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Artikel vom Donnerstag, 25. April 2019

Nordtirol: Alpinisten mussten Nacht am Berg verbringen

2 bundesdeutsche Alpinisten im Alter von 30 und 37 Jahren haben die Nacht auf Donnerstag im Tiroler Stubaital am Berg verbringen müssen. Wie die Polizei berichtete, hatten die beiden beim Abstieg vom Zuckerhütl die Orientierung verloren und setzten einen Notruf ab. Die Bergrettung startete einen Einsatz, musste diesen jedoch aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse abbrechen.

Da die Bergrettung ihren Einsatz abbrechen musste, verbrachten die beiden Männer die Nacht im Schnee.

Da die Bergrettung ihren Einsatz abbrechen musste, verbrachten die beiden Männer die Nacht im Schnee. - Foto: shutterstock

Die Deutschen waren am Mittwoch gegen Mittag vom Skigebiet Stubaier Gletscher mit Tourenski in Richtung Zuckerhütl aufgebrochen. Laut Exekutive waren sie für die Tour bestens ausgerüstet. Nach der Gipfelbesteigung wollten sie denselben Weg wieder zurückgehen, verloren dann aber im Bereich des Pfaffenjochs die Orientierung. Zudem kamen sie wegen des herrschenden Sturms, des Nebels und des Schneefalls nicht mehr weiter.

Gegen Mitternacht setzten sie dann einen Notruf ab, woraufhin die Bergrettung ausrückte und versuchte, zu den beiden Alpinisten aufzusteigen. Wegen der Witterung und der Gefahr für die Einsatzkräfte, mussten die Bergretter jedoch abbrechen und ins Tal zurückkehren. In der Zwischenzeit hatten sich die beiden Deutschen unter Anweisung ein Schneebiwak gebaut, wo sie die Nacht verbrachten.

Am Donnerstag gegen 7 Uhr wurde der Einsatz fortgesetzt. Aufgrund eines kurzen Schönwetterfensters konnten sich die beiden Alpinisten aber wieder orientieren und fanden selbstständig den Weg zurück in das Skigebiet. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen. Die beiden Deutschen überstanden die Nacht am Berg unverletzt.

apa

 

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