Die indische Meteorologiebehörde warnte, bis Dienstag könnten weitere Stürme folgen. Insbesondere in Uttar Pradesh und Rajasthan hatten in der Nacht auf Donnerstag ungewöhnlich heftige Staubstürme mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern gewütet. Zahlreiche Bäume, Strommasten sowie Gemäuer wurden umgeweht, es gab Stromausfälle und blockierte Straßen.Die Nacht auf Freitag verbrachten tausende Familien unter freiem Himmel. „Wir konnten nicht schlafen und hatten Angst, dass der Sturm wieder zuschlägt”, sagte der 40-jährige Munna Lal Jha aus Agra.Der Bezirk Agra in Uttar Pradesh zählt zu den am stärksten betroffenen Gebieten. Dort starben mindestens 43 Menschen, davon allein 24 in der Kleinstadt Kheragarh. Dort suchten am Freitag Menschen unter den Häusertrümmern nach ihren Habseligkeiten.apa/ag.