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Artikel vom Donnerstag, 18. April 2019

Abtau-Zeit: Forstwege nicht überbeanspruchen

Damit die Forstwege weiterhin für den Holz-Abtransport zur Verfügung stehen, ist es während des derzeitigen Abtauens notwendig, sie nicht zu stark zu beanspruchen.

Landesforstdirektor Mario Broll plädiert an die Eigenverantwortung der Grundeigentümer und der beauftragten Firmen, die Forstwege zu schonen.

Landesforstdirektor Mario Broll plädiert an die Eigenverantwortung der Grundeigentümer und der beauftragten Firmen, die Forstwege zu schonen. - Foto: D

Vor einem halben Jahr hatte der Sturm „Vaia“ auch die Forststraßen in Südtirol zum Teil stark in Mitleidenschaft gezogen. Sie wurden vom Südtiroler Forstdienst durch Sofortmaßnahmen in Eigenregie für den Holztransport wieder instand gesetzt und befahrbar gemacht.

Die Schneefälle der letzten Wochen, der Regen und die warmen Temperaturen haben nun dazu geführt, dass der Wegkörper mancherorts aufgeweicht ist und somit von den schweren Transporten stark in Mitleidenschaft gezogen wird.

Deshalb plädiert Landesforstdirektor Mario Broll an die Eigenverantwortung der Grundeigentümer und der beauftragten Firmen, die Forstwege zu schonen, da hauptsächlich Wege in nordseitiger Lage derzeit auftauen. Diese Forstwege, unterstreicht Forstdirektor Broll, sollten je nach Situation einige Tage lang nicht benutzt werden, bis sie getrocknet sind. Andernfalls könnte der Abtransport des Holzes über Monate verhindert werden.

stol/lpa

 

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