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Artikel vom Donnerstag, 18. April 2019

Der Kirchenbesuch an Ostern

Das Hochfest der Christen wird mit den strengen Fastentagen Karfreitag und Karsamstag freudig erwartet. Für viele ein Grund, in die Kirche zu gehen. Doch was wird an diesem sogenannten „österlichen Triduum“ genau gefeiert?

Foto: APA

Der Karfreitag ist in der katholischen Kirche ein strenger Fastentag, der auch „stiller Freitag“ oder „hoher Freitag“ genannt wird. Viele Gläubige essen an diesem Tag kein Fleisch, was durch traditionelle Fischgerichte ersetzt wird. In der Kirche wird die Liturgie zum Karfreitag abgehalten mit Kreuzesverehrung, dem Leidensweg Christi und den großen Fürbitten.

Der Tag der Grabesruhe Jesu wird am Karsamstag begangen. An diesem Tag gibt es keine Gottesdienste.- Gläubige erwarten mit Fasten und Gebeten die Auferstehung Christi. Mit Beginn der feierlichen Osternacht endet der Karsamstag.

Am Ostersonntag schließlich wird das Hochfest der Auferstehung Jesu gefeiert. An diesem Tag wird der Festgottesdienst mit der Segnung der Osterspeisen abgehalten.

stol

Georg Schwabl, Tisens

Leider kennen und verstehen die meisten Menschen die Liturgie dieser Tage nicht und wollen den Sinn auch nicht verstehen. Dann folgt meistens ein Jammern und Schimpfen über die Zeitdauer und den Pfarrer. Das Programm der Feiern wird nicht von den einzelnen Priestern erstellt bzw. bestimmt, sondern ist im Messbuch bereits vorgegeben und ist auf der ganzen katholischen Welt gleich. Die Osternacht beinhaltet Lichtfeier, mehrere alttestamentlichen Lesungen, Epistel, Evangelium Taufwasserweihe mit Tauferneuerung, Eucharistiefeier. Also 2 Stunden sind das mindeste.... Wem´ s zu lang dauert, der soll besser fern bleiben, dann ist allen geholfen!

19.04.2019 14:21 Uhr

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Cinzia Proietti Checchi, Montan

Genau, ist nur eine Tradition, deshalb gehe ich nicht.

18.04.2019 14:54 Uhr

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Martin Schmidt, Bozen

Meine Familie ist zu Ostern und anderen Anlässen immer in die Kirche gegangen. Aber es scheint die Priester wollen weniger Leute, anders ist es nicht zu erklähren wiese Messen immer länger werden und die Ostermesse schon mal 2 Stunden dauern kann. Anscheinen fuehlen sie sich gezwungen den einen Tag wo heute noch mal Leute in die Kirche kommen möglichst viel in die Messe reinzubekommen und zu predigen. Das ist kontaproduktiv! Ich habe nichts gegen einen Kirchgang und es ist ja eine schöne Tradition mit Feuer, Kerzen, Esskörben segnen und hinter der Kirche Eier zu pecken... Aber ich kanns verstehen wenn Leute dafuer nicht 2 Stunden runtergelesene Sprueche hoeren wollen.

18.04.2019 12:04 Uhr

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3 Kommentare

 

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