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Artikel vom Montag, 16. April 2018

Top-Winter für Drei Zinnen AG

Im Hochpustertal zieht man Bilanz über den abgelaufenen Winter. Es war ein erfolgreicher Winter: Beste Schneeverhältnisse bescheren in dieser Saison ein sattes Umsatzplus. Unter anderem sind nun zahlreiche Investitionen geplant.

Im Hochpustertal ist man mit der abgelaufenen Saison zufrieden. Foto: Christian Tschurtschenthaler

Im Hochpustertal ist man mit der abgelaufenen Saison zufrieden. Foto: Christian Tschurtschenthaler

Nach fünf Monaten ist am vergangenen Weisssonntag im Skigebiet 3 Zinnen Dolomiten die Skisaison zu Ende gegangen. Das Saisonsende wurde bei strahlendem Frühlingswetter und besten Pistenverhältnissen bis ins Tal sowohl auf der Open-Air-Bühne Punka an der Talstation Vierschach als auch in den Skihütten gefeiert. Grund genug eine erste Bilanz über den abgelaufenen Winter zu ziehen.

Sexten/Innichen - Der Winter 2017/18 war für die Skiregion 3 Zinnen zweifelsohne ein Ausnahmewinter – genauso wie für die gesamte Wintersportbranche. Nach zwei schneearmen Jahren fiel der erste Schnee bereits am 5. November, sodass erste Liftanlagen bereits am 11. November in Betrieb genommen werden konnten. Weitere Schneefälle und tiefe Temperaturen weckten bei den Menschen frühzeitig die Lust aufs Skifahren. Dementsprechend hoch war die Auslastung am langen Wochenende zu Maria Empfängnis. „Der kompakte Saisonverlauf bis Ostern begleitete uns konstant mit Schnee und Kälte und bescherte trotz weniger Sonnentage ein zweistelliges Umsatzplus, das uns in diesem Ausmaß positiv überraschte“ so Ing. Mark Winkler, der Geschäftsführer der Drei Zinnen AG.

Nun stehen die 32 Aufstiegsanlagen still, denn schon in diesen Tagen beginnen die Vorbereitungen für den nächsten Winter, so Winkler. Zahlreiche Investitionen sind geplant, unter anderem die Erneuerung der Aufstiegsanlage „Mittelstation“ am Helm. Diese wird durch eine moderne kuppelbare Sechsersesselbahn mit Haube und Sitzheizung ersetzt. Damit einher gehen auch diverse Pistenverbesserungen wie der Bau der Familienabfahrt „Kristlerhang“ und Pistenverbreiterungen zur qualitativen Aufwertung des Skirerlebnisses. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, wird man im Skigebiet 3 Zinnen Dolomiten große Investitionen in die technische Beschneiung tätigen. Neben der Potenzierung des Beschneiungssystems soll in unmittelbarer Nähe der Bergstation Signaue ein Speicherbecken errichtet werden. Die Genehmigungen liegen bereits vor – mit dem Baubeginn ist in den kommenden Wochen zu rechnen. Danach verfügt das Skigebiet 3 Zinnen – bezogen auf die Pistenfläche - über die leistungsstärkste Beschneiungsanlage Nordostitaliens.

Was den Sommer angeht, realisiert die Drei Zinnen AG mittlerweile 25 Prozent ihres Jahresumsatzes in der warmen Jahreszeit. Bis dahin ist es nicht mehr weit. Die Bergbahnen nehmen am 26. Mai ihren Sommerbetrieb auf und bleiben bis einschließlich 4. November geöffnet.

ct

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