Jeans, dunkles T-Shirt, Schuhe mit Absatz: So wird Gessica Notaro, 2007 zur Miss Romagna gewählt und kurz darauf im Finale der Miss Italia, am Donnerstagabend auf einer roten Couch im italienischen Fernsehen Platz nehmen. Gennaro ist Gast in der „Maurizio Costanzo Show“ auf Canale 5.Dort will Gessica über die vergangenen Monate sprechen, die Wochen nach der Attacke, die lange Zeit der Genesung, nachdem ihr am 10. Januar ein Mann, den Ermittlungen zufolge ihr Ex-Freund, Säure ins Gesicht geschüttet hatte. Gessica wird ein Tuch, das sie um ihr Gesicht gewickelt hat, ablegen, ihr neues Gesicht zeigen (die Bilder zur Sendung wurden bereits vorab veröffentlicht) und sagen: „Ich will, dass man sieht, was er mir angetan hat. Das ist keine Liebe.“ In der „Maurizio Costanzo Show“ legt Gessica ihr Tuch ab und zeigt ihr neues Gesicht. - Foto: LaPresse „Er soll sehen, was er mir angetan hat“Anfang Januar hatte die brutale Attacke auf die Schönheitskönigin italienweit für Schlagzeilen gesorgt, auch Südtirol Online hat darüber berichtet. Edson Tavares, der ehemalige Partner der hübschen Italienerin, soll Notaro Säure ins Gesicht geschüttet haben. Angeblich soll er mit der Trennung von Notaro nicht klar gekommen sein, berichten italienische Medien heute. Aktuell läuft ein Gerichtsstreit. Gessica selbst nimmt an den Verhandlungen teil. „Es interessiert mich nicht, ob ich ihn (ihren Ex-Freund; Anm.d.Red.) treffe, er bedeutet mir nichts. Aber ich werde im Saal sein, weil ich möchte, dass er mich sieht. Er muss wissen, was er mir angetan hat.“ Tavares betont seine Unschuld.„Ich werde ihm nie verzeihen. Aber ich hasse ihn nicht“Die Haut in Gessicas Gesicht ist sehr empfindlich, über dem linken Auge trägt sie eine Klappe. Das Auge wurde in den vergangenen Monaten mehrfach operiert. Gessicas Sehvermögen konnte so gerettet werden. „Ich werde wieder dieselbe sein“, verspricht Gessica. „Auch wenn ich noch Jahre nicht unverhüllt in die Sonne schauen kann.“ Das Schwimmen mit den Delfinen, dass Gessica, die im Delfinarium von Rimini arbeitete, so liebte, ist nicht mehr möglich. „Das Chlor hätte schreckliche Folgen für mich“, sagt sie und fügt an: „Ich verzeihe Eddy nicht, ich werde ihm nie verzeihen. Aber ich hasse ihn nicht.“stol