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Artikel vom Mittwoch, 24. April 2019

Mobilitätstage: 250 Jugendliche erleben den Toten Winkel

Was genau ist eigentlich der Tote Winkel? Was gilt es im Straßenverkehr zu beachten? Welche umweltfreundlichen Mobilitätsformen gibt es? Mit diesen und vielen anderen Fragen haben sich im Rahmen des Projekts "S.O.S. Zebra! Mobilität macht Schule" Schüler und Schülerinnen befasst.

In einer Fahrradwerkstatt konnten sich die jungen Leute handwerkliche Grundkenntnisse aneignen.

In einer Fahrradwerkstatt konnten sich die jungen Leute handwerkliche Grundkenntnisse aneignen. - Foto: LPA

Veranschaulicht wurde der gesamte Themenkreis bei den Tagen der Mobilität, die das Ökoinstitut Südtirol in Zusammenarbeit mit Green Mobility, IDM, IIT und LVH Mitte April im Verkehrssicherheitszentrum Safety Park organisiert hat. Ziel war es, Kinder und Jugendliche für die Verkehrssicherheit und die nachhaltige Mobilität zu sensibilisieren. Finanziert wurde die Veranstaltung vom Landesressort für Mobilität und Straßendienst. Die Teilnahme war somit für die Schulen kostenfrei.

250 Schüler in Action

In diesem Jahr haben insgesamt 250 Schülerinnen und Schülern in Begleitung von 26 Lehrpersonen an den Mobilitätstagen teilgenommen. 13 Klassen aus fünf Mittelschulen von Schenna, Mals, Brixen, Tramin und Meran, davon acht deutsch- und fünf italienischsprachige, erhielten an vier verschiedenen Stationen Einblick in vielfältige Aspekte der Mobilität. In einer Radwerkstatt konnten sich die Schüler grundlegende handwerkliche Kenntnisse rund um das Fahrrad aneignen. Gleichzeitig wurden im angrenzenden Parcours Fahrräder und E-Bikes getestet. Die Schüler wurden über neue  Mobilitätsformen wie Carsharing und Carpooling sowie die Wasserstofftechnologie und Elektromobilität informiert.

„Fahren mit Physik“ und den „Toten Winkel“ 

Im Rahmen einer Mobilitätsausstellung konnten die Jugendlichen weiteres Wissen sammeln. Bei einem Quiz waren sie aufgefordert, Fragen zu umweltverträglichen, städtischen Verkehrsregelungen oder aber zum richtigen Verhalten von Verkehrsteilnehmern zu beantworten. Das „Fahren mit Physik“ und den „Toten Winkel“ konnten die Schüler praxisnah erfahren. Hierfür durften alle Teilnehmenden die Perspektive und somit die Grenzen des Sichtfelds von LKW-Fahrern kennenlernen und dazu auf dem Beifahrersitz eines Autos mitfahren, um Bremswege, potenzielle Gefahrenquellen und die Sicht von Autofahrern unmittelbar mitzuerleben. Das neue Wissen hielten alle Gruppen in einem Mobilitätstagebuch fest, sodass nach Auswertung der Ergebnisse, am Ende der Woche, ein Gewinnerteam ermittelt und ausgezeichnet wurde.

lpa

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