Startseite » Chronik im Überblick » Chronik

Artikel vom Freitag, 12. April 2019

Zyklon „Idai”: Milliardenschäden in Simbabwe und Mosambik

Der Zyklon „Idai” und heftige Überschwemmungen haben in Mosambik, Simbabwe und Malawi nach Schätzungen der Weltbank Schäden in Höhe von zwei Milliarden Dollar (1,77 Milliarden Euro) verursacht. Diese Summe sei nötig, um zerstörte Infrastruktur wiederaufzubauen und den Lebensunterhalt für die Menschen in den drei Ländern zu sichern, teilte die Weltbank am Donnerstag mit.

Massive Überflutungen in Mosambik. - Foto: APA/AFP/UN World Food Programm

Massive Überflutungen in Mosambik. - Foto: APA/AFP/UN World Food Programm

Die Weltbank habe „beträchtliche Ressourcen” bereitgestellt, um Straßen, Wasser- und Abwasserleitungen zu reparieren und der massiv betroffenen Landwirtschaft beim Wiederaufbau zu helfen, hieß es weiter. „Idai” war Mitte März nahe der mosambikanischen Hafenstadt Beira mit ihren 500.000 Einwohnern auf Land getroffen und dann nach Westen in Richtung Simbabwe weitergezogen. Sintflutartiger Regen und starke Winde sorgten für massive Überschwemmungen und schwere Schäden. Kurz vor „Idai” hatten heftige Regenstürme und Überschwemmungen in Malawi Verwüstungen angerichtet.

Örtlichen Behörden zufolge kamen durch „Idai” in Mosambik und Simbabwe knapp tausend Menschen ums Leben. Mehr als zwei Millionen Menschen waren von den Überschwemmungen betroffen, 165.000 davon wurden obdachlos. In Malawi gab es 59 Tote.

apa/ag

 

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite

zur Startseite Nicht mehr anzeigen
Verpassen Sie keine wichtigen Artikel mehrAktivieren Sie die Benachrichtigungen
AktivierenMehr Infos