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Artikel vom Freitag, 21. April 2017

Anti-Frost-Methoden: Heli und Feuer gegen Kälte

Die tiefen Temperaturen, die zurzeit in Südtirol herrschen, hinterlassen ihre Spuren. Vor allem Landwirte sorgen sich um die Obst- und Weinernte. Und greifen auf ungewöhnliche Maßnahmen oder alte Bräuche zurück.

Frost-Beregnung in Schluderns. - Foto: ww

Frost-Beregnung in Schluderns. - Foto: ww

In Tramin gibt es in den unteren Weinlagen Frostschäden. - Foto: Jürgen Geier

In Tramin gibt es in den unteren Weinlagen Frostschäden. - Foto: Jürgen Geier

In Terlan setzt man etwa auf moderne Gegenmaßnahmen – Hubschrauber fliegen über die Weinberge.

Video: Sigmar Stocker

„Die derzeitigen tiefen Temperaturen bescheren vor allem den Obst- und Weinbauern schlaflose Nächte“, schrieb ein Facebook-User aus Terlan am Donnerstagabend.

Und bittet um Verständnis. Da Meteorologen auch für die nächsten Tage Kälte prognostizieren, greife die Kellerei Terlan auf ungewöhnliche Maßnahmen zurück.

Seit dem frühen Freitagvormittag fliegt ein Hubschrauber über die Weinanlagen. Warum? „Mit den Rotorblättern soll die Luft verwirbelt werden, damit die Wärme am Boden bleibt“, so der User.

Auf der Töll im Burggrafenamt setzen die Landwirte hingegen auf natürliche Wärme – in den Obstwiesen wurden in der Nacht Feuer angezündet.

Fotos Video Aktiv Schnalstal 

Andernorts nutzt man das Gebläse von Traktoren. 

Fotos Video Aktiv Schnalstal 

Und auch in Tramin, wo die unteren Weinlagen unter dem Frost leiden, greifen die Landwirte auf Feuer zurück.

Foto: Privat

stol/aw

 
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