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Artikel vom Mittwoch, 17. Juli 2019

Das war die partielle Mondfinsternis

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch konnten Beobachter in Mitteleuropa eine partielle Mondfinsternis betrachten - auch in Südtirol.

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Foto: APA

Foto: Zoom.Tirol

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Zahlreiche Menschen, hier auf den Talferwiesen, sich das Schauspiel nicht entgehen. Foto: DLife

Zahlreiche Menschen, hier auf den Talferwiesen, sich das Schauspiel nicht entgehen. Foto: DLife

Der Mond von den Talferwiesen aus gesehen. Foto: DLife

Der Mond von den Talferwiesen aus gesehen. Foto: DLife

Für mehrere Stunden lagen Teile des Erdtrabanten im Kernschatten der Erde. Das Maximum der Finsternis wurde gegen 23.30 Uhr erreicht, wo die obere Mondhälfte am tiefsten im Erdkernschatten  steckte. 

Es war bereits die 2. Mondfinsternis des Jahres. Diesmal handelte es sich, im Gegensatz zu der vom 21. Jänner,um keine totale, sondern  um eine partielle Mondfinsternis. Dabei gelangt der Mond nicht komplett in den Kernschatten der Erde.

Mondfinsternis nur bei Vollmond

Eine Mondfinsternis kann es nur bei Vollmond geben. Die von der Sonne angestrahlte Erde wirft wie ein Sonnenschirm einen Schatten in den Weltraum. Wenn der Mond dann durch diesen Schatten läuft, sieht man eine Mondfinsternis.

Steht der Trabant im vollen Umfang in diesem Schatten, spricht man von einer totalen Finsternis. In der vergangenen Nacht war dies nicht der Fall, deshalb spricht man auch nur von einer partiellen Mondfinsternis.

Der Mond ist im Mittel rund 380 000 Kilometer von der Erde entfernt. Sein Durchmesser beträgt etwa 3470 Kilometer – gut ein Viertel der Erde.

Um dieses Phänomen besser zu verstehen, organisierten das Naturmuseum und die Amateurastronomen „Max Valier“ einen Beobachtungs-Abend auf den Talferwiesen.

stol

 

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