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Artikel vom Donnerstag, 11. Oktober 2018

Echte Grabsteine im Freizeitpark: Steinmetz soll aussagen

Ein Freizeitpark-Betreiber steht in Unterfranken vor Gericht, weil er zu Dekorationszwecken echte Grabsteine vor einem sogenannten Horrorhaus aufgestellt hatte. Am Freitag soll der Steinmetz um 9 Uhr vor dem Amtsgericht Kitzingen aussagen, der dem Mann die Grabsteine verkaufte.

Die Enkelin eines Verstorbenen hatte im Freizeitpark auf einem Grabstein den Namen ihres Opas erkannt.

Die Enkelin eines Verstorbenen hatte im Freizeitpark auf einem Grabstein den Namen ihres Opas erkannt. - Foto: shutterstock

Er hatte der Staatsanwaltschaft zufolge die Inschriften auf den Steinen nicht entfernt. Gleichzeitig soll er seinen Neffen bei der Übergabe aber darauf hingewiesen haben, dass er die Namen unkenntlich machen muss. Das ist nicht passiert.

Der Parkbetreiber muss sich deshalb wegen Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener verantworten.

Die Enkelin eines Verstorbenen hatte bei einem Ausflug in den Freizeitpark im Sommer 2017 auf einem Grabstein den Namen ihres Opas erkannt. Ihre Großmutter erstattete Anzeige. Möglicherweise wird schon am Freitag das Urteil gesprochen.

dpa

 

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