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Artikel vom Donnerstag, 6. Dezember 2018

Bei L'Aquila-Beben 2009 beschädigte Kirche wieder eingeweiht

Die Kirche Santa Maria del Suffragio in L'Aquila, Symbol des schweren Erdbebens in den italienischen Abruzzen im Jahr 2009, ist am Donnerstag wieder eingeweiht worden. An dem Festakt nahm Staatspräsident Sergio Mattarella mit der französischen Ministerin für europäische Angelegenheiten, Nathalie Loiseau, teil. Die Kirche war mit französischer Finanzhilfe restauriert worden.

Diese Kirche in L'Aquila wurde zum Symbol des Bebens. - Foto: APA (AFP/Archiv)

Diese Kirche in L'Aquila wurde zum Symbol des Bebens. - Foto: APA (AFP/Archiv)

Der Einsturz der Kuppel, der sich während einer Live-Übertragung des italienischen Fernsehens ereignet hatte, machte die Kirche zu einem Symbol des Bebens vom 6. April 2009. Infolge der Erdstöße kamen in der zentralen italienischen Bergregion 309 Menschen ums Leben, 1.600 wurden verletzt.

Bei der Kirchweihe am Donnerstag waren neben L'Aquilas Erzbischof Kardinal Giuseppe Petrocchi auch Italiens Kulturminister Alberto Bonisoli sowie zahlreiche andere Politiker vertreten. Als besondere Gäste nahmen rund 40 Kinder teil, die im Jahr nach dem Erdbeben geboren worden waren.

Die Barockkirche von 1713, die auch unter dem Namen „Anime Sante” bekannt ist, verdankt ihre Errichtung bereits einem früheren Beben. Nach der Zerstörung einer kleineren Vorgängerkapelle bei einem Erdstoß im Jahr 1703 wurde sie an gleicher Stelle von dem Tessiner Architekten Carlo Buratti errichtet.

apa

 

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