesamt 108 Milliarden Dollar (92,8 Mrd. Euro), wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag in Paris mitteilte.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Dies entspreche 1,3 Prozent des Umsatzes der untersuchten Unternehmen. Dies sei der zweith&ouml;chste jemals gemessene Wert nach dem Rekordwert w&auml;hrend der weltweiten Finanzkrise 2009.<BR /><BR />Besonders stark fallen die Subventionen in China aus. Chinesische Firmen erhielten demnach zwischen 2005 und 2024 im Schnitt drei- bis achtmal mehr staatliche Unterst&uuml;tzung als ihre Konkurrenten in den OECD-L&auml;ndern. Die Hilfen zahlten sich aus: Rund 60 Prozent der globalen Marktanteilsgewinne chinesischer Firmen in den vergangenen 20 Jahren seien auf Subventionen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren - international liegt dieser Wert nur bei 22 Prozent. Eine nennenswerte Steigerung der Produktivit&auml;t oder der Rentabilit&auml;t sei damit jedoch nicht einhergegangen, hie&szlig; es.<BR /><BR />Die OECD warnte vor den Folgen dieser Praxis f&uuml;r den Welthandel. &bdquo;Umfangreiche und anhaltende Industriesubventionen k&ouml;nnen globale M&auml;rkte verzerren, unfaire Wettbewerbsvorteile schaffen und auf der Angebotsseite zu &Uuml;berkapazit&auml;ten beitragen&ldquo;, sagte OECD-Generalsekret&auml;r Mathias Cormann. Besonders stark gef&ouml;rdert wurden dem Bericht zufolge die Photovoltaik-Branche, die Halbleiterindustrie, die Aluminium- und Stahlproduktion sowie der Schiffbau.<BR /><BR />In der Datenbank der OECD werden die Subventionen erfasst, die 525 der weltweit gr&ouml;&szlig;ten Industrieunternehmen zwischen 2005 und 2024 erhalten haben. Dazu geh&ouml;ren beispielsweise staatliche Zusch&uuml;sse, Steuerverg&uuml;nstigungen und zinsverg&uuml;nstigte Kredite f&uuml;r Unternehmen in verschiedenen Regionen und Sektoren.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:05:29 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 01 Jun 2026 13:05:44 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Staatliche Förderungen summierten sich 2024 auf 108 Mrd. US-Dollar. © APA/AFP / JOEL SAGET</media:title>
    <media:credit role="author">JOEL SAGET</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Geld zurück bei Autobahn-Stau: So funktioniert es</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/geld-zurueck-bei-autobahn-stau-so-funktioniert-es</link>
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   <description>Vielfahrer und Urlauber aufgepasst: Wer auf Italiens Autobahnen im Stau stecken bleibt, kann ab Juni in bestimmten Fällen die Maut zurückverlangen – und das bereits nach 10 Minuten Verzögerung.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ber)</author>
   <content:encoded><![CDATA[P&uuml;nktlich zum Beginn der Urlaubssaison f&uuml;hrt Italien eine neue Regelung zur Maut-R&uuml;ckerstattung ein: Autofahrer &ndash; Private wie auch Unternehmen &ndash;, die auf der Autobahn im Stau stehen, k&ouml;nnen ab dem 1. Juni ihr Geld zur&uuml;ckfordern. Zun&auml;chst gilt es f&uuml;r Strecken mit einem einzigen Betreiber (etwa die A22 Brennerautobahn). Ab 1. Dezember gilt es auch f&uuml;r Abschnitte, die von mehreren Betreibern gemeinsam verwaltet werden.<h3>
Geld zur&uuml;ck nicht bei jedem Stau</h3> Allerdings wird die Maut nicht bei jedem Stau zur&uuml;ckgezahlt. Nur wer wegen planm&auml;&szlig;iger Baustellen Verz&ouml;gerungen oder eine Totalsperre in Kauf nehmen muss, hat Anspruch auf R&uuml;ckerstattung. Wer hingegen wegen Unf&auml;llen, dringenden Sicherheitsreparaturen, hohen Verkehrsaufkommens, wetterbedingten St&ouml;rungen oder Demonstrationen im Stau steht, geht leer aus. Ausgenommen sind auch Abschnitte, auf denen die Maut ohnehin schon wegen Dauerbaustellen erm&auml;&szlig;igt ist.<BR /><BR />Die H&ouml;he der R&uuml;ckerstattung richtet sich nach der L&auml;nge der gefahrenen Strecke sowie dem tats&auml;chlichen Zeitverlust im Vergleich zur regul&auml;ren Soll-Fahrzeit. Eine Teilr&uuml;ckzahlung wird dabei bereits ab einer Verz&ouml;gerung von 10 Minuten gew&auml;hrt.<BR /><BR />Eigene Regeln gelten bei einer vollst&auml;ndigen Blockade des Verkehrs: Steht der Verkehr zwischen 60 und 119 Minuten still, erhalten Autofahrer die H&auml;lfte der Maut zur&uuml;ck. Dauert die Sperrung zwischen 120 und 179 Minuten, werden 75 Prozent erstattet, und ab einer Wartezeit von 180 Minuten (drei Stunden) gibt es den gesamten Mautbetrag zur&uuml;ck. Betr&auml;ge &uuml;ber 10 Cent werden zwar gutgeschrieben, jedoch erst ab einer Gesamtsumme von 1 Euro ausgezahlt.<h3>
Was Autofahrer tun m&uuml;ssen</h3>Die R&uuml;ckerstattung soll weitgehend automatisiert ablaufen, wof&uuml;r sich Autofahrer auf einem Portal registrieren m&uuml;ssen. Im Fall der Brennerautobahn AG soll laut eigenen Angaben am Montag, dem 1. Juni, ein entsprechender Link auf der eigenen Webseite ver&ouml;ffentlicht werden, &uuml;ber den sich Betroffene anmelden k&ouml;nnen. F&uuml;r diese Registrierung m&uuml;ssen Daten wie Name, Steuernummer und die IBAN angegeben sowie entweder das Kfz-Kennzeichen oder das genutzte Mautger&auml;t (z. B. Telepass) hinterlegt werden.<BR /><BR />Italiens gr&ouml;&szlig;ter Autobahnbetreiber Autostrade per l'Italia hat sein Portal &bdquo;Muovy Cashback&ldquo; bereits zur Registrierung freigeschaltet. ]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sat, 30 May 2026 07:50:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sat, 30 May 2026 07:50:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der Stau-Frust wird ab Juni zumindest finanziell abgefedert. © DLife/LO</media:title>
    <media:credit role="author">DLife/LO</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Tourismusorganisationen investieren in die Regionen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/tourismusorganisationen-investieren-in-die-regionen</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/tourismusorganisationen-investieren-in-die-regionen</guid>
   <description>Der Landesverband der Tourismusorganisationen (LTS) spricht bei seiner Jahresversammlung von einem erfolgreichen Jahr 2025. Um jedoch auch in Zukunft auf die Akzeptanz der Bevölkerung zu vertrauen, brauche es eine stärkere Einbindung, ist LTS-Präsident Ambros Hofer überzeugt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR /><BR />S&uuml;dtirols 66 Tourismusvereine und Genossenschaften blicken auf ein starkes Jahr 2025 zur&uuml;ck. Dies hat sich auch in den Besucherzahlen widergespiegelt. Die Reiselust sei trotz internationaler Krisen und stagnierender Konjunktur im Hauptmarkt Deutschland nahezu ungebrochen, betonte LTS-Pr&auml;sident Hofer. S&uuml;dtirol profitiere weiterhin von seiner starken Positionierung als hochwertige und nachhaltige Tourismusdestination. <h3>
Tourismusorganisationen mehr als nur Infostellen</h3>Die Tourismusorganisationen betreiben zusammengerechnet 111 Infob&uuml;ros und besch&auml;ftigen etwa 400 Mitarbeitende. Doch sind sie l&auml;ngst mehr als reine G&auml;steinformationsstellen: &bdquo;Sie gestalten Lebensr&auml;ume mit, investieren in Wanderwege, Freizeit- und Mobilit&auml;tsangebote und tragen zur Pflege des Ortsbildes bei.&ldquo; Ein erheblicher Teil der verf&uuml;gbaren Budgets der Tourismusorganisationen werde direkt wieder in die Regionen investiert, so Hofer. <BR /><BR />F&uuml;r die Zukunft fordert der LTS-Pr&auml;sident jedoch ein Umdenken. Die gr&ouml;&szlig;ten Baustellen hei&szlig;en Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Akzeptanz vor Ort. Entscheidend sei es, die Akzeptanz des Tourismus in der Bev&ouml;lkerung zu st&auml;rken und die touristische Entwicklung gemeinsam mit Gemeinden, Betrieben und B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern aktiv zu gestalten.<h3>
Neuer Vorstand gew&auml;hlt</h3>Im Rahmen der Versammlung wurde auch die F&uuml;hrung neu gew&auml;hlt. Dem neuen Vorstand geh&ouml;ren an: Ambros Hofer, Dieter Wurmb&ouml;ck, Michael Zimmerhofer, Christian Pescollderungg, Stefan Gruber, Martin Plunger, Wolfgang Holzner, Sighard Rainer, Ingrid Walch Hofer, Walter Zerpelloni und Thomas Knoll. Wer den Verband k&uuml;nftig als Pr&auml;sident und Vize f&uuml;hrt, entscheidet das Gremium bei seiner konstituierenden ersten Sitzung.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 29 May 2026 17:35:12 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 29 May 2026 17:54:54 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der LTS vereint die 66 Tourismusorganisationen des Landes.</media:title>
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  </item>
  <item>
   <title>Stiftung Südtiroler Sparkasse  stockt Förderbudget auf 12,5 Mio. Euro auf</title>
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   <description>Die Stiftung Südtiroler Sparkasse weitet ihre Unterstützung für lokale Projekte spürbar aus. Für heuer stellt die Organisation 12,5 Millionen Euro zur Verfügung – eine Million mehr als im Vorjahr. Dies gab Präsident Stefan Pan bei der Mitgliederversammlung bekannt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Pan zog eine positive Bilanz &uuml;ber das abgelaufene Jahr und blickte optimistisch auf die kommenden Monate. Dank der stabilen wirtschaftlichen Entwicklung des operativen Bankhauses steht die Stiftung S&uuml;dtiroler Sparkasse finanziell auf einem grundsoliden Fundament.<BR /><BR />Ein weiterer H&ouml;hepunkt des Abends war die Vorstellung des neuen &bdquo;Almanach 2025&ldquo; der Stiftung Sparkasse durch Pr&auml;sident Stefan Pan und Vizepr&auml;sident Walter Zambaldi. Darin werden seit 30 Jahren verschiedenste gef&ouml;rderte Projekte n&auml;her vorgestellt. Zum runden Jubil&auml;um wurde das Werk grafisch &uuml;berarbeitet. <BR /><BR />Im Mittelpunkt der Publikation stehen heuer unter anderem der historische Gastbetrieb des Jahres sowie das Wohnprojekt Guggenberg in Zusammenarbeit mit dem Kolpinghaus Brixen und B*coop. Der Almanach erscheint in deutscher und italienischer Sprache und wird Ende Mai verteilt sowie digital ver&ouml;ffentlicht.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 29 May 2026 15:21:21 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 29 May 2026 15:21:37 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Stiftung Südtiroler Sparkasse hat „Almanach 2025“ vorgestellt.</media:title>
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  </item>
  <item>
   <title>Im aktuellen Beruf bis 65? Das fordern Beschäftigte wirklich</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/im-aktuellen-beruf-bis-65-das-fordern-beschaeftigte-wirklich</link>
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   <description>Nach der Rente weiterarbeiten: Die Debatte darüber hat zuletzt durch Vorstöße der Südtiroler Wirtschaftsverbände neuen Auftrieb erhalten. Viele Arbeitnehmer wären zwar bereit, länger im Job zu bleiben, wie die jüngste AFI-Umfrage bestätigt. Entscheidend wird demnach aber wohl eine andere Frage sein: Ist die Arbeitswelt bereit, sich an eine älter werdende Belegschaft anzupassen?</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />Das Arbeiten im fortgeschrittenen Erwerbsalter r&uuml;ckt angesichts des Fachkr&auml;ftemangels zunehmend in den Fokus von Wirtschaft und Gesellschaft. Das Arbeitsf&ouml;rderungsinstitut (AFI) hat daher in einer Umfrage erhoben, ob S&uuml;dtirols Arbeitnehmer davon ausgehen, mit 65 Jahren noch denselben Beruf aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen wie heute.<h3>
F&uuml;r 72 Prozent durchaus machbar</h3>Das Ergebnis: Eine deutliche Mehrheit &ndash; 72 Prozent der Befragten &ndash; h&auml;lt das grunds&auml;tzlich f&uuml;r m&ouml;glich. <BR />28 Prozent sehen das hingegen als unrealistisch an. Als Hauptgr&uuml;nde nennen sie psychischen Stress sowie hohe k&ouml;rperliche Belastungen im Arbeitsalltag.<BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-74973056_quote" /><BR /><BR /><BR />Damit &auml;ltere Besch&auml;ftigte tats&auml;chlich l&auml;nger im Berufsleben bleiben, braucht es aus Sicht der Arbeitnehmer jedoch mehr als blo&szlig;e Appelle. &bdquo;Neben finanziellen Anreizen sind Gesundheit und Arbeitsumfeld entscheidend&ldquo;, betont AFI-Direktor Stefan Perini. <h3>
Was f&uuml;r &auml;ltere Arbeitnehmer wichtig ist</h3>Besonders wichtig seien eine angemessene Bezahlung, weniger Stress, geringere k&ouml;rperliche Belastungen sowie ein gutes Betriebsklima.<BR /><BR />Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Drei Viertel der Befragten nennen eine bessere Bezahlung als zentralen Faktor, um l&auml;nger im Beruf zu bleiben. Ebenso hoch im Kurs stehen Ma&szlig;nahmen zur Entlastung im Arbeitsalltag. <BR /><BR />&bdquo;Wer &auml;ltere Besch&auml;ftigte im Betrieb halten will, muss mehr bieten als ein Standardgehalt&ldquo;, sagt Perini.<BR /><BR />Interessant ist auch ein weiterer Befund der Studie: Der Wunsch nach k&uuml;rzeren oder flexibleren Arbeitszeiten hat im Vergleich zur letzten Erhebung vor f&uuml;nf Jahren an Bedeutung verloren. <h3>
Unternehmen sind gefordert</h3>F&uuml;r AFI-Pr&auml;sident Stefano Mellarini liegt damit die Verantwortung klar auch  bei den Unternehmen. &bdquo;Die Daten zeigen eindeutig: Ob Menschen l&auml;nger arbeiten, entscheidet sich nicht am Willen, sondern an den Arbeitsbedingungen&ldquo;, sagt er. &bdquo;Unternehmen stehen in der Pflicht, Jobs gesundheitsgerecht zu gestalten, Belastungen sp&uuml;rbar zu reduzieren und echte Anreize zu schaffen &ndash; sonst bleibt ein enormes Arbeitskr&auml;ftepotenzial ungenutzt.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 29 May 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 29 May 2026 14:51:07 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Zu viel Stress ist einer der Gründe, die Arbeitnehmer mit Blick auf ein langes Arbeitsleben besonders kritisch beurteilen. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Anthropic erreicht Rekordbewertung und überholt OpenAI</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/anthropic-erreicht-rekordbewertung-und-ueberholt-openai</link>
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   <description>Das KI-Start-up Anthropic hat seinen schärfsten Rivalen OpenAI vorerst vom Thron der wertvollsten KI-Unternehmen der Welt gestoßen. Nach einer neuen Finanzierungsrunde, in der das Unternehmen weitere 65 Milliarden US-Dollar einsammeln konnte, wird Anthropic nun mit 965 Milliarden Dollar (830,7 Mrd. Euro) bewertet. Wie das Wall Street Journal berichtet, verzeichnet Anthropic damit das schnellste Bewertungswachstum in der Geschichte des Risikokapitals.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Noch vor rund drei Monaten lag die Bewertung des Unternehmens bei 380 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Konkurrent OpenAI, der den derzeitigen KI-Boom im Jahr 2022 mit ChatGPT ausgel&ouml;st hatte, wurde nach einer eigenen Finanzierungsrunde zuletzt mit 730 Milliarden Dollar bewertet.<BR /><BR />Gegr&uuml;ndet wurde Anthropic erst im Jahr 2021 von Dario Amodei und weiteren ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern. Der enorme Erfolg des Unternehmens fu&szlig;t vor allem auf dem massiven Fokus auf Gesch&auml;ftskunden und der Automatisierung von Software-Programmierung. Mit seinem neuen Flaggschiff-Modell &bdquo;Claude Opus 4.8&ldquo; dominiert Anthropic das sogenannte &bdquo;Vibecoding&ldquo; - ein Prozess, bei dem K&uuml;nstliche Intelligenz Softwarecode basierend auf Anweisungen in gew&ouml;hnlicher Umgangssprache schreibt.<BR /><BR />Dieser technologische Vorsprung schl&auml;gt sich auch massiv in den Gesch&auml;ftszahlen nieder. Laut dem Wall Street Journal ist Anthropic auf dem besten Weg, im kommenden Monat einen Jahresumsatz von 50 Milliarden Dollar zu erreichen, nachdem sich die Einnahmen allein im ersten Quartal verachtzigfacht hatten.<BR /><BR />Mit den nun eingenommenen 65 Milliarden Dollar plant Anthropic, der extrem wachsenden Nachfrage gerecht zu werden und die eigene Rechenkapazit&auml;t massiv auszubauen. Da das Unternehmen in der Vergangenheit bereits mit Engp&auml;ssen bei der Rechenleistung zu k&auml;mpfen hatte, schloss es zudem einen Deal im Wert von fast 50 Milliarden Dollar mit Elon Musks SpaceX ab, um Zugang zur Rechenpower von dessen &bdquo;Colossus&ldquo;-Rechenzentrum zu erhalten.<BR /><BR />Sowohl bei Anthropic als auch bei OpenAI stehen die Zeichen unterdessen auf einen B&ouml;rsengang (IPO). Erwartungen zufolge k&ouml;nnten beide Schwergewichte noch in diesem Herbst den Sprung an die B&ouml;rse wagen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 29 May 2026 11:56:13 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 29 May 2026 11:57:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Anthropic auf Höhenflug. © APA/AFP / SEBASTIEN BOZON</media:title>
    <media:credit role="author">SEBASTIEN BOZON</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Südtiroler zahlen immer fleißiger in die Zusatzrente ein</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/suedtiroler-zahlen-immer-fleissiger-in-die-zusatzrente-ein</link>
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   <description>Die staatliche Rente allein wird für viele Menschen im Alter kaum reichen, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Genau deshalb gewinnt die Zusatzvorsorge weiter an Bedeutung. Neue Zahlen dazu liefert der Pensplan-Jahresbericht, der gestern vorgestellt wurde.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Ende 2025 waren in S&uuml;dtirol 158.952 Positionen in den regionalen Partner-Zusatzrentenfonds von Pensplan eingeschrieben (plus acht Prozent). Dazu z&auml;hlen Laborfonds, Plurifonds, Pensplan Profi und Raiffeisen Offener Pensionsfonds. 77.418 Positionen entfielen auf M&auml;nner, 81.534 auf Frauen. Mehr als 130.000 S&uuml;dtirolerinnen und S&uuml;dtiroler zahlten im vergangenen Jahr aktiv in ihre Zusatzvorsorge ein. Zur Erkl&auml;rung: Als aktive Beitragszahler gelten jene Mitglieder, in deren Zusatzrentenposition im Laufe des Jahres tats&auml;chlich Geld geflossen ist &ndash; etwa &uuml;ber die Abfertigung/TFR, eigene Beitr&auml;ge vom Lohn oder Arbeitgeberbeitr&auml;ge.<BR /><BR />Insgesamt wurden von Ans&auml;ssigen in S&uuml;dtirol 420,2 Millionen Euro an Beitr&auml;gen in die Zusatzrentenfonds eingezahlt. Davon kamen 237,5 Millionen Euro von M&auml;nnern und 182,6 Millionen Euro von Frauen. <BR /><BR />S&uuml;dtirol hat innerhalb der Region das gr&ouml;&szlig;ere Gewicht. 57,1 Prozent der Mitglieder entfielen auf S&uuml;dtirol, der Rest auf das Trentino. Insgesamt verwalteten die Partner-Zusatzrentenfonds der Pensplan Centrum AG Ende 2025 in der Region 374.877 Positionen. Das sind 8,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das angesparte Gesamtkapital der regionalen Zusatzrentenfonds stieg um 12 Prozent auf 8 Milliarden Euro.<BR /><BR />Regionalassessor Carlo Daldoss bezeichnete Pensplan bei der Vorstellung des Jahresberichts als eines der fortschrittlichsten Zusatzvorsorge-Systeme auf gesamtstaatlicher Ebene. Entscheidend seien die Stabilit&auml;t des Projekts, die enge Zusammenarbeit mit den regionalen Zusatzrentenfonds und die Glaubw&uuml;rdigkeit des Systems, das den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern &bdquo;Vertrauen und Sicherheit&ldquo; vermittle.<BR /><BR />Pensplan-Pr&auml;sidentin Johanna Vaja wies auf die inzwischen fast ausgeglichene Beteiligung von M&auml;nnern und Frauen hin. &bdquo;Dies zeigt, dass es uns gelungen ist, durch gezielte Informationskampagnen die weibliche Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die Bedeutung einer angemessenen Altersvorsorge zu sensibilisieren.&ldquo; Beim angesparten Kapital klafft die Schere in der Region aber weiterhin deutlich auseinander. Im Schnitt liegen pro Position rund 23.500 Euro im Fonds. M&auml;nner kommen durchschnittlich auf etwa 30.400 Euro, Frauen nur auf rund 19.800 Euro. &bdquo;Dies spiegelt einmal mehr die Einkommensunterschiede sowie die unterschiedlichen Erwerbsbiografien wider, die zu einer geringeren Vorsorgeabdeckung der weiblichen Bev&ouml;lkerung f&uuml;hren&ldquo;, betonte Vaja.<BR /><BR />Ein weiterer Trend betrifft die Jungen. Die Zahl der Mitglieder unter 20 Jahren ist laut Pensplan deutlich gestiegen, das Durchschnittsalter der Eingeschriebenen sank von 42 auf 40 Jahre. Dazu passt die im vergangenen Jahr eingef&uuml;hrte Ma&szlig;nahme f&uuml;r Neugeborene. Die Region unterst&uuml;tzt Familien, die f&uuml;r ihr Kind fr&uuml;h eine Zusatzrentenposition er&ouml;ffnen. Vorgesehen sind bis zu 1.100 Euro &ndash; 300 Euro im ersten Jahr und jeweils 200 Euro in den vier Folgejahren, sofern die Familie selbst mindestens 100 Euro j&auml;hrlich einzahlt. In S&uuml;dtirol gingen bis Ende 2025 bereits 7.269 Antr&auml;ge ein.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:55:49 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 29 May 2026 09:56:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Zusatzrentenfonds werden für immer mehr Menschen zu einem wichtigen Baustein der Altersvorsorge. shutterstock © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>St. Lorenzen: Handwerk mit Zusammenhalt und Zukunftsgeist</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/st-lorenzen-handwerk-mit-zusammenhalt-und-zukunftsgeist</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/st-lorenzen-handwerk-mit-zusammenhalt-und-zukunftsgeist</guid>
   <description>Zusammenhalt, Engagement und ein starker Blick nach vorne prägten die Ortsversammlung des Wirtschaftsverbands Handwerk und Dienstleister (lvh.apa) in St. Lorenzen. Zahlreiche Handwerkerinnen und Handwerker nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zum gemeinsamen Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr. Austragungsort war die Malerfirma Dantone, der ein besonderer Dank für die interessante Betriebsführung sowie für die Bereitstellung der gelungenen Location ausgesprochen wurde.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Ortsobmann Christoph Castlunger verwies in seinem Bericht unter anderem auf die Er&ouml;ffnung der Sportzone St. Lorenzen, verschiedene Ausschuss-, Bezirks- und Verbandssitzungen sowie das hervorragende Ergebnis bei den Gemeindewahlen mit gleich vier gew&auml;hlten Vertreterinnen und Vertretern aus dem Handwerk. Gleichzeitig bedankte er sich bei B&uuml;rgermeister Martin Au&szlig;erdorfer f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Anliegen der Handwerker.<BR /><BR />Besonders gro&szlig;en Stellenwert hatte bei der Versammlung auch der Blick auf das Vereinsleben und den Zusammenhalt innerhalb der Ortsgruppe. Emotional wurde es hingegen beim Dank an Stefanie Peskoller, die nach mehreren Jahren engagierter Mitarbeit aus dem Ortsausschuss ausgeschieden ist. Castlunger w&uuml;rdigte ihren Einsatz und ihre wertvolle Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ortsgruppe.<BR /><BR />Auch Bezirksobmann Davide Complojer zog eine positive Bilanz. Er blickte auf die erfolgreiche KidsAcademy zur&uuml;ck, die aufgrund ihrer Einzigartigkeit auch heuer wieder restlos ausgebucht sei. Ebenso hob er die starken Leistungen der Jugendlichen aus dem Bezirk bei den Landesmeisterschaften der Berufe hervor. Weitere Schwerpunkte waren die letzte Bezirksversammlung im Schloss Bruneck, der Austausch mit der neuen F&uuml;hrung des Berufsbildungszentrums Bruneck sowie das Erfolgsprojekt &bdquo;Abenteuer Handwerk&ldquo;, das &uuml;ber 2000 Kinder und deren Familien begeisterte und 2027 erneut stattfinden wird. Besonders erfreulich sei zudem die Gr&uuml;ndung der Junghandwerkergruppe des Bezirks im vergangenen Jahr gewesen. Abschlie&szlig;end unterstrich Complojer die aktuell gute wirtschaftliche Lage des Handwerks.<BR /><BR />Den fachlichen Impuls des Abends lieferte Referent Peter Nicolussi-Leck mit seinem Vortrag &bdquo;Ich muss? Ich will! ESG, von der Regulierung zur Eigeninitiative&ldquo;. Dabei sprach er &uuml;ber nachhaltiges Wirtschaften, verantwortungsvollen Konsum sowie die Bedeutung von Partnerschaften und Netzwerken. Sein Appell: Unternehmen sollten freiwillig in Nachhaltigkeit investieren &ndash; auch dort, wo es noch keine gesetzliche Verpflichtung gibt.<BR /><BR />B&uuml;rgermeister Martin Au&szlig;erdorfer betonte in seinen Gru&szlig;worten den guten Zusammenhalt zwischen Gemeindepolitik und Handwerk. Besonders hob er den Flei&szlig; und die Zukunftsf&auml;higkeit des S&uuml;dtiroler Handwerks hervor.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:45:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 29 May 2026 09:45:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Im Bild (v.l.): Dominik Huber, Christoph Castlunger, Davide Complojer, Dagmar Dantone und Martin Außerdorfer © lvh</media:title>
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  </item>
  <item>
   <title>Moncalisse – ein neues Kapitel für die Walch-Familie</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/moncalisse-ein-neues-kapitel-fuer-die-walch-familie</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/moncalisse-ein-neues-kapitel-fuer-die-walch-familie</guid>
   <description>Aus Liebe zu einem besonderen Flecken Erde haben Julia und Karoline Walch ein neues Kapitel aufgeschlagen: Mit Moncalisse eröffnen die Schwestern aus der traditionsreichen Südtiroler Winzerfamilie Walch im Herzen des TrentoDoc-Gebiets ein Sektweingut, das kompromisslos auf die klassische Flaschengärung des Metodo Classico setzt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ht)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>Von Herbert Taschler</b><BR /><BR />&bdquo;Es war Liebe auf den ersten Blick&ldquo;, erz&auml;hlen Karoline und Julia Walch von dem Moment, als sie 2016 die Weinberge am Fu&szlig;e des Monte Calision  entdeckt haben.  &bdquo;Wir hatten das Gef&uuml;hl, dass dieser Ort uns ausgew&auml;hlt hat: Eine Hochebene auf &uuml;ber 600 Metern H&ouml;he, nach S&uuml;den ausgerichtet, mit Tagen, die nie zu hei&szlig; sind, und kalten N&auml;chten &ndash; ein perfekter Temperaturunterschied. Ein Mosaik aus verschiedenen B&ouml;den, die f&uuml;r Frische und Mineralit&auml;t sorgen. Und dann, im Herzen des Weinbergs ein Hektar historischer Chardonnay-Reben.&ldquo;<BR /><BR />F&uuml;r Karoline und Julia Walch war es von Anfang an klar, dass &bdquo;das Projekt etwas Neues sein musste, mit einer eigenen Identit&auml;t, die sich vom Weingut Elena Walch unterscheidet. Ein Kapitel, das dem Bergsekt gewidmet ist und auf Handwerkskunst, Pr&auml;zision und einer tiefen Verbundenheit mit dem Terroir basiert.&ldquo;<h3>
Die Weinberge</h3>Die Weinberge von Moncalisse liegen in Seregnano in der Gemeinde Civezzano auf 600 Metern Meeresh&ouml;he an den H&auml;ngen des Monte Calisio. Die zw&ouml;lf Hektar mit Chardonnay (70 Prozent) und Pinot Noir (30 Prozent) bepflanzten Weinberge erstrecken sich &uuml;ber eine einzigartige Hanglage, in der Boden, Klima und Geschichte ineinandergreifen und ein au&szlig;ergew&ouml;hnliches Terroir formen. <BR /><BR />Herzst&uuml;ck des Anwesens ist eine ein Hektar gro&szlig;e, s&uuml;dlich ausgerichtete, historische Parzelle von 70 Jahre alten Chardonnay-Reben in traditioneller Perglerziehung. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317045_image" /></div>
<BR /><BR />Die Weinberge von Moncalisse sind auch ein geschichtstr&auml;chtiger Ort. Inmitten der Weinberge befinden sich Felsgravuren und sogenannte &bdquo;Coppelle&ldquo;, Schalensteine aus der Bronze- und Eisenzeit, Symbole alter Riten und Zeichen, die noch heute eine stille Energie ausstrahlen und dem Ort eine einzigartige kulturelle Bedeutung verleihen.<h3>
Die Architektur</h3>Die Architektur des Weingutes &ndash; von den Architekten David Stuflesser und Nadia Moroder aus Gr&ouml;den &ndash; wurde gr&ouml;&szlig;tenteils unterirdisch angelegt, in Harmonie mit dem Monte Calisio konzipiert und f&uuml;gt sich organisch in die Landschaft ein. Inspiriert von den geschwungenen Linien der Weinberge und den historischen Coppelle tritt die Architektur des Architektenteams Nadia Moroder und David Stuflesser &bdquo;in Dialog mit der umgebenden Natur und schafft R&auml;ume, die mit der Landschaft verschmelzen und die Eleganz und Poesie des Ortes widerspiegeln, ohne das nat&uuml;rliche Gleichgewicht zu st&ouml;ren.&ldquo; Au&szlig;en dominieren heller Stein, im Untergeschoss ein warmes Rot, das an Porphyr erinnert.<BR /><BR />Julia Walch freut sich: &bdquo;Die Nachhaltigkeit von Moncalisse zeigt sich in allen Dimensionen: agronomisch, landschaftlich und kulturell. Technik, Sensibilit&auml;t und Respekt verschmelzen hier zu einem Ganzen, das die Erinnerung und die Sch&ouml;nheit des Ortes bewahrt und zugleich in die Zukunft tr&auml;gt.&ldquo;<h3>
Die Sekte</h3>&bdquo;Die Entscheidung, ausschlie&szlig;lich Riserva-Sekte mit langer Reifezeit auf der Hefe zu kreieren, ist ein Bekenntnis zu Zeit, Sorgfalt und Qualit&auml;t&ldquo;, erkl&auml;rt Karoline Walch. &bdquo;So entstehen strukturierte, langlebige und unverwechselbare Schaumweine mit traditioneller Flascheng&auml;rung. In einem handwerklichen und nachhaltigen Ansatz vereint Moncalisse Technik, Erfahrung und Respekt vor der Natur &ndash; und verwandelt jede Cuv&eacute;e in den authentischen Ausdruck ihres Ursprungs.&ldquo;<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1317654_image" /></div>
<BR /><BR />Zwei TrentoDOC-Weine markieren den Beginn dieser Reise: der &bdquo;Montis Arcentarie&ldquo; Blanc de Blancs Extra Brut Riserva 2017 und der &bdquo;Millesimato&ldquo; Extra Brut Riserva 2019. Die Trauben f&uuml;r den &bdquo;Montis Arcentarie&ldquo; stammen aus der historischen Chardonnay-Parzelle. Der Ausbau erfolgt in Edelstahl mit einem kleinen Anteil in Barrique und einer langen Flaschenreifung auf der Hefe von 80 Monaten, die, so Julia Walch, &bdquo;in Kombination mit dem hohen Alter der Reben, dem Wein gro&szlig;e Struktur und Komplexit&auml;t verleihen&ldquo;. Der &bdquo;Millesimato&ldquo; verk&ouml;rpert mit Eleganz und Vitalit&auml;t die frische Finesse seines Terroirs, nachdem er 56 Monate auf der Hefe in der Flasche herangereift ist.<BR /><BR />F&uuml;r das Moncalisse-Abenteuer haben sich die Walch-Schwestern mit Odilon de Varine, &Ouml;nologe des historischen Hauses Gosset in der Champagne, und Stefano Bolognani, einem jungen &Ouml;nologen aus dem Trentino, ein Team ausgesucht, das Erfahrung und regionale Verbundenheit vereint. <BR /><BR />Im neuen Weingut blickt &bdquo;frau&ldquo; auch gleich nach vorne: Schon bald wird ein Bistro mit Weinbar er&ouml;ffnet, das speziell f&uuml;r Weinliebhaberinnen und Weinliebhaber konzipiert ist und zu Verkostungen und F&uuml;hrungen durch das Weingut einl&auml;dt.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 28 May 2026 14:46:47 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 28 May 2026 14:47:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Julia und Karoline Walch mit ihren beiden neuen Mocalisse-Riserva-Schaumweinen © moncalisse.com</media:title>
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   <title>Ölpreise ziehen deutlich an</title>
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   <description>Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel kräftig zugelegt. Am Markt wurde auf die neuen Angriffe in der Golfregion und eine weitere Sanktionsrunde der USA gegen den Iran verwiesen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der globalen Referenzsorte Brent zur Lieferung im Juli stieg um mehr als 3,58 Prozent auf 97,67 US-Dollar. Damit blieb die Notierung aber weiter unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar. Am Mittwoch war der Brent-Preis zeitweise noch um mehr als fünf Prozent gefallen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die USA und der Iran haben sich in der Stra&szlig;e von Hormus trotz Waffenruhe und laufender Verhandlungen &uuml;ber ein Kriegsende erneut gegenseitige Angriffe geliefert. &bdquo;Diese Ma&szlig;nahmen waren zur&uuml;ckhaltend, rein defensiv und darauf ausgerichtet, die Waffenruhe aufrechtzuerhalten&ldquo;, hie&szlig; es von der US-Regierung. Zudem setzte das US-Finanzministerium auf seine Sanktionsliste eine iranische Beh&ouml;rde, die f&uuml;r die Geb&uuml;hrenerhebung f&uuml;r die Durchfahrt der Stra&szlig;e von Hormus verantwortlich ist. Der Plan, eine Geb&uuml;hr f&uuml;r das Passieren der Meerenge zu erheben, versto&szlig;e gegen internationales Recht, erkl&auml;rte das US-Finanzministerium.<BR /><BR />Die faktische Blockade der Stra&szlig;e von Hormus belastet die Weltwirtschaft massiv &ndash; und ist f&uuml;r den Iran das Druckmittel schlechthin in den Verhandlungen. Trotz der j&uuml;ngsten Preisreaktion steuert Roh&ouml;l weiter auf den zweiten Wochenverlust in Folge zu. Laut Chris Weston, Forschungsleiter bei Pepperstone in Melbourne, wird an den M&auml;rkten weiterhin mit einem Abkommen gerechnet. Dort herrsche die Sichtweise, dass das Glas halb voll sei. Es gebe jedoch weiterhin ein klares Risiko, dass die Parteien die Verhandlungen abbrechen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 28 May 2026 09:42:22 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 28 May 2026 09:42:29 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Ölpreise schwanken zur Zeit stark. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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   <title>Hotspot Brenner: Drei Mal mehr Lkw als in der gesamten Schweiz</title>
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   <description>Der Brenner ist fast dreimal so stark durch den Transit von Schwer-Lkw belastet wie die gesamte Schweiz. Über den Brenner fuhren im Vorjahr 2,42 Millionen Schwerlast-Lkw, über alle vier Schweizer Alpenpässe zusammen 0,86 Millinen, teilte die Mobilitätsorganisation VCÖ mit. „Der Aufschrei der Bevölkerung ist nachvollziehbar“, resümierte man kurz vor der Totalsperre für eine Kundgebung am Samstag.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ansa/stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Zahl der Lasten- und Sattelz&uuml;ge auf den vier Schweizer Alpenrouten (Gotthard, San Bernardino, Simplon, Gr. St. Bernhard) sei 2025 im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben. <BR /><BR />&Uuml;ber den Brenner habe die Zahl der schweren Lkw hingegen gegen&uuml;ber dem Vorjahr - damals waren es 2,37 Millionen - um weitere zwei Prozent zugenommen. Auch im heurigen ersten Quartal sei erneut eine Zunahme von 4,5 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres verzeichnet worden, rechnete der VC&Ouml; vor. <BR /><BR />&bdquo;W&auml;hrend in den vergangenen 25 Jahren die Zahl der Lkw auf den Schweizer Alpentransitrouten um rund ein Drittel zur&uuml;ckgegangen ist, nahm der Lkw-Verkehr &uuml;ber den Brenner um die H&auml;lfte zu&ldquo;, betonte VC&Ouml;-Expertin Klara Maria Schenk. Als ein Faktor dabei wurde die in der Schweiz h&ouml;here Lkw-Maut identifiziert.<BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/tag/Brenner-Blockade" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr zur Brenner-Blockade am Samstag lesen Sie hier. </a></b>]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 28 May 2026 09:40:35 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 28 May 2026 13:12:56 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der Brenner ist fast dreimal so stark durch den Transit von Schwer-Lkw belastet wie die gesamte Schweiz. © APA</media:title>
    <media:credit role="author">APA</media:credit>
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   <title>Neue Renten-Realität: Länger arbeiten für weniger Geld</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/neue-renten-realitaet-laenger-arbeiten-fuer-weniger-geld</link>
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   <description>Ein Arbeitsleben lang einzahlen – und im Alter trotzdem deutlich weniger zur Verfügung haben: Für viele jüngere Arbeitnehmer wird genau das zur neuen Realität.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Beratungsgesellschaft Smileconomy beziffert in einer aktuellen Studie die k&uuml;nftige Ersatzrate mit 63 Prozent. Aber was hei&szlig;t das konkret, eine Ersatzrate von 63 Prozent? Wer vor dem Ruhestand 2000 Euro im Monat verdient, k&auml;me im Schnitt nur noch auf rund 1260 Euro Pension. Bei 2500 Euro w&auml;ren es etwa 1575 Euro. <BR /><BR />Fr&uuml;her war das anders. Im alten lohnbezogenen System, dem sogenannten &bdquo;sistema retributivo&ldquo;, konnte die gesetzliche Rente bei einer Erwerbsbiografie von 40 Beitragsjahren noch rund 80 Prozent des letzten Gehalts erreichen. Diese Faustregel gilt in Zukunft immer weniger.<BR /><BR /> Fast deckungsgleich sind die Zahlen von Censis und Confcooperative, die beim  &bdquo;Festival dell&rsquo;Economia&ldquo; vergangene Woche in Trient vorgestellt wurden. Wer heute in Pension geht, erh&auml;lt demnach im Schnitt noch 81,5 Prozent der letzten Entlohnung. F&uuml;r jene, die heute in den Arbeitsmarkt eintreten, k&ouml;nnte dieser Wert bis 2060 auf 64,8 Prozent sinken.<h3>
Der Systemwechsel</h3>Urs&auml;chlich daf&uuml;r ist die Dini-Reform: F&uuml;r alle, die ab 1996 erstmals Beitr&auml;ge eingezahlt haben, h&auml;ngt die Pension wesentlich st&auml;rker von den tats&auml;chlich geleisteten Beitr&auml;gen ab. Die Fornero-Reform hat diese Beitragslogik ab 2012 auf alle Arbeitnehmer ausgeweitet.<BR /><BR />Die Rente ist damit immer st&auml;rker die Summe des Erwerbslebens. Wer sp&auml;t einsteigt, niedrige L&ouml;hne hat, l&auml;ngere Unterbrechungen verzeichnet oder als Selbstst&auml;ndiger geringere Beitr&auml;ge einzahlt, baut automatisch einen kleineren Pensionsanspruch auf. Genau daraus entsteht die Rentenl&uuml;cke: zwischen dem letzten Einkommen vor der Pension und dem Betrag, der im Ruhestand tats&auml;chlich monatlich zur Verf&uuml;gung steht.<h3>
Sp&auml;terer Renteneintritt</h3>Gleichzeitig verschiebt sich der Pensionsantritt weiter nach hinten. Die regul&auml;re Altersrente bleibt 2026 zwar bei 67 Jahren. Ab 2027 steigt sie aber auf 67 Jahre und einen Monat, ab 2028 auf 67 Jahre und drei Monate. Auch die Voraussetzungen f&uuml;r die vorzeitige Pension werden strenger: F&uuml;r M&auml;nner sind 2026 weiterhin 42 Jahre und 10 Monate an Beitr&auml;gen n&ouml;tig, f&uuml;r Frauen 41 Jahre und 10 Monate. 2028 steigen diese Schwellen auf 43 Jahre und einen Monat beziehungsweise 42 Jahre und einen Monat.<BR /><BR />Mehrere fr&uuml;here Ausstiegsm&ouml;glichkeiten wurden nicht verl&auml;ngert, darunter &bdquo;Opzione Donna&ldquo; und &bdquo;Quota 103&ldquo;. Die Richtung ist damit klar: Die Regierung will fr&uuml;here Pensionierungen zur&uuml;ckdr&auml;ngen und die Erwerbsphase verl&auml;ngern, um die Rentenausgaben zu begrenzen. F&uuml;r die Arbeitnehmer bedeutet das aber nicht automatisch eine ausreichende Rente. Sie m&uuml;ssen l&auml;nger arbeiten &ndash; und stehen im Alter dennoch vor einer m&ouml;glichen Einkommensl&uuml;cke.<BR /><BR />Wie weit Wunsch und Wirklichkeit auseinandergehen k&ouml;nnen, wird beim Thema Rente besonders sichtbar. Laut einer aktuellen Moneyfarm-Umfrage nennt ein gro&szlig;er Teil 61 bis 65 Jahre als angemessenes Pensionsalter. Nur eine Minderheit h&auml;lt 67 Jahre f&uuml;r richtig. Gleichzeitig untersch&auml;tzen viele, wie lange sie von ihrer Pension leben m&uuml;ssen.<h3>
&bdquo;Neue Form der Armut droht&ldquo;</h3>Stefan Perini, Direktor des Arbeitsf&ouml;rderungsinstituts AFI, sieht in den neuen Berechnungen ein klares Warnsignal. Armut sei heute breiter zu denken als fr&uuml;her. Lange wurde sie vor allem mit geringer Bildung, fragilen Lebenslagen oder sehr schwacher Einbindung in den Arbeitsmarkt verbunden. K&uuml;nftig k&ouml;nnte aber eine weitere Gruppe st&auml;rker in den Blick r&uuml;cken: Menschen, die zwar ein Arbeitsleben hinter sich haben, im Alter aber dennoch mit einer zu niedrigen Rente dastehen. &bdquo;Das ist eine Form neuer Armut&ldquo;, sagt Perini.<BR /><BR />Besonders gef&auml;hrdet seien Arbeitnehmer mit br&uuml;chigen Erwerbsbiografien &ndash; also Personen, die sich &uuml;ber Jahre von einem befristeten, schlecht bezahlten oder prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnis zum n&auml;chsten hangeln. &bdquo;Dieser Kreis droht sich deutlich zu erweitern&ldquo;, warnt der AFI-Direktor.<h3>
&bdquo;Fr&uuml;h anfangen, auch mit kleinen Betr&auml;gen&ldquo;</h3>Auf die wachsende Rentenl&uuml;cke weist auch Matteo Migazzi, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Pensplan Centrum, hin. Das Risiko sei konkret, beim Rentenantritt mit einem deutlich niedrigeren Betrag dazustehen als im Arbeitsleben.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74946304_quote" /><BR /><BR />Umso wichtiger sei es, rechtzeitig gegenzusteuern. Die Zusatzvorsorge biete konkrete Instrumente, um diese L&uuml;cke zu verringern &ndash; auch wegen der steuerlichen Absetzbarkeit der Einzahlungen und des Arbeitgeberbeitrags, der in den meisten Kollektivvertr&auml;gen vorgesehen sei. <BR /><BR />Migazzi empfiehlt, m&ouml;glichst fr&uuml;h zu beginnen, idealerweise schon mit dem ersten Arbeitsverh&auml;ltnis. &bdquo;Die Zusatzvorsorge wirkt umso besser, je l&auml;nger der Zeithorizont ist&ldquo;, sagt er.<BR /><BR />Gerade f&uuml;r junge Menschen k&ouml;nnten auch kleine monatliche Betr&auml;ge einen Unterschied machen. Entscheidend seien nicht gro&szlig;e Summen am Anfang, sondern Kontinuit&auml;t und Zeit. Durch den langen Anlagehorizont und den Zinseszinseffekt k&ouml;nnten auch begrenzte Beitr&auml;ge &uuml;ber Jahre zu einem relevanten Kapital anwachsen. Wer dagegen lange warte, m&uuml;sse sp&auml;ter deutlich h&ouml;here Betr&auml;ge einzahlen, um ein &auml;hnliches Ergebnis zu erreichen.<h3>
&bdquo;So kann das nicht funktionieren&ldquo;</h3>Dem pflichtet auch Perini bei. &bdquo;Zusatzvorsorge ist ohne Zweifel sehr wichtig.&ldquo; Das Problem sei aber, dass sich nicht alle Arbeitnehmer leisten k&ouml;nnten, einen Teil ihres Einkommens zur Seite zu legen &ndash; geschweige denn zus&auml;tzlich privat vorzusorgen, etwa &uuml;ber Wertpapiere oder andere Formen der dritten S&auml;ule. In den AFI-Arbeitnehmerbefragungen w&uuml;rden meist 30 bis 35 Prozent der Befragten angeben, nur mit Schwierigkeiten &uuml;ber die Runden zu kommen.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74946300_quote" /><BR /><BR />Einerseits setze der Sozialstaat &ndash; etwa bei Rente, Pflege und Gesundheit &ndash; immer st&auml;rker auf Eigenleistungen der B&uuml;rger. Andererseits seien die L&ouml;hne vielfach nicht hoch genug, um diese zus&auml;tzlichen Ausgaben f&uuml;r die Vorsorge zu tragen. Und die Steuer- und Abgabenlast werde noch dazu kaum verringert. &bdquo;So kann das nicht funktionieren&ldquo;, sagt er. &bdquo;Ein zentraler Hebel ist und bleibt die Lohndynamik, gekoppelt mit der steuerlichen Entlastung von Erwerbseinkommen. Und die ist in S&uuml;dtirol nicht in ausreichendem Ma&szlig;e gegeben.&ldquo;<BR /><BR />Migazzi r&auml;umt ein, dass Zusatzvorsorge f&uuml;r viele Haushalte schwierig ist.  Dennoch pl&auml;diert er daf&uuml;r, das Thema nicht erst dann anzugehen, wenn zuf&auml;llig etwas Geld &uuml;brig ist. &bdquo;Zusatzvorsorge muss vielmehr als fixer Teil der pers&ouml;nlichen Finanzplanung verstanden werden.&ldquo; Daf&uuml;r brauche es mehr Finanzbildung und mehr Bewusstsein. Dass die Zahl der Beitritte bei Zusatzrentenfonds steigt und Bildungsinitiativen auf Interesse sto&szlig;en, zeige laut Migazzi, dass dieses Bewusstsein langsam w&auml;chst.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 27 May 2026 17:52:50 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 27 May 2026 17:53:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Wer sich nur auf den Staat verlässt, wird seinen Lebensstandard im Alter in vielen Fällen nicht halten können. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>Diesel kostet wieder mehr als zwei Euro – Südtirol italienweit an der Spitze</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/diesel-kostet-wieder-mehr-als-zwei-euro-suedtirol-italienweit-an-der-spitze</link>
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   <description>Tanken ist in Südtirol seit dem verlängerten Wochenende wieder ein gutes Stück teurer geworden; und das obwohl der Ölpreis gesunken ist. Nach der Anpassung des staatlichen Tankrabatts liegt der durchschnittliche Dieselpreis in Südtirol bei knapp   2,1  Euro je Liter im Self-Service. Benzin kostet geringfügig weniger.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Damit liegen beide Hauptkraftstoffe wieder &uuml;ber der psychologisch wichtigen Marke von zwei Euro. Der unmittelbare Ausl&ouml;ser ist die Reduzierung des Rabatts auf Diesel. Die Entlastung wurde von bisher 20 Cent je Liter plus Mehrwertsteuer auf 10 Cent plus Mehrwertsteuer halbiert. Am Ende macht das an der Zapfs&auml;ule 12,2 Cent je Liter weniger Entlastung aus. F&uuml;r einen 50-Liter-Tank bedeutet das rechnerisch rund 6,10 Euro Mehrkosten.<BR /><BR />Dass sich der Schritt sofort bemerkbar macht, zeigen die aktuellen Durchschnittspreise des Ministeriums f&uuml;r Unternehmen und Made in Italy. S&uuml;dtirol liegt laut den am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Mimit-Daten sowohl bei Diesel als auch bei Benzin wieder auf Platz eins. Diesel kostet in der Provinz Bozen im Schnitt 2,086 Euro je Liter &ndash; mehr als in Trient und Kalabrien mit jeweils 2,080 Euro. Auch bei Benzin ist S&uuml;dtirol mit 2,002 Euro je Liter die teuerste Provinz bzw. Region Italiens und als einzige &uuml;ber der Zwei-Euro-Marke.<BR /><BR />Etwas anders sieht es bei den alternativen Kraftstoffen aus, die mengenm&auml;&szlig;ig allerdings eine kleinere Rolle spielen. Fl&uuml;ssiggas kostet in S&uuml;dtirol im Schnitt 0,887 Euro je Liter und liegt damit knapp hinter dem Aostatal und Ligurien. Methan kommt auf 1,730 Euro je Kilogramm; teurer ist hier nur Sizilien mit 1,821 Euro. F&uuml;r den breiten Markt bleibt aber entscheidend, was bei Benzin und Diesel passiert. Zur Erinnerung: Der jetzt geltende Trankrabatt l&auml;uft am 6. Juni aus.<BR /><BR />F&uuml;r die Fr&auml;chter hat die Regierung eine eigene Ausgleichsschiene eingezogen. Die Transportunternehmen sollen die h&ouml;heren Dieselkosten nicht allein &uuml;ber den reduzierten Tankrabatt abfedern m&uuml;ssen, sondern &uuml;ber ein Steuerguthaben. Dieses ist an die Mehrkosten beim Diesel gegen&uuml;ber dem Referenzpreis vom Februar gekoppelt. Mit dem j&uuml;ngsten Dekret wurde der beg&uuml;nstigte Zeitraum von M&auml;rz bis Juni verl&auml;ngert und der verf&uuml;gbare Topf von 100 auf 300 Millionen Euro aufgestockt. F&uuml;r die Branche ist das zentral: Gerade im Stra&szlig;eng&uuml;terverkehr l&auml;sst sich ein Dieselpreis von &uuml;ber zwei Euro je Liter nicht einfach wegstecken &ndash; fr&uuml;her oder sp&auml;ter landet er in den Frachtraten und damit in den Preisen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 27 May 2026 12:55:28 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 27 May 2026 12:58:22 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der Ölpreis ist zuletzt unter 100 US-Dollar je Fass gesunken, die Spritpreise aber sind gestiegen. © APA/THEMENBILD / HARALD SCHNEIDER</media:title>
    <media:credit role="author">HARALD SCHNEIDER</media:credit>
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   <title>Diese Gläubiger greifen nach Benkos Stiftung</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/diese-glaeubiger-greifen-nach-benkos-stiftung</link>
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   <description>Bei René Benkos insolventer Laura-Stiftung geht es um 1,7 Milliarden Euro – und um viel Einfluss im Verfahren. Einzelne Großgläubiger fordern Hunderte Millionen Euro. Obwohl ihre Ansprüche vorerst bestritten sind, sitzen ihre Vertreter im Gläubigerausschuss.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der Gl&auml;ubigerausschuss kontrolliert und unterst&uuml;tzt den Insolvenzverwalter und kann bei wichtigen Entscheidungen mitreden, etwa wenn Verm&ouml;genswerte verwertet werden. Formal hat er die Interessen der gesamten Insolvenzmasse zu vertreten, nicht jene einzelner Gl&auml;ubiger. Das macht den Fall besonders heikel. <BR /><BR />Wie die &bdquo;Tiroler Tageszeitung&ldquo; berichtet, haben insgesamt 32 Gl&auml;ubiger Forderungen von rund 1,7 Milliarden Euro gegen Benkos Laura-Privatstiftung angemeldet. Anerkannt wurde bisher nur ein Bruchteil davon: 32,7 Millionen Euro. Der Rest wird vom Masseverwalter Stefan Geiler bestritten oder ist nur bedingt anerkannt.<h3>
Die gr&ouml;&szlig;ten Gl&auml;ubiger</h3>Den gr&ouml;&szlig;ten Brocken machen Forderungen aus Abu Dhabi aus. Mehrere Gesellschaften des Staatsfonds Mubadala aus den Vereinigten Arabischen Emiraten verlangen zusammen rund 1,1 Milliarden Euro. Grundlage ist laut Bericht ein rechtskr&auml;ftiger Schiedsspruch eines internationalen Schiedsgerichts, der letztlich zur Insolvenz der Laura-Privatstiftung gef&uuml;hrt hat. Geiler hat die Forderungen von Mubadala allerdings zur G&auml;nze bestritten, unter anderem weil in &Ouml;sterreich noch keine Vollstreckbarerkl&auml;rung vorliege.<BR /><BR />Doch Mubadala ist nicht der einzige Gro&szlig;gl&auml;ubiger aus dem arabischen Raum. Laut &bdquo;TT&ldquo; fordert auch die &bdquo;Saudi Third Investment Company&ldquo; mit Sitz in Riad rund 72 Millionen Euro. Noch deutlich mehr verlangt die AM 1 Real Estate Investment Management S.C.S.P. mit Sitz in Luxemburg: Sie hat knapp 363 Millionen Euro angemeldet. Hinter dieser Gesellschaft steht der katarische Investor Hamad Jassim J.M. Al-Thani, ein Mitglied der Herrscherfamilie von Katar. Auch dessen Investmentvehikel soll bereits ein Schiedsverfahren gegen die zusammengebrochene Signa-Gruppe angestrengt haben.<h3>
Die Rolle der Scheichs im Verfahren</h3>Trotz der bestrittenen Forderungen sitzen Vertreter der arabischen Investoren im Gl&auml;ubigerausschuss der Laura-Privatstiftung. Neben ihnen geh&ouml;ren dem Gremium auch die Gl&auml;ubigerschutzverb&auml;nde KSV 1870, AKV und Creditreform sowie die Finanzprokuratur an. Gl&auml;ubigersch&uuml;tzer halten diese Zusammensetzung laut &bdquo;TT&ldquo; f&uuml;r nachvollziehbar: Die arabischen Investoren stellten den bei weitem gr&ouml;&szlig;ten Teil der angemeldeten Forderungen und k&ouml;nnten in dem komplexen Verfahren spezifisches Wissen einbringen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 27 May 2026 11:20:11 +0200</pubDate>
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    <media:title>René Benko steht weiter unter Druck. © APA/EXPA/ JOHANN GRODER / EXPA/ JOHANN GRODER</media:title>
    <media:credit role="author">EXPA/ JOHANN GRODER</media:credit>
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   <title>Der Fall Dolomiti Superski: Das sagt der Kartellrechtsexperte</title>
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   <description>Im Verfahren um mögliche Preisabsprachen hat Dolomiti Superski vor kurzem ein Entschädigungspaket vorgelegt.  Doch wird das ausreichen? Das sagt der Kartellrechtsexperte Marc E. Orth aus München zu dem Fall.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[In seinem Beitrag analysiert der Rechtsanwalt  die Vorw&uuml;rfe der italienischen Kartellbeh&ouml;rde und  das Angebot des Skiverbundes. <BR /><BR /><BR /><i>Von Mark.E. Orth*</i><BR /><BR />Die italienische Kartellbeh&ouml;rde (AGCM) hat im vergangenen Juli ein Kartellverfahren gegen Dolomiti Superski und die in ihm organisierten Skigebietsk&ouml;rperschaften wie etwa den Aufstiegsanlagenverbund Gr&ouml;dnertal-Seiseralm er&ouml;ffnet, nachdem ein Unternehmen, das Skip&auml;sse weiterverkauft, dort Beschwerde eingereicht hatte.<h3>
Die Vorw&uuml;rfe der Kartellbeh&ouml;rde</h3>Zentraler Vorwurf der Kartellbeh&ouml;rde sind zwei Vorschriften aus dem Dolomiti-Superski-Konsortialvertrag, der zwischen den einzelnen Aufstiegsanlagenverb&uuml;nden, die zusammen Dolomiti Superski bilden, abgeschlossen worden ist.<BR /><BR />Zum einen geht es um die Befugnis von Dolomiti Superski, nicht nur die Preise f&uuml;r den t&auml;ler&uuml;bergreifenden Dolomiti-Superski-Skipass festzulegen, sondern auch verbindlich den Preis f&uuml;r die Skip&auml;sse f&uuml;r die einzelnen T&auml;ler, wie etwa Gr&ouml;dnertal&ndash;Seiser Alm. Danach k&ouml;nnen die einzelnen T&auml;ler also nicht den Preis f&uuml;r ihren eigenen Skipass festlegen, sondern dies geschieht in verbindlicher Weise f&uuml;r s&auml;mtliche T&auml;ler von Dolomiti Superski durch Dolomiti Superski.<BR /><BR />Der zweite Vorwurf besteht darin, dass Dolomiti Superski den Online-Verkauf von Skip&auml;ssen nur zentral durchgef&uuml;hrt hat. Die einzelnen Aufstiegsverb&uuml;nde der T&auml;ler durften also online keine Skip&auml;sse verkaufen. Die einzelnen T&auml;ler durften nur vor Ort in physischen Verkaufsstellen Skip&auml;sse verkaufen. Bei Weitem der gr&ouml;&szlig;te Teil der Skip&auml;sse wird online verkauft, was auch durch einen Rabatt von f&uuml;nf Prozent  noch attraktiver gemacht wurde.<h3>
Wie argumentiert das Kartellrecht?</h3>Beide Vorw&uuml;rfe stellen auf den ersten Blick sehr schwerwiegende Verst&ouml;&szlig;e gegen italienisches und europ&auml;isches Kartellrecht dar.<BR /><BR />Das Kartellrecht soll sicherstellen, dass einzelne Anbieter im Wettbewerb zueinander treten und miteinander sowie gegeneinander versuchen, Kunden durch attraktive Preise von ihren Leistungen zu &uuml;berzeugen. Wo aber Anbieter untereinander ihre Preise absprechen oder &ndash; wie hier &ndash; sogar vereinbaren, dass Produkte nur durch eine Zentralstelle verkauft werden, funktioniert das Prinzip des Wettbewerbs nicht mehr, und den Kunden werden g&uuml;nstige Preise vorenthalten.<BR /><BR />Dass das Kartellrecht auch bei Skiverb&uuml;nden gilt, ist nun nichts Neues. In den USA sind solche Verfahren schon lange &uuml;blich, aber auch in der Schweiz und in &Ouml;sterreich gab es Verfahren gegen Skiverb&uuml;nde. So hat sich etwa die &ouml;sterreichische Kartellbeh&ouml;rde mit der Weigerung von Ski Amad&eacute; besch&auml;ftigt, Skip&auml;sse nicht nur f&uuml;r das gesamte Gebiet zu verkaufen, sondern auch f&uuml;r einzelne T&auml;ler.<BR /><BR />Andererseits kann und darf das Kartellrecht nicht verhindern, dass Skiverb&uuml;nde ihre Vorteile ausspielen, von denen dann auch die Verbraucher profitieren. Die Vorteile ergeben sich gerade aus der Koordinierung innerhalb des Verbundes, wie etwa Vorgaben f&uuml;r die Pistenpflege, die k&uuml;nstliche Beschneiung oder die Nutzung von Bezahlsystemen sowie vor allem die Nutzung eines riesigen Skigebiets, ohne jeweils einen neuen Skipass kaufen zu m&uuml;ssen. <BR /><BR />Diese Koordinierungen sind kartellrechtlich insoweit nicht zu beanstanden, wie sie erforderlich sind, um die Vorteile des Verbundes, an denen dann auch die Verbraucher angemessen beteiligt werden, herzustellen.<BR /><BR /> Dabei sind vor allem qualitative Vorgaben zul&auml;ssig. Unzul&auml;ssig werden sie aber dort, wo Preisabsprachen die Preise zugunsten der Anbieter hochtreiben, ohne die Verbraucher an diesen Vorteilen zu beteiligen. Das wiederum kann nicht nur durch direkte Preisabsprachen passieren, sondern eben auch durch Vereinbarungen, Dienstleistungen nur noch durch ein Unternehmen des Verbundes zu verkaufen. Auch dann k&ouml;nnen sich die einzelnen Unternehmen keinen Wettbewerb machen. Gerade bei Beschr&auml;nkungen des Online-Vertriebs waren Kartellbeh&ouml;rden in der Vergangenheit sehr aktiv.<h3>
Strafen und Klagen  </h3>Kartellbeh&ouml;rden k&ouml;nnen Verhaltensweisen untersagen und die beteiligten Unternehmen auch mit einer Geldbu&szlig;e belegen. Diese Geldbu&szlig;en k&ouml;nnen durchaus empfindliche H&ouml;hen erreichen und sind auf zehn Prozent des Umsatzes der beteiligten Unternehmen beschr&auml;nkt. <BR /><BR />F&uuml;r Verbraucher, die zuvor die &uuml;berteuerten Produkte gekauft haben, ist das nicht besonders hilfreich, weil sie zun&auml;chst auf ihrem Schaden sitzen bleiben. Allerdings hat sich in den letzten 20 Jahren entwickelt, dass auch Verbraucher auf Schadensersatz klagen k&ouml;nnen. Die Untersagungsentscheidungen erleichtern ihnen dabei meist die Durchsetzung ihrer Anspr&uuml;che vor Gericht. <BR /><BR />Ein gro&szlig;es Problem besteht aber darin, konkret die H&ouml;he des entstandenen Schadens zu beweisen. Dazu m&uuml;ssen aufwendige &ouml;konomische Gutachten in Auftrag gegeben werden. <BR /><BR />Die italienische Kartellbeh&ouml;rde hat aber in der Vergangenheit die Durchsetzung dieser Schadensersatzanspr&uuml;che erleichtert, indem sie bereits in der Untersagungsentscheidung Hilfestellung zur Schadensberechnung gegeben hat. So etwa in einem Versicherungskartellfall, bei dem die Gerichte im Nachgang zu einem Schadensersatz von 20 Prozent kamen.<BR /><BR />Untersagungsentscheidungen und Geldbu&szlig;en sind aber nicht die einzige Art, wie eine Kartellbeh&ouml;rde ein Verfahren abschlie&szlig;en kann.<h3>
Wie hat Dolomiti Superski reagiert?</h3>Dolomiti Superski hat nun sogenannte Verpflichtungen vorgelegt, um eine Untersagung und Geldbu&szlig;en zu vermeiden. Damit verpflichtet sich das Unternehmen zu einer bestimmten Verhaltensweise, die in den Verpflichtungen beschrieben wird, und die Kartellbeh&ouml;rde kann diese Verpflichtungen als Entscheidung annehmen, wenn sie der Meinung ist, dass ihre Wettbewerbsbedenken mit den Verpflichtungen ausger&auml;umt sind. Vor allem kann die Kartellbeh&ouml;rde dann keine Untersagungsentscheidung mehr erlassen und auch keine Geldbu&szlig;e verh&auml;ngen.<BR /><BR />Dolomiti Superski hat angeboten, den T&auml;lern in Zukunft die Freiheit zu geben, selbst dar&uuml;ber zu entscheiden, zu welchem Preis sie ihre T&auml;lerskip&auml;sse verkaufen, und sie auch nicht mehr beim Online-Verkauf zu beschr&auml;nken. Im Hinblick auf gewisse Qualit&auml;tsvorgaben soll es weiter bei Koordinierungen verbleiben, was unbedenklich ist.<BR /><BR />Dar&uuml;ber hinaus will Dolomiti Superski gewisse Kunden aber entsch&auml;digen, indem sie entweder 20 Prozent der gekauften Skip&auml;sse zur&uuml;ckerhalten oder in Zukunft einen Rabatt von 30 Prozent auf neue Skip&auml;sse bekommen. Allerdings wird dieser Schadensersatz nur auf die letzten drei Saisons beschr&auml;nkt und auf ein Gesamtvolumen von 30 Millionen Euro begrenzt.<BR /><BR />Bis zum 27. Mai k&ouml;nnen Betroffene sich gegen&uuml;ber der italienischen Kartellbeh&ouml;rde dazu &auml;u&szlig;ern, die dann entscheiden wird, ob diese Verpflichtungen ausreichend sind. Dolomiti Superski hat dann nochmals Zeit, diese Verpflichtungen nachzubessern. Einzelne Verbraucherverb&auml;nde haben sich bereits kritisch dazu ge&auml;u&szlig;ert.<h3>
Schadenersatzklagen sind dennoch m&ouml;glich</h3>Selbst wenn die italienische Kartellbeh&ouml;rde diese Verpflichtungen annimmt, k&ouml;nnen die Verbraucher vor Gericht auf Schadensersatz klagen und sind durch die Verpflichtungen in keinerlei Weise beschr&auml;nkt. Allerdings sind der Aufwand und die Kosten f&uuml;r solche Klagen sehr hoch, sodass es sich empfiehlt, solche Klagen zu b&uuml;ndeln. Der Beweis der Schadensh&ouml;he wird den Kl&auml;gern durch den Dolomiti-Superski-eigenen Vorschlag von 20 Prozent  und die von Dolomiti Superski selbst zugestandenen Verpflichtungen erleichtert.<h3>
Was zeigen uns die Erfahrungen mit anderen F&auml;llen?</h3>Bei solch schwerwiegenden Kartellrechtsvorw&uuml;rfen, wie sie hier im Raum stehen, sind die Kartellbeh&ouml;rden gesetzlich daran gehindert, Verpflichtungen anzunehmen, und m&uuml;ssen stattdessen eine Untersagung und Geldbu&szlig;e verh&auml;ngen. Dennoch kam es auch in der Vergangenheit bei solch schwerwiegenden F&auml;llen in der Praxis zur Annahme von Verpflichtungen. Dann muss aber dargelegt werden, dass die wettbewerblichen Bedenken ausger&auml;umt sind. <BR /><BR />Was das zuk&uuml;nftige Verhalten betrifft, scheint das bei den von Dolomiti Superski angebotenen Verpflichtungen wenig zweifelhaft zu sein. Allerdings wei&szlig; man aus Erfahrungen etwa mit Skiverb&uuml;nden in der Schweiz (Crans-Montana), dass auch nach Aufhebung der Preisregulierung der Preiswettbewerb durch die im Verbund zusammengeschlossenen T&auml;ler nicht besonders aggressiv ist. <BR />Das ergibt sich dann aber nicht als Folge einer Absprache, sondern aus der Marktstruktur. Die einzelnen T&auml;ler wissen n&auml;mlich, dass, wenn sie ihre Preise senken, die anderen nachziehen und man sich dann in einer unsch&ouml;nen Preisspirale befindet.<h3>
Dolomiti Superski kann noch nachbessern </h3>Schwieriger ist allerdings die Frage, ob die von Dolomiti Superski angebotenen Schadensersatzleistungen auch die Sch&auml;den der Vergangenheit ausgleichen k&ouml;nnen. Genau das ist zweifelhaft, wenn man sich die Beschr&auml;nkungen von Dolomiti Superski im Hinblick auf die letzten drei Saisons anschaut und auch den Betrag von 30 Millionen  Euro ber&uuml;cksichtigt. <BR />Das Risiko, dass die Summe dann nicht mehr &uuml;berschaubar ist, kann nicht vom Opfer getragen werden, sondern vom potenziellen T&auml;ter. Wer gegen die verbrauchersch&uuml;tzenden Vorschriften des Kartellrechts verst&ouml;&szlig;t, kann nicht nachher verlangen, dass sein Schadensersatz kalkulierbar sein muss. Das muss umso mehr gelten, als hier schwerwiegende Verst&ouml;&szlig;e im Raum stehen.<BR /><BR />Um die Angemessenheit der vorgeschlagenen Schadensregulierung bestimmen zu k&ouml;nnen, wird die italienische Kartellbeh&ouml;rde noch einige Untersuchungen anstellen m&uuml;ssen, was ihr aufgrund der eigenen Expertise aber nicht sonderlich schwerfallen d&uuml;rfte.<BR /><BR />Dolomiti Superski kann dann im Nachgang die Schadensersatzregelung in einem engen Zeitfenster nochmals verbessern, wozu ihnen dringend anzuraten ist.<BR /><BR />Nach dem derzeitigen Vorschlag sollen sich gesch&auml;digte Verbraucher ab dem 15. Oktober 2026 bei Dolomiti Superski mit ihren Schadensersatzanspr&uuml;chen registrieren lassen k&ouml;nnen.<BR /><BR />Sollte die italienische Kartellbeh&ouml;rde die Verpflichtungen nicht annehmen und stattdessen eine Untersagung mit einer Geldbu&szlig;e gegen&uuml;ber Dolomiti Superski verh&auml;ngen, so k&ouml;nnen die Gesch&auml;digten Schadensersatz einklagen. Die Durchsetzung wird heutzutage vielfach durch Vermittler erleichtert, die solche Schadensersatzanspr&uuml;che b&uuml;ndeln.<BR /><BR />Das aktuelle Angebot von Dolomiti Superski umfasst auch die K&auml;ufer von Skip&auml;ssen mit Einheimischentarifen, auch wenn dort der Schaden vermutlich eher in anderer H&ouml;he entstanden ist, falls &uuml;berhaupt.<BR /><BR />* <i>Mark-E. Orth ist Rechtsanwalt in M&uuml;nchen mit Spezialisierung auf Sportkartellrecht und Lehrbeauftragter der Fachhochschule Graub&uuml;nden.</i>]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 26 May 2026 17:54:05 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 26 May 2026 17:54:32 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Kooperation mit Grenzen: Skiverbünde dürfen kooperieren, wenn dadurch Vorteile für Verbraucher entstehen. Problematisch wird es aus kartellrechtlicher Sicht aber dann, wenn der Wettbewerb ausgeschaltet wird.  shutterstock © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>Arbeitssicherheit: E-Learning für alle Risikokategorien möglich</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/arbeitssicherheit-e-learning-fuer-alle-risikokategorien-moeglich</link>
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   <description>Die Landesregierung hat die Fortführung von Arbeitssicherheits-Schulungen im E-Learning-Modus beschlossen – auch für Tätigkeiten mit mittlerem und hohem Risiko. Grundlage ist ein neues Abkommen zwischen Staat, Regionen und autonomen Provinzen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (lpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Landesregierung hat am Freitag das Ausbildungsprojekt f&uuml;r die Schulung der Arbeitnehmer mit mittlerem (8 Stunden) und hohem Arbeitsrisiko (12 Stunden) in der E-Learning-Modalit&auml;t genehmigt. Grundlage daf&uuml;r ist das Abkommen zwischen Staat, Regionen und den Autonomen Provinzen Bozen und Trient vom 17. April 2025, das in Sachen Arbeitssicherheit das E-Learning auch f&uuml;r h&ouml;here Risikokategorien vorsieht, sofern es sich um Bildungsprojekte handelt, die von Regionen und Autonomen Provinzen festgelegt wurden. <BR /><BR />Die verpflichtenden Arbeitssicherheits-Kurse k&ouml;nnen f&uuml;r T&auml;tigkeiten mit niedrigem Risiko in Pr&auml;senz oder im E-Learning-Modus absolviert werden. Auch f&uuml;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die einem h&ouml;heren Risiko ausgesetzt sind, ist in S&uuml;dtirol  seit geraumer Zeit ein Besuch der Kurse in Pr&auml;senz und online m&ouml;glich. Nun wird dieses Angebot stabilisiert und in den Regelbetrieb &uuml;berf&uuml;hrt.<BR /><BR />&bdquo;Das E-Learning hat sich in S&uuml;dtirol &uuml;ber viele Jahre bew&auml;hrt, weil es den Zugang zu den verpflichtenden Schulungen erleichtert und eine effiziente Abwicklung erm&ouml;glicht. Deshalb wird dieses Angebot auch f&uuml;r T&auml;tigkeiten mit mittlerem und hohem Risiko weitergef&uuml;hr&ldquo;&ldquo;, erl&auml;utert Arbeits- und Personallandesr&auml;tin Magdalena Amhof.<h3>
Erfolg f&uuml;r Lernplattform Copernicus</h3>Im Zeitraum 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2025 wurden 11.738 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (mit mittlerem Risiko) der Landesverwaltung sowie der Schulen jeglicher Art mittels E-Learning-Modalit&auml;t &uuml;ber die landeseigene Lernplattform Copernicus ausgebildet. 232 Personen, die einer T&auml;tigkeit mit hohem Risiko nachgehen, wurden ebenfalls auf diesem Wege geschult. Auch weitere Landesk&ouml;rperschaften, der Gemeindenverband, Vereine, Wirtschaftsverb&auml;nde, Bezirksgemeinschaften und Gemeinden haben die Lernplattform und die E-Learning-Module verwendet, teilweise &uuml;bernommen und weiterentwickelt.<h3>
Projekt auf andere Tr&auml;ger ausgedehnt</h3>Aufgrund des Erfolgs des Ausbildungsprojekts Copernicus hat die Landesregierung nun die Fortf&uuml;hrung und &Uuml;berf&uuml;hrung des Angebots in den Regelbetrieb gutgehei&szlig;en. &bdquo;Im Sinne des Abkommens Staat-Regionen-Autonome Provinzen Bozen und Trient kann das Projekt auch auf andere institutionelle und akkreditierte Ausbildungstr&auml;ger oder sonstige Rechtssubjekte, die in S&uuml;dtirol angesiedelt und vom Abkommen vorgesehen sind, ausgedehnt werden. Die entsprechende Vorgehensweise wird im Beschluss definiert&ldquo;, erkl&auml;rt Debora Predenz, die Koordinatorin der Dienststelle f&uuml;r Arbeitsschutz im Land S&uuml;dtirol.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 26 May 2026 13:16:15 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 26 May 2026 13:16:25 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Laufende Fortbildung in Sachen Arbeitssicherheit ist essentiell für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Egal welcher Risikokategorie die Tätigkeit zuzuordnen ist, können Kurse im Online-Modus besucht werden. © LPA/Dienststelle für Arbeitsschutz</media:title>
    <media:credit role="author">LPA/Dienststelle für Arbeitsschutz</media:credit>
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  </item>
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   <title>Ölpreise legen wieder zu</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/oelpreise-legen-wieder-zu</link>
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   <description>Die Ölpreise sind am Dienstag wieder gestiegen. US-Militärschläge gegen den Iran haben die Hoffnung auf ein Abkommen zum Ende des Iran-Kriegs und zur Öffnung der Straße von Hormuz gedämpft. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der globalen Referenzsorte Brent zur Lieferung im Juli stieg um mehr als zwei Prozent auf 98,44 US-Dollar (84,55 Euro). Rohöl aus den USA wurde bei etwa 92 Dollar gehandelt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Am Montag war der Preis f&uuml;r &Ouml;l der Sorte Brent in der Spitze um etwa acht Dollar je Barrel gefallen und hatte bei knapp 96 Dollar den tiefsten Stand seit Mitte April erreicht. US-Pr&auml;sident Donald Trump hatte ein m&ouml;gliches Rahmenabkommen mit Teheran als &bdquo;weitgehend&ldquo; ausgehandelt bezeichnet und damit Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten gesch&uuml;rt.<BR /><BR />Zuletzt war es aber erneut zu US-Angriffen gegen den Iran gekommen - in begrenztem Ausma&szlig;. Das US-Milit&auml;r hat trotz der Waffenruhe im S&uuml;den des Irans Raketenstellungen angegriffen sowie im Bereich der Stra&szlig;e von Hormuz Boote attackiert, die Minen in der Meerenge verlegen wollten.<BR /><BR />Unterdessen hat US-Au&szlig;enminister Marco Rubio Reportern in Indien gesagt, dass die Verhandlungen noch &bdquo;einige Tage in Anspruch nehmen&ldquo; k&ouml;nnten. Derzeit w&uuml;rden beide Seiten &uuml;ber den Wortlaut eines ersten Dokuments beraten.<BR /><BR />Der Iran-Krieg hatte Ende Februar begonnen. Im M&auml;rz waren die &Ouml;lpreise stark gestiegen und f&uuml;r Roh&ouml;l der Sorte Brent wurde zeitweise mehr als 120 Dollar je Barrel gezahlt. Zuletzt hatten auch Meldungen &uuml;ber rasch schwindende &Ouml;lreserven in gro&szlig;en Industriestaaten die &Ouml;lpreise gest&uuml;tzt.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 26 May 2026 10:44:50 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 26 May 2026 10:45:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Hohe Ölpreise wirken sich entsprechend aufs Tanken aus. © APA/AFP / ALAIN JOCARD</media:title>
    <media:credit role="author">ALAIN JOCARD</media:credit>
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  </item>
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   <title>EZB-Direktorin hält Zinserhöhung im Juni wohl für geboten</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/ezb-direktorin-haelt-zinserhoehung-im-juni-wohl-fuer-geboten</link>
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   <description>Die Nachwirkungen des Ölpreisschocks infolge des Iran-Krieges der USA und Israels dürften die Europäische Zentralbank (EZB) zu einer Anhebung des Leitzinses bewegen. „Aus heutiger Sicht halte ich eine Zinserhöhung im Juni für nötig“, sagte EZB-Direktorin Isabel Schnabel in einem am Dienstag veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Doch lege sich die EZB niemals im Voraus fest.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der Schock arbeite sich durch die Wirtschaft und treibe die Inflation &uuml;ber &bdquo;einen betr&auml;chtlichen Zeitraum&ldquo; vom Zielwert der Notenbank von 2,0 Prozent weg. Seit Ausbruch des Nahost-Krieges Ende Februar sind die Energiekosten im Euroraum stark gestiegen, was die Wirtschaft belastet und zugleich die Teuerung befeuert.<BR /><BR />&bdquo;Selbst wenn der Krieg heute enden w&uuml;rde, ist der Energieinfrastruktur und den globalen Lieferketten bereits erheblicher Schaden zugef&uuml;gt worden&ldquo;, warnte die EZB-Direktorin, eine Deutsche. Daher sei sie der Ansicht, dass selbst dann eine geldpolitische Reaktion erforderlich w&auml;re. Auch der Pr&auml;sident der deutschen Bundesbank, Joachim Nagel, sieht die EZB vor diesem Hintergrund auf etwaige Zinserh&ouml;hungen zusteuern. Im Euroraum lag die Inflationsrate im April bei 3,0 Prozent und damit einen ganzen Prozentpunkt &uuml;ber dem mittelfristigen Inflationsziel der EZB. Manche Experten schlie&szlig;en nicht aus, dass sie sogar die Marke von 4,0 Prozent &uuml;bersteigen wird.<BR /><BR />Der EZB-Rat entscheidet am 11. Juni &uuml;ber den Leitzins. Die meisten Experten rechnen dann mit einer ersten Zinserh&ouml;hung in diesem Jahr. Weitere Schritte k&ouml;nnten folgen. Schnabel betonte, man habe es mit einem negativen Angebotsschock zu tun &ndash; eine Situation, die f&uuml;r Zentralbanken stets ein Dilemma bedeute: &bdquo;Zwar mag eine straffere Geldpolitik geboten sein, doch k&ouml;nnte eine solche Straffung gleichzeitig die negativen Auswirkungen des Schocks auf die Wirtschaft noch versch&auml;rfen.&ldquo; Angesichts des Ausma&szlig;es und der Dauerhaftigkeit dieses Schocks sei es aber keine Option mehr, dar&uuml;ber hinwegzusehen, sagte die &Ouml;konomin in dem auf Englisch gef&uuml;hrten Interview.<BR /><BR />Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist bereits ohne Schwung ins Jahr gestartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von J&auml;nner bis M&auml;rz nur um 0,1 Prozent. &bdquo;Angesichts der hohen Persistenz des Schocks gehe ich davon aus, dass auch die negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum st&auml;rker ausfallen werden. Und dies zeichnet sich auch in den eingehenden Daten ab&ldquo;, sagte Schnabel. Auch f&uuml;r die deutsche Wirtschaft seien die Folgen des &Ouml;lpreisschocks gravierend: &bdquo;Das Fiskalpaket wird einen positiven Beitrag leisten und das Land voraussichtlich davor bewahren, in eine Rezession abzugleiten.&ldquo;<BR /><BR />Angetrieben vom Exportgesch&auml;ft war die deutsche Wirtschaft mit relativ viel Schwung ins Jahr gestartet. Das Bruttoinlandsprodukt legte von J&auml;nner bis M&auml;rz um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zu. Trotz des relativ dynamischen Jahresauftakts droht Europas gr&ouml;&szlig;ter Volkswirtschaft ein weiteres maues Jahr. Wegen der Folgen des Iran-Kriegs halbierte die EU-Kommission ihre Wachstumsprognose j&uuml;ngst auf 0,6 Prozent.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 26 May 2026 08:15:42 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 26 May 2026 08:16:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Schnabel führt die negativen Folgen von Trumps Iran-Krieg ins Treffen. © APA/AFP / ANDREW CABALLERO-REYNOLDS</media:title>
    <media:credit role="author">ANDREW CABALLERO-REYNOLDS</media:credit>
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  </item>
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   <title>Hoffnung auf Iran-Abkommen drückt Ölpreise</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/hoffnung-auf-iran-abkommen-drueckt-oelpreise</link>
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   <description>Die Hoffnung auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise am Montag auf den tiefsten Stand seit über zwei Wochen gedrückt. Die Nordseesorte Brent verbilligte sich um 4,55 Prozent auf 98,83 Dollar je Barrel. Die US-Sorte WTI gab um 4,73 Prozent auf 92,03 Dollar nach. Beide Kontrakte fielen damit im Handelsverlauf auf den niedrigsten Wert seit dem 7. Mai. Die Aussichten auf eine rasche Einigung bleiben jedoch ungewiss.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[US-Pr&auml;sident Donald Trump hatte am Samstag noch erkl&auml;rt, Washington und Teheran h&auml;tten eine Absichtserkl&auml;rung zur Wiederer&ouml;ffnung der f&uuml;r den &Ouml;ltransport wichtigen Stra&szlig;e von Hormuz &bdquo;weitgehend ausgehandelt&ldquo;. Am Sonntag d&auml;mpfte er jedoch die Hoffnungen auf einen raschen Durchbruch. Er habe seine Unterh&auml;ndler angewiesen, nichts zu &uuml;berst&uuml;rzen, erkl&auml;rte Trump. Die US-Blockade iranischer Schiffe bleibe in vollem Umfang in Kraft, bis ein Vertrag unterzeichnet sei.<BR /><BR />Auch auf iranischer Seite gibt es Vorbehalte: Teheran fordert ein Ende der US-Angriffe und des parallelen Konflikts im Libanon, w&auml;hrend Israel Handlungsfreiheit gegen die Hisbollah-Miliz verlangt. &bdquo;Trotz aller verbleibenden Vorbehalte und Risiken mit Blick auf das Friedensabkommen und die Stra&szlig;e von Hormuz gibt es nun Licht am Ende des Tunnels&ldquo;, sagte Analyst Saul Kavonic von MST Marquee. Dies werde kurzfristig f&uuml;r eine gewisse Entlastung bei den &Ouml;lpreisen sorgen.<BR /><BR />Experten gehen jedoch davon aus, dass die durch den Ende Februar begonnenen Krieg ausgel&ouml;ste Energiekrise andauern wird. Strittig ist au&szlig;erdem die k&uuml;nftige Hoheit &uuml;ber die Stra&szlig;e von Hormuz, durch die vor dem Konflikt ein F&uuml;nftel der weltweiten &Ouml;l- und Fl&uuml;ssiggaslieferungen transportiert wurde. Selbst bei einem sofortigen Kriegsende werde der Schiffsverkehr dort fr&uuml;hestens 2027 wieder sein normales Niveau erreichen, hatte der Chef der nationalen &Ouml;lgesellschaft von Abu Dhabi vergangene Woche gewarnt.<BR /><BR />Unterdessen verlie&szlig;en nach monatelanger Blockade weitere Tanker Hormuz. Ein mit Fl&uuml;ssigerdgas (LNG) beladenes Schiff fuhr am Montag auf dem Weg nach Pakistan aus der Meerenge aus, wie aus Schifffahrtsdaten der LSEG und von Kpler hervorging. Bereits am Samstag verlie&szlig; ein Supertanker mit irakischem Roh&ouml;l f&uuml;r China die Region. Beide Schiffe sa&szlig;en fast drei Monate lang fest und geh&ouml;ren zu einer Handvoll Tanker, die den Persischen Golf in diesem Monat &uuml;ber eine vom Iran vorgeschriebene Transitroute verlassen.<BR /><BR />Bereits in der vergangenen Woche hatten sich drei gro&szlig;e Roh&ouml;ltanker mit sechs Millionen Barrel auf den Weg nach China und S&uuml;dkorea gemacht. Am Sonntag meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Marine der iranischen Revolutionsgarden, dass binnen 24 Stunden 33 Schiffe die Meerenge mit einer Genehmigung des Iran passiert h&auml;tten.<BR /><BR />Dennoch bleiben die Auswirkungen des Konflikts auf die Handelsschifffahrt massiv: Rund 20.000 Seeleute sitzen weiterhin auf Hunderten von Schiffen im Persischen Golf fest. Vor Ausbruch des Krieges passierten durchschnittlich 125 bis 140 Schiffe t&auml;glich die strategisch wichtige Meerenge.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 25 May 2026 01:28:48 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 25 May 2026 03:32:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Energiekrise noch nicht vorbei. © APA/AFP / RODRIGO BUENDIA</media:title>
    <media:credit role="author">RODRIGO BUENDIA</media:credit>
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   <title>Pizza wird zum Luxus: So viel zahlt man in Bozen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/pizza-wird-zum-luxus-so-viel-zahlt-man-in-bozen</link>
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   <description>Ein einfacher Pizza-Abend wird spürbar teurer: Eine neue Analyse von Konsumentenschützern zeigt deutliche Preissteigerungen in ganz Italien. Am tiefsten müssen die Gäste ausgerechnet in Bozen in die Tasche greifen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (splus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Ein gem&uuml;tlicher Pizza-Abend geh&ouml;rt f&uuml;r viele nach wie vor zu den beliebtesten Freizeitaktivit&auml;ten &ndash; doch immer &ouml;fter wird daraus ein kostspieliges Vergn&uuml;gen. Eine aktuelle Analyse von &bdquo;Altroconsumo&ldquo; der Preise in 30 St&auml;dten in Italien zeigt: Die Kosten f&uuml;r Pizza mit Getr&auml;nk sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Besonders heraus sticht dabei Bozen &ndash; als teuerste Stadt im Vergleich.<BR /><BR />Im Durchschnitt zahlen G&auml;ste in Bozen rund 15 Euro f&uuml;r eine Pizza mit Getr&auml;nk. Damit liegt S&uuml;dtirols Landeshauptstadt an der Spitze, noch vor bekannten Gro&szlig;st&auml;dten und Tourismushochburgen wie Mailand oder Venedig. Auch Palermo und Sassari geh&ouml;ren mit durchschnittlich etwas mehr als 14,50 Euro zu den teuersten St&auml;dten.<h3>
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise im Schnitt um 4,4 Prozent gestiegen</h3>Die Entwicklung zeigt einen klaren Trend: Der Besuch in der Pizzeria wird zunehmend teurer. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise im Schnitt um 4,4 Prozent gestiegen. Blickt man zur&uuml;ck auf das Jahr 2021, ergibt sich sogar ein Anstieg von rund 26 Prozent.<h3>
Der Vergleich:</h3><div class="img-embed"><embed id="1315557_image" /></div>
<BR /><BR />Was lange als g&uuml;nstige und unkomplizierte Option f&uuml;r alle galt, ver&auml;ndert sich sp&uuml;rbar. Gerade f&uuml;r Familien wird ein gemeinsamer Restaurantbesuch zunehmend zur finanziellen Belastung. Lokale, in denen man f&uuml;r unter 10 Euro Pizza und Getr&auml;nk bekommt, werden immer seltener.<h3>
Unter der 10-Euro-Marke halten sich nur noch wenige Ausnahmen</h3>Dabei sind die Preisunterschiede innerhalb Italiens erheblich: W&auml;hrend St&auml;dte wie Rom mit durchschnittlich etwa 11,45 Euro noch erschwinglich bleiben, bewegen sich viele St&auml;dte mittlerweile im Bereich zwischen 10 und 12 Euro &ndash; mit steigender Tendenz. Unter der 10-Euro-Marke halten sich nur noch wenige Ausnahmen wie Reggio Calabria oder Livorno.<BR /><BR />Auff&auml;llig ist zudem, dass nicht nur die Durchschnittspreise steigen, sondern auch die Unterschiede innerhalb einzelner St&auml;dte immer gr&ouml;&szlig;er werden. Besonders deutlich zeigt sich das in Palermo: Dort reicht die Preisspanne von etwa 9 Euro bis hin zu 28 Euro &ndash; also mehr als das Dreifache, je nach Lokal. Auch in St&auml;dten wie Mailand oder Florenz ist die Bandbreite gro&szlig;, was auf eine zunehmende Differenzierung zwischen einfachen Angeboten und gehobener Gastronomie hinweist.<BR /><BR />Anders sieht es in einigen kleineren St&auml;dten aus: In Reggio Calabria etwa bleiben die Preise vergleichsweise stabil und eng beieinander &ndash; dort betr&auml;gt die Differenz zwischen g&uuml;nstigstem und teuerstem Angebot nur rund 2 Euro.<BR /><BR />Unterm Strich zeigt die Analyse ein klares Bild: Die Pizza ist l&auml;ngst nicht mehr &uuml;berall ein g&uuml;nstiger Klassiker. Auch in S&uuml;dtirol &ndash; und besonders in Bozen &ndash; m&uuml;ssen Genie&szlig;er inzwischen deutlich tiefer in die Tasche greifen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sun, 24 May 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 24 May 2026 08:00:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Ein einfacher Pizza-Abend wird spürbar teurer. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>Darum kehren viele Südtiroler der Heimat den Rücken</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/darum-kehren-viele-suedtiroler-der-heimat-den-ruecken</link>
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   <description>Südtirol verliert jedes Jahr unterm Strich rund 800 Menschen an die Nachbarländer. Viele Südtiroler im Ausland bleiben ihrer Heimat zwar eng verbunden. Zurückkommen wollen trotzdem nur wenige.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;S&uuml;dtirol gewinnt emotional, verliert aber beruflich&ldquo;, bringt es Universit&auml;tsprofessor Kurt Matzler auf den Punkt. Matzler hat die Studie wissenschaftlich begleitet, die gestern vorgestellt wurde. Durchgef&uuml;hrt und ausgewertet wurde die Befragung von Theresia Mair im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Universit&auml;t Innsbruck. 341 Mitglieder des Netzwerks S&uuml;dstern aus 25 L&auml;ndern haben daran teilgenommen. Die Studie kn&uuml;pft an fr&uuml;here Erhebungen aus den Jahren 2014 und 2021 an. <h3>
Warum viele gehen und bleiben</h3>&bdquo;Viele S&uuml;dtiroler gehen zun&auml;chst wegen des Studiums oder wegen internationaler Erfahrungen ins Ausland&ldquo;, sagte Matzler. Dort blieben sie dann aber h&auml;ufig, weil die beruflichen M&ouml;glichkeiten besser seien. 70 Prozent der Befragten geben an, S&uuml;dtirol urspr&uuml;nglich wegen der Ausbildung verlassen zu haben. 44 Prozent nennen das Interesse am Ausland und an Internationalit&auml;t, 25 Prozent berufliche Gr&uuml;nde.<BR /><BR />Geblieben sind viele dann vor allem wegen der Arbeit. 83 Prozent verweisen auf bessere berufliche M&ouml;glichkeiten, 61 Prozent auf h&ouml;here L&ouml;hne oder bessere Arbeitsvertr&auml;ge. &bdquo;Die gr&ouml;&szlig;te Verschiebung im Vergleich zur Studie von 2021 gab es tats&auml;chlich bei den L&ouml;hnen&ldquo;, sagte Mair auf Nachfrage. Damals lag der Anteil noch bei 47 Prozent. Fast jeder Zweite nennt zudem pers&ouml;nliche Weiterentwicklung und ein internationales Umfeld als Gr&uuml;nde.<BR /><BR />Laut Studie leben 80 Prozent der S&uuml;dsterne weiterhin im Ausland. Nur jeder f&uuml;nfte ist zur&uuml;ckgekehrt. Weniger als die H&auml;lfte hat konkrete R&uuml;ckkehrpl&auml;ne. &bdquo;Und wenn es R&uuml;ckkehrabsichten gibt, sind sie oft vage: Viele denken langfristig daran, aber ohne festen Plan&ldquo;, sagte Matzler.<h3>
Was die R&uuml;ckkehr bremst</h3>Was aber bremst die R&uuml;ckkehr? Die Gr&uuml;nde liegen vor allem im Arbeitsmarkt. Wer eine R&uuml;ckkehr ablehnt, tue das vor allem aus beruflichen Gr&uuml;nden, sagt Matzler. 67 Prozent nennen diesen Punkt, 50 Prozent verweisen auf ein zu niedriges Lohnniveau, 40 Prozent auf einen unattraktiven Arbeitsmarkt. Hinzu kommen pers&ouml;nliche Lebensumst&auml;nde im Ausland, Familie, fehlende Internationalit&auml;t und der Wohnungsmarkt. In den offenen Antworten tauchen zudem Themen wie intransparente Stellenvergaben und fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie  auf.<BR /><BR />Auch bei der Bewertung S&uuml;dtirols als Arbeits- und Lebensort zeigt sich eine klare Zweiteilung. Sport- und Freizeitangebot sowie Lebensqualit&auml;t werden von 93 beziehungsweise 92 Prozent als attraktiv bewertet. Deutlich schw&auml;cher schneiden L&ouml;hne, Arbeitsmarkt und Wohnungsangebot ab. 76 Prozent halten das Lohnniveau f&uuml;r weniger oder gar nicht attraktiv, 67 Prozent den Arbeitsmarkt, 58 Prozent das Wohnungsangebot.<h3>
Heimat bleibt Heimat</h3>Von Entfremdung kann bei den Abgewanderten dennoch keine Rede sein. &bdquo;Die emotionale Bindung an S&uuml;dtirol ist sehr stark&ldquo;, sagt Matzler. 84 Prozent der Befragten f&uuml;hlen sich ihrer Heimat eher stark oder sehr stark verbunden. Fast die H&auml;lfte kommt mehr als f&uuml;nfmal im Jahr nach S&uuml;dtirol, weitere 45 Prozent zwei- bis f&uuml;nfmal. Auch das Identit&auml;tsgef&uuml;hl bleibt: 61 Prozent beschreiben sich prim&auml;r als S&uuml;dtiroler oder S&uuml;dtirolerin, 42 Prozent zugleich als Europ&auml;er oder Europ&auml;erin.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74877803_quote" /><BR /><BR />Im Grunde best&auml;tigt die Studie also ein Spannungsfeld, das in S&uuml;dtirol seit Jahren bekannt ist. &bdquo;S&uuml;dtirol hat als Lebensort enorme St&auml;rken&ldquo;, sagte Matzler. &bdquo;Aber diese St&auml;rken gleichen nicht automatisch aus, was am Arbeitsmarkt fehlt.&ldquo; <h3>
Ein Warnsignal f&uuml;r den Standort</h3>F&uuml;r den Wirtschaftsstandort ist das ein weiteres Warnsignal. Handelskammerpr&auml;sident Michl Ebner sprach von einer &bdquo;besorgniserregenden Entwicklung&ldquo;. Die Studie sei ein wichtiger Markstein, um Entscheidungstr&auml;ger und Gesellschaft f&uuml;r das Thema zu sensibilisieren. Die Handelskammer Bozen hatte bereits 2019 &uuml;ber ihr WIFO eine &auml;hnliche Untersuchung durchgef&uuml;hrt und damit eine Debatte &uuml;ber Abwanderung angesto&szlig;en.<h3>
&bdquo;Brain Gain&ldquo; statt &bdquo;Body Gain&ldquo;</h3>Gleichzeitig steckt in der Erhebung auch eine Chance. Denn viele S&uuml;dsterne wollen sich weiterhin einbringen. 70 Prozent k&ouml;nnen sich vorstellen, einen Beitrag zur Entwicklung S&uuml;dtirols zu leisten, weitere 14 Prozent tun dies nach eigenen Angaben bereits. F&uuml;r Studienautorin Mair liegt genau darin ein zentraler Ansatzpunkt. Das Potenzial der S&uuml;dtiroler im Ausland lasse sich  auch &uuml;ber eine bessere Vernetzung aktivieren. &bdquo;Es geht nicht immer um Brain Gain im Sinne eines Body Gain&ldquo;, erg&auml;nzte Thomas Mur, Mitgr&uuml;nder und Vorstand von S&uuml;dstern. Entscheidend sei also nicht nur, ob jemand wieder in S&uuml;dtirol arbeitet und lebt, sondern auch, ob diese Person ihr Know-how f&uuml;r S&uuml;dtirol einbringt. Genau das sei von Anfang an eine Kernidee von S&uuml;dstern gewesen.<h3>
Rolle der &ouml;ffentlichen Hand &bdquo;begrenzt&ldquo;</h3> Und was kann die &ouml;ffentliche Hand gegen die Abwanderung tun? &bdquo;Sie kann die Rahmenbedingungen verbessern, etwa bei Mobilit&auml;t, Verwaltung, Kinderbetreuung oder Wohnfragen&ldquo;, erkl&auml;rte Mair. Im Gro&szlig;en und Ganzen seien die Einflussm&ouml;glichkeiten aber eher begrenzt. &bdquo;Einen wichtigen Teil m&uuml;ssten die Unternehmen leisten.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 22 May 2026 17:53:55 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 22 May 2026 17:54:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Südtirol hat  als Arbeitsstandort ein ernstes Problem. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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   <title>Prognose: Iran-Krieg lässt Düngemittelpreise rasant steigen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/prognose-iran-krieg-laesst-duengemittelpreise-rasant-steigen</link>
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   <description>Das britische Beratungsunternehmen Oxford Economics erwartet wegen des Iran-Kriegs deutlich steigende Düngemittelpreise. Weltweit dürften sie um mehr als 30 Prozent im Vergleich zu 2025 zulegen, wie Oxford Economics mitteilte. Vor allem die Preissteigerungen des nachgefragten Düngers Harnstoff tragen demnach zu dem Anstieg bei. Hintergrund ist die anhaltende Blockade der Straße von Hormuz, durch die Düngemittel wie Harnstoff verschifft werden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Nach Angaben der UN-Organisation f&uuml;r Ern&auml;hrung und Landwirtschaft, kurz FAO, werden im Jahr gew&ouml;hnlich 20 bis 30 Prozent der international gehandelten D&uuml;ngemittelprodukte durch die Meerenge transportiert. Die Golfregion ist wichtig f&uuml;r die Versorgung, weil dort Gas und weitere Vorprodukte f&uuml;r die D&uuml;ngemittelerzeugung wie Schwefel reichlich vorhanden sind.<h3>
Oxford Economics: Konkurrenz um D&uuml;ngemittelvorr&auml;te</h3>Oxford Economics zufolge ist die Europ&auml;ische Union auf Importe angewiesen, um D&uuml;ngemittel produzieren zu k&ouml;nnen. Der Anteil der heimischen Produktion am verbrauchten Stickstoffd&uuml;nger, darunter f&auml;llt auch Harnstoff, liegt der Analyse zufolge zwischen 10 und 20 Prozent.<BR /><BR />Die EU werde mit anderen Akteuren auf dem Weltmarkt um die schwindenden D&uuml;ngemittelvorr&auml;te konkurrieren m&uuml;ssen, hei&szlig;t es von Oxford Economics. Auf Importe aus dem Nahen Osten sei Europa &ndash; anders als etwa Australien, Thailand und Brasilien &ndash; aber nicht angewiesen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 22 May 2026 08:21:18 +0200</pubDate>
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    <media:title>Der Iran-Krieg lässt auch Düngemittel teurer werden. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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