Startseite » Chronik im Überblick » Chronik

Artikel vom Donnerstag, 13. September 2018

Hurrikan „Florence“ soll noch am Donnerstag die USA erreichen

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Stundenkilometern ist der gefährliche Hurrikan „Florence“ weiter auf die US-Südostküste vorgerückt. Auch wenn sich der Sturm etwas abgeschwächt habe, drohten weiterhin „lebensgefährliche Überschwemmungen“, warnte das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC). Es erwartete, dass das Zentrum des Sturms am Donnerstagabend (Ortszeit) auf die Küste prallen würde.

Warten auf Hurrikan Florence.

Warten auf Hurrikan Florence. - Foto: APA

Auch US-Präsident Donald Trump warnte die Bevölkerung erneut in dramatische Worten vor dem Sturm: „Geht ihm aus dem Weg, spielt keine Spiele mit ihm.“ Zugleich versicherte er, die Behörden seien ausreichend gewappnet: „Wir sind bereit, wir sind fähig.“

Wegen seit Mittwoch nachlassender Windgeschwindigkeiten stufte das Zentrum den Sturm auf der fünfstufigen Hurrikan-Skala von 4 auf 2 herab. Dennoch handle es sich weiterhin um eine „lebensgefährliche Situation“, warnte das NHC. Die betroffene Bevölkerung solle den Evakuierungsanordnungen der örtlichen Behörden „unverzüglich“ folgen.

Der Vorhersage zufolge dürfte in einigen Regionen der Bundesstaaten North Carolina und South Carolina bis zu ein Meter Regen fallen. Dadurch könne es katastrophale Springfluten geben, Flüsse könnten über die Ufer treten, erklärte das NHC.

Die US-Katastrophenschutzbehörde Fema hatte zuvor gewarnt, „Florence“ werde die Küste mit der Wucht eines „Mike-Tyson-Schlages“ treffen – eine Anspielung auf den Ex-Boxweltmeister. Selbst der deutsche Astronaut Alexander Gerst, der den Sturm von der Internationalen Raumstation (ISS) aus beobachtete, mahnte die US-Bürger: „Pass auf, Amerika!“ twitterte er.

apa/afp

 

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite

zur Startseite Nicht mehr anzeigen
Verpassen Sie keine wichtigen Artikel mehrAktivieren Sie die Benachrichtigungen
AktivierenMehr Infos