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Artikel vom Freitag, 11. Januar 2019

Schneechaos: Verschnaufpause und Erkundungsflüge in Nordtirol

Die Wetterbesserung am Freitag wurde in Nordtirol genützt, um erste Erkundungsflüge durchzuführen. 6 Hubschrauber standen dabei den Lawinenkommissionen zur Verfügung, erklärte Marcel Innerkofler, Leiter der Landeswarnzentrale. Die bisherigen Flüge hätten ergeben, dass die Lawinenverbauungen noch Kapazitäten haben.

Die Wetterbesserung wurde am Freitag vielerorts in Nordtirol genutzt, um Dächer von den Schneemassen zu befreien, so wie hier auf der Eisarena von Kufstein. - Foto: ZOOM Tirol

Die Wetterbesserung wurde am Freitag vielerorts in Nordtirol genutzt, um Dächer von den Schneemassen zu befreien, so wie hier auf der Eisarena von Kufstein. - Foto: ZOOM Tirol

„Auch die für das Wochenende prognostizierten Schneefälle können von unseren Verbauungen noch aufgenommen werden“, sagte Ivo Schreiner, stellvertretender Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung in Tirol. Auch die Verbauungsmaßnahmen auf der Innsbrucker Nordkette – allen voran Dämme und Becken – seien noch nicht mit entsprechenden Schneemengen gefüllt.

Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndienstes, richtete erneut einen Appell an alle Wintersportler, die gesicherten Pisten nicht zu verlassen. Die Lawinensituation sei nach wie vor angespannt und die Lawinengefahr groß. Nach einer vorübergehend Wetterbesserung könnte es von Sonntag auf Montag vor allem auf den Bergen nochmals zu ergiebigen Schneefällen kommen, meinte Manfred Bauer von der ZAMG. Ab Dienstag dürfte sich das Wetter dann beruhigen.

Aufgrund von Straßensperren waren Hochfügen, Teile des Zillergrunds und vereinzelte Gebäude in Wiesing weiterhin nicht erreichbar. Zudem waren auch einzelne Gemeinde, Ortsteile und Weiler in den Bezirken Kufstein und Reutte vorübergehend nicht zu erreichen.

Der Innungsmeister der Rauchfangkehrer der Wirtschaftskammer Tirol, Franz Jirka, wies indes darauf hin, vor allem in den schneereichen Regionen Tirols darauf zu achten, dass der Kamin und auch der Bereich unmittelbar rund um den Kamin entsprechend schneefrei sein soll. „Dies ist wichtig, damit der Rauch bestmöglich entweichen kann“, so Jirka.

apa

 

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