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Artikel vom Dienstag, 18. Juni 2019

Turbulenzen über Südtirol: Flugpassagiere in Todesangst

Eine Passagiermaschine der bulgarischen ALK Airlines ist auf dem Flug von Pristina im Kosovo nach Basel in der Schweiz am Sonntagabend im Luftraum über Südtirol in Turbulenzen geraten.

Eine Boeing 737 der Fluggesellschaft ALK Airlines kam über Südtirol in Turbulenzen.

Eine Boeing 737 der Fluggesellschaft ALK Airlines kam über Südtirol in Turbulenzen. - Foto: shutterstock

10 Personen wurden leicht verletzt und in Basler Spitäler gebracht, bestätigte eine Sprecherin des Euroairports Basel-Mülhausen am Montagmittag Angaben des Onlineportals „20 Minuten“. Das Flugzeug konnte planmäßig landen.

Die Maschine des Typs Boeing 737-300 mit 121 Passagieren an Bord geriet rund 20 Minuten vor der Landung im Luftraum über Südtirol in Turbulenzen.

„Ich war überzeugt, jetzt stürzen wir ab“

Ein Video auf Facebook zeigt die Turbulenzen und auch die verzweifelten Rufe der Passagiere. „Ich war überzeugt, jetzt stürzen wir ab. Ich hatte Todesangst“, sagte eine Passagierin aus der Schweiz später gegenüber „20 Minuten“

So schilderte sie die angsterfüllten Minuten: „Die Leute begannen zu schreien und zu weinen. Eine Flugbegleiterin knallte mit ihrem Servierwagen an die Decke. Becher flogen herum, manche wurden von heissem Wasser verbrüht.“

Einer der Passagiere knallte mit dem Kopf gegen die Decke: Sein Sitzgurt war gerissen.

Der Pilot kontaktierte in der Folge aus der Luft den Flughafendienstleister Swissport und meldete Bedarf für Erste Hilfe nach der Landung an. Der Flugbetrieb in Basel wurde nicht beeinträchtigt, nur die betroffene Maschine konnte erst mit einstündiger Verspätung wieder starten.

apa/sda/stol

Lukas Huber, Naturns

Das abgebildete Flugzeug ist keine Boeing 737. Da hat stol.it wohl ein völlig falsches Bild veröffentlicht. Eine Boeing737 hat die Triebwerke nicht hinter den Tragflächen.

19.06.2019 12:10 Uhr

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Lukas Huber, Naturns

Ein guter Pilot einer guten Airline erhält früh genug die Wetterradare und sollte imstande sein, Gewitterzonen großräumig zu umfliegen. Treibstoff-Reserven für eventuelle Umwege müssen einkalkuliert werden. Anscheinend handelte es sich hierbei um eine Billig-Airline. Da heißt es meistens: Augen zu und durch. Grund genug, für Flüge einige Hunderter mehr zu bezahlen und ruhig und sicher ans Ziel zu gelangen.

19.06.2019 12:07 Uhr

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2 Kommentare

 

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