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Artikel vom Montag, 11. Februar 2019

Europäischer Tag des Notrufs: Südtirols 112 ein Vorzeigeprojekt

Südtirols einheitliche Notrufzentrale 112 erhält einen neuen Rettungsanker. Zu den Zentralen in Bozen und Trient wird nun nämlich auch jene in Brescia dazugeschaltet. Wie wichtig ein solches Backup ist, hat sich bei den Unwettern im vergangenen Herbst gezeigt.
Anlässlich des Europäischen Tages des Notrufs wird am Montag im Bozner Zivilschutzzentrum Bilanz gezogen. Das berichten die "Dolomiten" in ihrer druckfrischen Ausgabe.

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Foto: shutterstock

Zu lange in der Warteschleife, Notsituationen, die doppelt erklärt werden müssen... die Liste der Kritiken, die anfänglich gegen die einheitliche Notrufnummer 112 laut wurden, war lang. Und auch nach deren Einführung im Herbst 2017 verstummten sie nicht.

Mittlerweile sind alle Kinderkrankheiten ausgeräumt. Mittlerweile sei Südtirols 112 ein Vorzeigeprojekt – und das weit über die Landesgrenzen hinaus, ist Landesrat Thomas Widmann überzeugt.

Dabei ist es keine Selbstverständlichkeit, dass Südtirol überhaupt über eine eigenständige Notrufzentrale verfügt.

„Im Normalfall bräuchte es 3,5 Millionen Nutzer, um eine eigenständige Zentrale zu führen. Bei uns wurde das nur dank Ausnahmeregelung des Innenministeriums möglich“, sagt Landesrat Arnold Schuler. 

Zwischen 15.000 (November 2017) und 21.500 (Juli 2018) Anrufe pro Monat gehen unter der Notrufnummer 112 in Bozen ein. Bei rund einem Drittel der Anrufe handelt es sich aber nicht um Notfälle.

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".
 

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