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Artikel vom Freitag, 19. Juli 2019

Kleinflugzeug-Absturz: Opfer vermutlich deutsche Staatsbürger

Im Falle des Absturzes eines Kleinflugzeuges im Wettersteingebirge in der Nähe der Meilerhütte in der Leutasch in Nordtirol mit 3 Toten haben am Freitag die Ermittlungen angedauert. Bei den Opfern dürfte es sich um Deutsche handeln. Die Absturzursache ist vorerst weiter unklar. Indes wurde damit begonnen, die Leichen zu bergen. In Südtirol ist die Maschine weder gestartet, noch hat sie dort einen Zwischenstopp eingelegt. Dies bestätigte der Präsident der ENAC (Ente Nazionale per l'Aviazione Civile) Manfred Mussner.

Das Kleinflugzeug ging nach Absturz in Flammen auf. - Foto: APA (zeitungsfoto.at)

Das Kleinflugzeug ging nach Absturz in Flammen auf. - Foto: APA (zeitungsfoto.at)

Die Identität der Toten dürfte „polizeilich gesichert” erst in einigen Tagen feststehen, so der Sprecher. Allerdings dürfte es sich um Deutsche handeln. Die Klärung der Unfallursache wird naturgemäß noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Die Wrackteile müssen für Untersuchungen ins Tal gebracht werden, die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Sachverständigen. „Das wird geraume Zeit dauern”, erklärte Eder.

Wie das Tagblatt „Dolomiten“ berichtet soll das Flugzeug in Montichiari in Italien gestartet sein und war wohl auf dem Weg nach Deutschland. In Südtirol ist die Maschine weder gestartet, noch hat sie dort einen Zwischenstopp gemacht. Dies bestätigte der Präsident der ENAC (Ente Nazionale per l'Aviazione Civile) Manfred Mussner. Die 3 Insassen, die von den Rettungskräften  aufgefunden wurden, seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Dass es sich bei dem Kleinflugzeug um eine Cessna handelte, schloss die Exekutive übrigens eher aus.

Das Kleinflugzeug war gegen eine Felswand geflogen und zerschellte dort. Dann ging es sofort in Flammen auf. Der Absturz hatte sich auf rund 2.300 Metern Höhe im Bereich der Leutascher Platt ereignet. Die Unglücksstelle war für die Einsatzkräfte nur schwer erreichbar.

Im Einsatz standen die Bergrettungen aus Seefeld und Leutasch, die Feuerwehren Leutasch, Unterleutasch und Seefeld sowie drei Notarzthubschrauber und der Polizeihubschrauber. Auch aus Bayern - die Absturzstelle lag unmittelbar an der Grenze zum Landkreis Garmisch-Partenkirchen - wurden die Einsatzkräfte durch einen Notarzt- und einen Polizeihubschrauber unterstützt.

apa/stol

 

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