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Artikel vom Mittwoch, 17. Juli 2019

M49 tappt erneut in Fotofalle

Der als Ausbrecherkönig bekannte Bär M49 wird immer noch gejagt. Schon zum zweiten Mal seit seinem Ausbruch in der Nacht auf Montag aus einem scheinbar sicheren Gehege in Casteller tappte er auf seinen Streifzügen in eine Fotofalle.

Die Aufnahme gelang am Dienstagabend um 22.54 Uhr. - Foto: Ansa

Die Aufnahme gelang am Dienstagabend um 22.54 Uhr. - Foto: Ansa

Das neue Foto wurde am Dienstagabend um 22.54 Uhr an den Hängen der Marzola-Gruppe, einige Kilometer von Trient, geschossen.  

Schon am Dienstagvormittag tappte M49 in eine Fotofalle. 

Wie berichtet, schaffte es der Braunbär, in der Nacht auf Montag aus dem Gehege von Casteller südlich von Trient zu fliehen, nachdem er nur wenige Stunden zuvor auf Anordnung von Landeshauptmann Maurizio Fugatti im Rendenatal eingefangen worden war. Der Bär überwand das mit 7000 Volt elektrisch gesicherte Gehege. 

Wie berichtet, verbreitete M49 im Trentino seit Wochen Angst und Schrecken. Nachdem er für zahlreiche Risse verantwortlich ist, soll er sich wiederholt bewohntem Gebiet genähert, mehrmals versucht haben, in Ställe einzudringen. Der Trentiner Landeshauptmann hatte deshalb Anfang Juli die Forstbehörde beauftragt, den Bären einzufangen und in ein Gehege zu bringen. 

stol

 

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