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Artikel vom Freitag, 17. Februar 2017

Bub an Meningitis erkrankt: Ärzte enthalten sich der Prognose

Ernstfall in der Bozner Intensivstation: Ein junger Grödner ist an Meningitis erkrankt. Die Ärzte enthalten sich derzeit der Prognose. Dr. Flavio Girardi, ärztlicher Leiter des Krankenhauses, allerdings sagt: Es gibt Zeichen der Hoffnung.

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Foto: D

Der 15-Jährige hatte sich mit seinen Eltern bereits in der Nacht auf Donnerstag an die Notaufnahme des Bozner Krankenhauses gewandt (STOL hat berichtet). Dort wurde eine Meningokokken-Infektion diagnostiziert, der junge Grödner wird seitdem intensiv behandelt. Es ist bereits der zweite Menigitis-Fall in Südtirol innerhalb kurzer Zeit: Erst Mitte Jänner war ein dreijähriges Kind mit einer Hirnhautentzündung ins Bozner Spital eingeliefert worden (hier der Bericht dazu).

"Die Erkrankung ist ernst, aber der Bub ist stabil"

Am Freitagnachmittag, wenige Stunden nach Bekanntwerden der Erkrankung des Buben, nahm der Südtiroler Sanitätsbetrieb auf einer Pressekonferenz zum Fall Stellung. Dr. Flavio Girardi, der ärztliche Leiter des Krankenhauses, betonte: „Der Bub ist nicht in unmittelbarer Lebensgefahr, wenngleich die Erkrankung sehr ernst ist und sich die Ärzte der Prognose enthalten. Der junge Mann ist stabil, das gibt uns Hoffnung.“

Familie und Freunde vorsorglich behandelt

Wie berichtet, besucht der 15-Jährige die 1. Klasse der Handesoberschule Raetia in St. Ulrich. Seine Eltern sowie die Menschen, die dem Buben nahestehen, wurden vorsorglich behandelt. Die Ärzte am Bozner Krankenhaus arbeiten indessen daran, den genauen Erreger der Erkrankung festzustellen.

stol

 

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