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Artikel vom Donnerstag, 11. Juli 2019

A22: Reiseverkehr nimmt kein Ende

Wie bereits an den vergangenen Wochenenden wird es auch an diesem Samstag und Sonntag wieder zu Verzögerungen auf der Brennerautobahn kommen. Die Brennerautobahn AG rät, sich die Reisezeiten gut einzuteilen und mit Verzögerungen zu rechnen. Vor allem am Samstag braucht man Geduld auf Südtirols Autobahn.

Auch am kommenden Wochenende ist mit starkem Verkehrsaufkommen zu rechnen (Symbolfoto). - Foto: APA/dpa

Auch am kommenden Wochenende ist mit starkem Verkehrsaufkommen zu rechnen (Symbolfoto). - Foto: APA/dpa

Der Sommerreiseverkehr nimmt auch an diesem Wochenende nicht ab. Während für Freitag noch ein geringeres Verkehrsaufkommen zu erwarten ist, wurde für Samstag erneut „Kodex schwarz“ von der Brennerautobahn AG ausgerufen.

Bis in die frühen Abendstunden sind Zeitverluste von bis zu 100 Prozent in beide Richtungen einzuplanen. Am Abend sollte der Verkehr laut Brennerautobahn AG wieder flüssig verlaufen.

Die Brennerautobahn AG empfiehlt, in den frühen Morgenstunden aufzubrechen, um schnell und ohne Zeitverluste an sein Ziel zu gelangen. Dies gilt auch für Sonntag, denn Richtung Süden sind viele Reisende von früh bis spät unterwegs und es kann zu längeren Wartezeiten kommen. Richtung Norden legt sich der Verkehr in den Abendstunden.

stol/jno

Hartmuth Staffler, Brixen

Man kann natürlich auch das Problem ignorieren. Dann löst es sich irgendwann ganz von alleine, wenn nämlich vor lauter Verkehr gar nichts mehr geht.

11.07.2019 16:05 Uhr

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Christian Pircher, Bozen

Solange wir nicht umdenken wird sich nichts ändern. Die Brennerautobahn wurde vor mehr als 50 Jahren eröffnet und vor mehr als 60 Jahren geplant. Seither hat sich der Verkehr sicherlich verzehnfacht aber das hat wohl jeder übersehen oder übersehen wollen. Was den privaten Reiseverkehr betrifft so sind es mittlerweile unzählige Tage im Jahr wo der Verkehr zusammenbricht, mal sind es die Skifahrer, mal die Reisenden die an die Adria wollen, mal die Weihnachtsmärkte,usw. Der Schwerverkehr darf in der Nacht nicht fahren, dafür rollt dann tagsüber einen LKW Lawine durch unser Land und vervielfacht die bereits bestehenden Probleme die durch all den Pendlern entstehen. Irgendwann wird man wohl eine Entscheidung treffen müssen, entweder man verbietet die Lastwagen, was das Problem aber nur teilweise lösen, denn die grössten Staus sind ja wenn keine Lastwagen auf der Strasse sind, oder man verdreifacht die Treibstoff Preise, oder man verbietet das Pendeln oder man baut Strassen. Alles andere ist wohl nur ein ignorieren der Probleme.

11.07.2019 15:04 Uhr

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2 Kommentare

 

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