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Artikel vom Samstag, 7. September 2019

Jugendarbeit: „Heißer Sommer“ im Etschtal

Der Jugenddienst Mittleres Etschtal hat einen „heißen Sommer“ erlebt. 5 ausgebuchte Sommerprojekte mit insgesamt 89 Teilnehmern hat der Verein durchgeführt. Auch die Betreuung der 6 Jugendräume ruhte in diesen Wochen sowie den ganzen Sommer über nicht. Mit den Jungschar- und Ministranten- gruppen begannen bereits die Planungen für das Arbeitsjahr 2019/20.

Auf der Lyfi Alm. Fotos. JME

Auf der Lyfi Alm. Fotos. JME

Die Teilnehmer vom ComputerCamp mit Evi Abarth Prantl (rechts oben) und Thomas Fieber (rechts unten), Referentin Tatjana Finger (Mitte rechts), Martin Albenberger und Thomas Gufler (oben von links) von der Raika Etschtal

Die Teilnehmer vom ComputerCamp mit Evi Abarth Prantl (rechts oben) und Thomas Fieber (rechts unten), Referentin Tatjana Finger (Mitte rechts), Martin Albenberger und Thomas Gufler (oben von links) von der Raika Etschtal

JugendSommer 2019 - einfach bella ;)

JugendSommer 2019 - einfach bella ;)

Lieblingstücke entstanden bei den KreativTagen 2019

Lieblingstücke entstanden bei den KreativTagen 2019

Vor der Hängebrücke über der Plimaschlucht

Vor der Hängebrücke über der Plimaschlucht

Ein Schwerpunkt der Jugendarbeit des Vereins sind die Ferien, insbesondere die langen Sommerferien. Besonderes Merkmal des Sommerprogramms des Jugenddienstes Mittleres Etschtal ist, dass alle Projekte von den Jugendreferenten Evi Abarth Prantl und Thomas Fieber geplant, vorbereitet und selbst durchgeführt werden.

Auftakt der Programmwochen waren im Juli die KreativTage im Pfarrheim Terlan, bei denen sich die Teilnehmerinnen mit den Techniken Glasfusing, Nähen und Gravieren vertraut machten, ihre ganz eigenen Lieblingstücke gestalteten und diese in einer kleinen Ausstellung präsentierten. Bei SommerAktiv erlebten 41 Grund- und Mittelschüler in zwei Gruppen spannende und erlebnisreiche Tage.

In den beiden Wochen im Vinschgau ging es bei Wanderungen, Übernachtungen auf Hütten und in Zelten sowie Filmdrehtagen darum, als Gruppe zusammenzufinden und sich als Gemeinschaft zu bewähren. Es entstanden neue Freundschaften und beim Rafting, Schwimmen oder Minigolf kamen Abenteuer, Sport und Spaß nicht zu kurz. „Hochspannend, Erlebnisgefahr!“  lautete danach das Motto des Projektes JugendSommer mit Oberschülern und einer Tour durch den Vinschgau.

Den Abschluss der Sommerwochen bildete Mitte August das ComputerCamp mit 30 Teilnehmern, welches von der Raika Etschtal unterstützt wurde. Zum Ausgleich zur Arbeit mit Maus, Tastatur und Bildschirm mit Referentin Tatjana Finger waren in der anderen Tageshälfte Bogenschießen, Schwimmen oder Sportschießen angesagt.

Die vielen positiven Rückmeldungen von Teilnehmern und Eltern sind Freude, Motivation und Bestätigung für die Organisatoren. Ziel der Jugendarbeiter bei dem Programm ist es, Kontakte zu den Teilnehmern und darüber hinaus im Idealfall Beziehungen zu knüpfen. Die 5 Wochen zeichneten sich zudem durch ihren Projektcharakter sowie ihre jeweilige fixe Gruppenstruktur aus. Durch einen Unterstützerpool von über 30 Betrieben aus dem Einzugsgebiet werden die Projekte seit Jahren nahezu gänzlich ohne öffentliche Gelder finanziert.

Jugendräume beliebte Treffpunkte

Beliebte Treffpunkte in den Ferien sind die sechs Jugendräume im Etschtal. Diese werden von den Jugendlichen selbst ehrenamtlich mit Unterstützung durch den Jugenddienst geführt und sind auch im Sommer durchgehend geöffnet. Den Jugendarbeitern ist der „direkte Draht“ zu den Jugendlichen ein besonderes Anliegen. In den Jugendtreffs hören Prantl und Fieber zu, diskutieren, motivieren, unterstützen und mahnen auch regelmäßig zur Ordnung. Auch beim Skatepark Terlan und auf den Spielplätzen im Einzugsgebiet sind sie insbesondere am Abend unterwegs, ähnlich den Streetworkern in den Städten.

In der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit begannen schon im Sommer die Planungen und Vorbereitungen für das Arbeitsjahr 2019/20. Auch wenn in den Ortsgruppen Sommerpause ist, finden Planungstreffen mit den Gruppenleitern im Jugenddienst statt, um im Spätsommer unter dem Motto "unGLAUBlich" mit den Gruppenstunden zu starten. Für die Ministranten des Dekanats plant der Jugenddienst mit den Gruppenleitern das Minifest und einen Ausflug zur Glockengießerei Innsbruck im Herbst.

Jugendarbeit war, ist und bleibt spannend, herausfordernd und niemals langweilig. Im Gegenteil, die Arbeit steckt voller intensiver und interessanter Begegnungen mit jungen Menschen. Die Temperaturen werden nach den Sommerferien zurückgehen. Der Jugendarbeit steht aber, nicht nur im Etschtal, ein nicht minder „heißer Herbst“ bevor. Und das ist auch gut so. 

 


Jugenddienst Mittleres Etschtal, Terlan

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