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Artikel vom Montag, 20. März 2017

Norweger sind am glücklichsten – Italien weit abgeschlagen

Zum fünften Mal hat eine Gruppe internationaler Experten den Weltglücksbericht veröffentlicht. In diesem Jahr hat Norwegen Dänemark abgelöst, das bereits drei Mal an der Spitze stand. Italien liegt hingegen weit unten auf der Liste.

Foto: shutterstock

Norwegen ist einer Studie internationaler Experten zufolge das glücklichste Land der Welt. Das skandinavische Land eroberte den Spitzenplatz im Weltglücksbericht, den die Fachleute am Montag in New York zum fünften Mal vorlegten.

Alle anderen Top-Five-Ränge sind vom hohen Norden belegt: Neben Norwegen noch Dänemark, Island und Finnland. Dahinter kommen die Niederlande, Kanada, Neuseeland, Australien und Schweden.

Österreich auf Rang 13, Italien auf Rang 48

Während Österreich auf Platz 13 noch vor den USA auf Rang 14 und Deutschland auf Platz 16 liegt, findet man Italien weit unten auf der Liste. Der Stiefelstaat schaffte es in der Wertung nur auf Rang 48, vor Russland und Weißrussland, aber hinter unter anderem Saudi Arabien, Kuwait und Usbekistan.

Mit Ausnahmen unter anderem von Syrien, Afghanistan, Haiti, der Ukraine und dem Jemen liegen auch die meisten anderen Länder der 30 hintersten Ränge in Afrika. Für den Bericht haben internationale Forscher 155 Länder untersucht.

Selbstwahrnehmung wird gemessen

Der Bericht verbindet unter anderem Länderdaten mit Befragungen über die Selbstwahrnehmung ihrer Bewohner. Er berücksichtigt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, die durchschnittliche Lebenserwartung, die gefühlte Unterstützung aus dem eigenen sozialen Umfeld oder Vertrauen in Regierung und Unternehmen mit Blick auf Korruption.

Es geht auch um die von den Befragten empfundene Freiheit, grundlegende Entscheidungen für das eigene Leben treffen zu können sowie die Großzügigkeit der Befragten bei Spenden. Negative Faktoren wie Sorgen, Trauer und Wut spielen auch eine Rolle. Der diesjährige Bericht stützt sich auf Daten aus den Jahren 2014 bis 2016.

Hier geht's zum vollständigen Bericht.

dpa/stol