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Artikel vom Samstag, 19. Januar 2019

Eiskletterer nach Lawinenabgang in Gröden tot geborgen

Schwarzer Tag für Südtirol: Nach dem Lawinenabgang am Speikboden, der für einen jungen Südtiroler tödlich endete, gibt es nun ein zweites Todesopfer nach einem Lawinenabgang im Langental in Gröden.

Die Suchaktion endet tragisch. - Foto: Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren Südtirols

Die Suchaktion endet tragisch. - Foto: Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren Südtirols

Zwei italienische Eiskletterer waren im Langental im Gemeindegebiet von Wolkenstein unterwegs, als um kurz nach Mittag die Lawine abging. Einer der beiden wurde während des Kletterns an einem Wasserfall darunter verschüttet, sein Kollege hatte Glück und wurde nicht mitgerissen. Er alarmierte umgehend die Rettungskräfte.

Der Verschüttete konnte nach einer fieberhaften Suche aber nur noch tot geborgen werden.

Im Einsatz standen die Bergretter von Wolkenstein, die Freiwillige Feuerwehr von Wolkenstein und neben den Rettungshubschraubern Pelikan 1 und 2, welche die Rettungskräfte an den Unglücksort brachten, auch die Notfallseelsorge.

Bei dem Todesopfer soll es sich um einen 35-jährigen Mann aus Novara im Piemont handeln. 

Wie berichtet, kam es am Samstagvormittag auch am Speikboden zu einem Lawinenabgang, der für einen 21-jährigen Südtiroler tödlich endete. 

Bei einem ähnlichen Unfall kam vor fast genau einem Jahr, am 24. Jänner 2018, ebenfalls im Langental der bundesdeutsche Eiskletterer Franz Xaver Mayr ums Leben. Er konnte erst 2 Tage nach dem Unglück gefunden werden. (STOL hat berichtet)

stol/vs

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