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Artikel vom Donnerstag, 13. September 2018

Totalschaden bei der Zugspitz-Seilbahn

Eine Seilbahnkabine der neuen Seilbahn Zugspitze ist am Mittwochabend gegen 18 Uhr während einer routinemäßigen Notfallübung und außerhalb der Betriebszeit schwer beschädigt worden. Personen wurden dabei keine verletzt, teilte die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG mit.

Die Kabine erlitt einen Totalschaden. - Foto: Bayerische Zugspitzbahn AG

Die Kabine erlitt einen Totalschaden. - Foto: Bayerische Zugspitzbahn AG

Bei der Vorbereitung der routinemäßigen Übung sei die Kette eines Hebewerkzeugs gerissen und habe dadurch eine Kettenreaktion ausgelöst. Der Bergewagen sei daraufhin ungebremst in eine unbesetzte Kabine der Seilbahn gerast. Dabei sei erheblicher Sachschaden entstanden.

Wie es zu diesem Zwischenfall kommen konnte, muss jetzt geklärt werden. Die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG hat als Betreiberin der Seilbahn Zugspitze umgehend die Untersuchungen eingeleitet. Der Seilbahnhersteller, die zuständige Sachverständigenorganisation und die Seilbahnaufsicht wurden ebenfalls hinzugezogen.

Seibahn derzeit geschlossen

Die Seilbahn Zugspitze bleibt vorerst geschlossen. Die Zwangspause könnte aber Monate dauern, derzeit werde darüber gerätselt, wie die noch in der Luft hängende Gondel überhaupt geborgen werden könne. Die Zahnradbahn und die Gletscherbahn zur Zugspitze sind regulär in Betrieb.

Bis zur Behebung des Schaden rät die Bayerische Zugspitzbahn dringend davon ab die Kletterroute „Eisenzeit“ über das Bayerische Schneekar zu begehen.

stol

 

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