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Artikel vom Montag, 17. Juli 2017

Caritas bittet Südtiroler um Hilfe im Kampf gegen den Hunger

In weiten Teilen Afrikas hat es seit 2 Jahren kaum geregnet. Millionen von Menschen droht der Hunger mit all seinen fatalen Folgen. Vor diesem Hintergrund hat die Caritas Diözese Bozen-Brixen am Montag ihre 10. Sensibilisierungs- und Spendenkampagne „Hunger macht keine Ferien“ eröffnet.

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Millionen von Menschen sind von Hunger bedroht. Die Caritas hilft seit 10 Jahren mit ihrer Sensibilisierungs- und Spendenkampagne  „Hunger macht keine Ferien“ und ruft auch dieses Jahr die Südtiroler zum Spenden auf. - Foto: Caritas

Millionen von Menschen sind von Hunger bedroht. Die Caritas hilft seit 10 Jahren mit ihrer Sensibilisierungs- und Spendenkampagne „Hunger macht keine Ferien“ und ruft auch dieses Jahr die Südtiroler zum Spenden auf. - Foto: Caritas

Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Dürregebieten in Afrika, wo die Nothilfe der Caritas bereits angelaufen ist. „Die Menschen brauchen Hilfe, um die Dürrekrise zu überstehen. Vor allem Kinder brauchen Zusatznahrung, damit sie sich gesund entwickeln können“, erklären die beiden Caritas-Direktoren Franz Kripp und Paolo Valente und bitten um Unterstützung im Kampf gegen den Hunger in Afrika.

„Einsatz ist nicht vergebens“

Denn der Einsatz gegen Not und Armut ist nicht vergebens: „Seit wir vor zehn Jahren im Rahmen dieser Kampagne die Hilfe in Afrika intensiviert haben, haben über 100.000 Menschen die nötige Unterstützung erhalten, um eine sichere Lebensgrundlage aufzubauen.

Sie können auch Krisenzeiten wie diese ohne Hilfe von außen überstehen. Tausende Südtiroler haben dabei mit ihren Spenden geholfen“, bedanken sich Kripp und Valente.“

Hauptaugenmerk liegt auf Dürrekatastrophe in Afrika

Das Hauptaugenmerk liegt heuer auf der Dürrekatastrophe in Afrika.  Über einer Million Kindern droht der Hungertod, wenn sie nicht schnell Hilfe bekommen. Die Zeit ist knapp – die Menschen brauchen Trinkwasser, Lebensmittel und Medikamente. 

Nothilfe bereits angelaufen

Die Nothilfe der Caritas ist bereits angelaufen. Mangel-ernährte Kinder bekommen in der Schule ergänzende Mahlzeiten, Kleinkinder erhalten Zusatznahrung, damit sie sich gut entwickeln und nicht ihr Leben lang unter den Folgen der Unterernährung leiden müssen. Besonders bedürftige Familien werden mit Lebensmitteln unterstützt. Auch sauberes Trinkwasser wird verteilt.

In eigenen Arbeitsprogrammen erhalten die Bauern Lohn für die Ausdünnung von Buschflächen. Damit können sie das Überleben ihrer Familien sichern und gleichzeitig wird der Boden so aufbereitet, dass er den nächsten Regen besser aufnehmen und speichern kann. Bauern und Viehhirten erhalten außerdem dringend benötigtes Saatgut und Tierfutter. 

Caritas hofft auch dieses Jahr auf Solidarität 

Die Caritas hofft auch heuer wieder auf Solidarität und Unterstützung seitens der Südtiroler Bevölkerung. „Jede Spende kann Großes bewirken, in einfachen Hütten, weit entfernt von Wohlstand und Technik, in Dörfern, die in den Medien nicht vorkommen“, sind die Caritas-Verantwortlichen überzeugt.

„5 Euro ist schon viel wert“

„Mit 5 Euro pro Woche erhält ein Kleinkind täglich nahrhafte Bohnen als Zusatznahrung, um der Unterernährung und ihren Folgen vorzubeugen. 8 Euro kostet ein Sparofen. Damit brauchen die Frauen viel weniger Holz zum Kochen, müssen weniger schleppen und schützen die Umwelt. 40 Euro sichern einem Kind für das ganze Schuljahr eine tägliche Mahlzeit und 200 Euro ist der Preis für einen Ochsen, mit dem ein Bauer verdienen kann, was seine Familie braucht“, laden die beiden Caritas-Direktoren zum Spenden ein.

Wo und wie kann man spenden?

Wer die Hilfe der Caritas für hungernde Menschen unterstützen möchte, kann eine Spende unter dem Kennwort „Hunger in Afrika“ tätigen. Unter der Telefonnummer 0471 304 304 hat die Caritas bis zum Ende der Kampagne „Hunger macht keine Ferien“ am 30. Juli eine Spendenhotline eingerichtet.

Nähere Informationen dazu können aber auch online unter www.caritas.bz.it oder direkt bei der Caritas in der Bozner Sparkassenstraße 1 eingeholt werden.

100 Prozent der Spenden fließen in die Projekte 

Die Caritas setzt die Spenden zu 100 Prozent in den Projekten ein. Die Kampagne „Hunger macht keine Ferien“ wird von der italienischen Bischofskonferenz und privaten Sponsoren finanziert.

Spendenkonten der Caritas Diözese Bozen-Brixen

Raiffeisen Landesbank, IBAN: IT42 F0349311600000300200018

Südtiroler Sparkasse, IBAN: IT17 X0604511601000000110801

Südtiroler Volksbank, IBAN: IT12 R0585611601050571000032

Intesa Sanpaolo, IBAN: IT18 B0306911619000006000065

 

stol

      

Klaudia Verdross, Meran

Es wird einem Spender nicht geholfen, wenn er mal selbst in Not kommen würde. Ausserdem haben Scheinflüchtlinge Europaweit kassiert und schon Milliarden nach Afrika geschickt. Das Land bekommt schon genug Geld durch Sozialbetrug. Die Caritas sollte ihren Schwerpunkt auf Italien verlegen, dort gibt es so viele arme Leute, dass es schon eine Schande ist, immer nur für Afrika Werbung zu machen.

13.08.2017 01:52 Uhr

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Matthias Plack, Meran

i sog lai dorzua, in die Politiker wianiger Geld gebm und in de leit helfn.....i muaß a schaugn wia i über die rundn kim und mir hilft a niamend

17.07.2017 17:53 Uhr

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2 Kommentare

 

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