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Artikel vom Montag, 15. Juli 2019

Bär M49 aus Gehege geflohen

Der Trentiner Bär M49 befindet sich wieder auf der Flucht. Nur wenige Stunden nach der Ankunft im Gehege bei Trient in der Nacht auf Montag ist der Bär wieder abgehauen.

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M49 konnte aus einem elektrisch gesicherten Gehege fliehen. - Foto: Ansa

M49 konnte aus einem elektrisch gesicherten Gehege fliehen. - Foto: Ansa

Der Braunbär schaffte es, aus dem Gehege von Casteller südlich von Trient zu fliehen, nachdem er nur wenige Stunden zuvor auf Anordnung von Landeshauptmann Maurizio Fugatti im Rendenatal eingefangen worden war. Der Bär überwand das mit 7000 Volt elektrisch gesicherte Gehege. 

Wie berichtet, verbreitete M49 im Trentino seit Wochen Angst und Schrecken. Nachdem er für zahlreiche Risse verantwortlich ist, soll er sich wiederholt bewohntem Gebiet genähert, mehrmals versucht haben, in Ställe einzudringen. Der Trentiner Landeshauptmann hatte deshalb Anfang Juli die Forstbehörde beauftragt, den Bären einzufangen und in ein Gehege zu bringen. 

Der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti beim Pressetermin in Casteller. - Foto: Screenshot Trentino

Bei einem Treffen mit Journalisten beim Gehege von Casteller zeigte Landeshauptmann Fugatti die Sicherheitsvorkehrungen, die der Bär überwunden hatte, und sieht sich dadurch auch bestätigt, den Bär wegen seiner Gefährlichkeit eingefangen zu haben. Die Kollegen der Tageszeitung „Trentino“ haben vom Pressetermin ein Video online gestellt.

ansa/stol

Franz Hilpold, Burgstall

Die halten uns wohl alle für blöd. Mit einer solchen aktion wäre der Bär zirkusreif und eine Weltsensation. Es braucht schon ein gerüttelt Maß an Naivität, einer solchen Geschichte zu glauben. Die Wahrheit ist, dass dem Bären die Tore geöffnet worden sind, damit man ihn jetzt mit Fug und Recht abknallen darf. Darauf brennen der Lega-Fugatti und all die Jäger ja schon seit Wochen. Und der Michl und das Tonele werden mit Freuden mitmachen.

15.07.2019 19:59 Uhr

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Erwin Kostner, Prad

Also ist es ein Wiederholungstäter, bleibt nichts anderes übrig als ausweisen oder abschieben oder abschießen.

15.07.2019 13:30 Uhr

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2 Kommentare

 

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