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Artikel vom Samstag, 11. Mai 2019

Sexten gegen den Wolf

Bauernvertreter, Almverantwortliche, Bäuerinnen mit Kindern und der Bauernbundobmann selbst entzündeten in Sexten die Mahnfeuer und erklärten sich so solidarisch mit den Südtiroler Bauern, denen bereits schlimmes in Sachen Wolf widerfahren war.

Foto: Christian Tschurtschenthaler

Foto: Christian Tschurtschenthaler

Als ob der Wolf förmlich aus dem Feuer steigen wolle, so beschwörten die Bauern in Sexten Freitagnacht ihre Feindschaft gegen den Wolf. Noch ist Sexten davon verschont geblieben – trotzdem loderten in der Dämmerung die Feuer von den Sextner Südhängen.

„Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis der Wolf auch unser Dolomitental erreichen wird,“ sind die einheimischen Bauern überzeugt.

Noch liegt Schnee auf den Sextner Almen, aber wenn das Vieh in ein paar Wochen auf Klammbach, Nemes und Schellab zur Sommerfrische kommt, dann macht sich Sorge breit bei den Viehbesitzern.

Die Angst um die über 800 schutzlosen Tiere ist berechtigt. Was, wenn der Wolf zuschlägt? Die gestrige Mahnwache war eine überzeugende Demonstration für ein wolfsfreies Land, das notfalls verteidigt werden muß.

ct

Albert Tschurtschenthaler, Sexten

"Es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis der Wolf auch unser Tal erreichen wird." Da seid ihr wohl zu spät dran, der Wolf hat unser Tal schon vor Jahren erreicht, siehe die Strecke die der lesinische Rüde zurückgelegt hat. Letztes Jahr wurde er auch nachgewiesen bis jetzt ist nichts passiert, anstatt viel Holz zu verbrennen wäre es ratsam sich über geeignete Schutzmaßnahmen zu informieren, wäre vielleicht eine Aufgabe für den Bauernvertreter und die Almverantwortlichen. Nur so werdet ihr das Land verteidigen wenn wir schon solche Sprüche klopfen müssen.

11.05.2019 12:43 Uhr

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