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Artikel vom Donnerstag, 6. September 2018

Ermittlungen gegen 20 Personen nach Brückeneinsturz in Genua

Nach dem Brückeneinsturz in Genua mit 43 Todesopfern haben die Justizbehörden der ligurischen Hafenstadt Ermittlungen gegen 20 Personen aufgenommen. Diese betreffen auch die Autobahngesellschaft „Autostrade per l ́Italia”, Betreiberin des eingestürzten Viadukts, sowie mehrere Manager des Unternehmens.

Anfang September stürzte ein Teil der Autobahnbrücke ein. - Foto: APA (AFP)

Anfang September stürzte ein Teil der Autobahnbrücke ein. - Foto: APA (AFP)

Die Vorwürfe reichen von grober Fahrlässigkeit bis hin zu mangelnder Berücksichtigung der Sicherheitsvorkehrungen, berichteten italienische Medien am Donnerstag.

„Wir werden nach dieser Tragödie sehr streng gegen den Autobahnbetreiber vorgehen”, betonte der italienische Premier Giuseppe Conte. „Für uns ist es wichtig, die höchsten Garantien für die Sicherheit der Bürger zu haben. Ob dies über die Verstaatlichung des Autobahnnetzes, oder mit einer neuen Ausschreibung der Autobahnlizenz erfolgen wird, werden wir noch sehen”, sagte Conte.

apa

Elmar Thaler, Tramin

Bin zwar kein AMI-Freund aber in solchen Fällen sind sie Vorbild. Der verantwortliche CEO von Autotrade würde in USA pro Todesfall wegen Totschlags einige Jahre bekommen. Hochgerechnet auf die 40 Toten wären es über 100 Jahre!

06.09.2018 16:46 Uhr

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