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Artikel vom Dienstag, 20. August 2019

Bären in Südtirol: So verhält man sich richtig

Der Landesforstdienst rät zu Aufmerksamkeit und gibt 5 Verhaltensregeln weiter, um sich im Bärengebiet richtig zu verhalten.

Wie verhält man sich, wenn man einem Bär begegnet? Der Landesforstdienst gibt Tipps.

Wie verhält man sich, wenn man einem Bär begegnet? Der Landesforstdienst gibt Tipps. - Foto: shutterstock

Der Bär ist ein Fluchttier, weshalb er eigentlich den Kontakt zu Menschen vermeidet. Um einen Bär auf Distanz zu halten, sollte man bei Spaziergängen oder Wanderungen im betroffenen Waldgebiet mit seinen Wanderstöcken oder einem kleinen, an dem Rucksack angebrachten Glöckchen für etwas Lärm sorgen.

 Auch singen oder mit lauter Stimme sprechen hält einen Bären im Normalfall davon ab, näher zu kommen. Angelockt werden Bären hingegen von Nahrungsmitteln, Getränken, Kosmetika oder anderen Gerüchen (Cremes oder Zahnpasta). Wenn man diese im Freien mit dabei hat, ist es besser diese an "bärensicheren" Orten (wie in einer Hütte oder im Auto) zu verwahren. In betroffenen Waldgebieten wird empfohlen, auf Einzeltouren zu verzichten: Besser ist es, sich mit dem Rad oder in einer Gruppe fortzubewegen. Gruppen mit mehr als 4 Personen laufen geringere Gefahr, dass sich ihnen ein Bär nähert.

Richtiges Verhalten im Bärengebiet

Für den Fall, dass man einem Bären begegnet, rät der Landesforstdienst, sich an 5 Verhaltensregeln zu halten: Wenn man einen Bären in der Ferne entdeckt, sollte man auf einen Mindestabstand von 100 Metern achten. Man sollte sich dem Tier nicht nähern, um Fotos zu machen, vor allem dann nicht, wenn Jungbären dabei sind. Muttertiere gelten allgemeinhin als aggressiver, da sie ihre Jungtiere verteidigen. In jedem Fall sollte jede Bärsichtung der lokalen Forststation gemeldet werden.

Weiteres gilt es Ruhe zu bewahren, keine lauten Geräusche von sich geben und nach einem Fluchtweg suchen. Dabei sollte man niemals dem Bären in die Augen schauen - dies könnte er als Herausforderung wahrnehmen.

Man soll nicht rennen (ein Bär kann eine Geschwindigkeit bis 50 km/h erreichen), sondern langsam den Rückzug antreten.

Es ist auch keine gute Idee dem Bären keine Nahrungsmittel oder den eigenen Rucksack entgegenwerfen: Der Bär meint damit, dass er weitere Nahrung erhält und könnte dadurch angreifen.

Im Extremfall, wenn sich der Bär in gefährlicher Weise nähert, sollte man sich auf den Boden werfen, sich nicht bewegen und sich totstellen. Wenn der Bär angreift, sollte man versuchen, ihn an der Nase zu treffen, dabei sollte man selbst seinen Kopf und den Hals mit den Händen oder dem Rucksack bedecken.

Detaillierte Informationen über das richtige Verhalten im Bärengebiet sind in einem Faltblatt zusammengefasst, welches mit weiteren Informationen auf der Forstseite des Landes zu finden ist.

lpa/stol

Georg Schwabl, Tisens

Wem sind die idiotischen Anweisungen eingefallen?! Es wäre wichtiger, wenn man mit Warnschildern auf Wölfe und Bären aufmerksam machen würde. Wanderer und vor allem Touristen, die in Waldgebieten z.B. im Ultental, Sarntal... unterwegs sind, wissen meist nichts von dem Raubtierproblem. Wahrscheinlich verheimlicht man die Gefahr bewusst, denn man befürchtet Einbußen im Fremdenverkehr.

21.08.2019 10:08 Uhr

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Günther Mair, Bozen

Die Kuhglocken wollen sie abschaffen und der Wanderer soll sie auf den Rucksack binden Sein de Lei nebn die Schuech

21.08.2019 07:46 Uhr

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sonia piccolruaz, corvara

Also,kurz mal nachdenken: Nachdem ich den Bär getroffen habe,in Panik geraten bin und wahrscheinlich die Hosen voll habe,muß ich mich tot stellen den Kopf und Hals mit den Händen oder Rucksack bedecken und gleichzeitig mit einer Kung-Fu Bewegung der Füße den Bär an der Nase treffen. Na Mahlzeit(für den Bär) diese Durchführung möchte ich von Ranger Gigi auf Video erklärt haben!

20.08.2019 19:24 Uhr

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3 Kommentare

 

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