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Artikel vom Sonntag, 16. Juli 2017

Ex-Präsident Napolitano wieder in Sexten

Es war kurz nach Sonntagmittag als Italiens Ex-Präsident Giorgio Napolitano mit Gattin Clio zu seinen mittlerweile fünften Sommerferien in Sexten eintraf.

Ex-Präsident Giorgio Napolitano entsteigt der Präsidentenlimunsine im Fischleintal. Foto: Christian Tschurtschenthaler

Ex-Präsident Giorgio Napolitano entsteigt der Präsidentenlimunsine im Fischleintal. Foto: Christian Tschurtschenthaler

In Bad Moos am Eingang zum Fischleintal wird er einen mehrwöchigen Urlaub in den Sextner Dolomiten verbringen. Das einstige italienische Staatsoberhaupt eröffnet damit die Serie an Promiurlauben, die in den nächsten Wochen in Südtirol anstehen und unterstreicht seine Freundschaft zu Dolomitenregion Drei Zinnen.

Prächtiges Wetter zur Begrüßung

Schöner hätte der Empfang des Ex-Präsidentenpaares Napolitano nicht sein können: die Sonne lachte vom beinahe wolkenlosen Himmel, die Zacken der Dreischusterspitze zum Greifen nah – che spettacolo, so die erste Reaktion als sich die Türen der Präsidentenlimunsine vor dem Kurhotel Bad Moos öffneten.

Hotelchefin Evi Oberhauser nahm den 92-Jährigen herzlich in Empfang und schüttelte ihm zur Begrüßung die Hand. Dieser erwiderte „qui si respira - sono tornato a casa“, hier atmet man durch - endlich bin ich wieder zuhause. Diese Äußerung kam wohl auch in Anbetracht der extremen Hitze, die Rom zur Zeit erlebt.

Nachdem die Napolitanos am Vormittag mit dem Hochgeschwindigkeitszug „Freccia d’Argento“ in Bozen angekommen waren, wurden sie per PKW nach Sexten chauffiert, und genossen sogleich die glasklare aber doch frische Sextner Bergluft.

Am Hoteleingang erwartete Giorgio Napolitano sein langjähriger Freund Emanuele Macaluso mit Gemahlin. Sie waren es, die Napolitano 2013 erstmals ins Fischleintal geholt hatten. Napolitano und seine Frau reichten auch den Hotelangestellten im rotschwarzen Dirndl und schwarzem Anzug die Hand, die am Eingangsportal Aufstellung für den hohen Gast genommen hatten.

Darauf bezog das Ehepaar Napolitano die „Hahnspiel-Suite“ mit Blick ins Fischleintal.

Ruhe und Erholung angesagt

Der bei seiner Ankunft müde wirkende Napolitano will in den kommenden Wochen in den Sextner Bergen in erster Linie Ruhe und Erholung suchen. Auch kleine Spaziergänge und Ausflüge in die Umgebung sind geplant.

Die hohe Politik wird Napolitano aber auch in seinen Sommerferien nicht zur Gänze in Ruhe lassen: Ranghohe Politiker aus dem In- und Ausland wollen ihn in Bad Moos zu informellen Gesprächen besuchen.

stol/Christian Tschurtschenthaler

 

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