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Artikel vom Dienstag, 20. August 2019

Engländer fährt in Pongau auf falscher Straßenseite: Drei Verletzte

Am Montagabend krachte der Wagen einer achtköpfigen englischen Familie bei Einmündung in die A10 in den Pkw eines Pongauers.

Ein Engländer verursachte am Montagabend aus Versehen einen Unfall.

Ein Engländer verursachte am Montagabend aus Versehen einen Unfall. - Foto: shutterstock

Ein 34-jähriger Engländer, der am Montagabend mit seiner Frau und den sechs gemeinsamen Kindern in seinem rechtsgesteuerten Wagen im Pongau unterwegs war, ist bei Hüttau auf die falsche Straßenseite geraten und gegen den Pkw eines 19-jährigen Pongauers gekracht. Bei dem Unfall wurden zwei Kinder im Alter von drei und elf Jahren sowie der einheimische Autofahrer verletzt.

Engländer aus Gewohnheit auf der falschen Straßenseite

Zu dem Unfall kam es laut Polizei um 18.30 Uhr. Der britische Tourist war mit dem VW-Transporter zunächst auf der Tauernautobahn in Richtung Süden gefahren. Er verließ die A10 bei der Abfahrt Hüttau in Richtung St. Martin am Tennengebirge. Die Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle Hüttau ist in diesem Bereich nur durch eine doppelte Sperrlinie getrennt. Der Engländer gab nach dem Crash vor der Polizei an, dass er auf der falschen Seite fuhr, weil er dies von zu Hause so gewohnt sei.

Unfall endet glimpflich

Kurz vor der Einmündung der A10 in die Lammertalstraße krachte der Wagen der Urlauberfamilie in den Pkw des Pongauers. Die Verletzten wurden vom Roten Kreuz in das Krankenhaus Schwarzach im Pongau gebracht. Ersten Angaben zufolge erlitten die beiden Kinder des britischen Ehepaares leichte Verletzungen. Die Anschlussstelle Hüttau war bis 19.30 Uhr gesperrt.

apa

 

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