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Artikel vom Freitag, 22. Dezember 2017

Fall Schwazer: Doping-Labor blockt weiter

Nichts wird es mit der schnellen Auslieferung der Dopingproben, die Alex Schwazer seine Teilnahme bei Olympia in Rio gekostet hat. Das Labor in Köln will den genauen Ablauf der Überstellung an Italien wissen. Bis dahin bleibt die Probe in Köln.

Mit einem DNA-Test sollen die Ermittler abklären, ob bei Schwazers Urinproben getrickst worden ist.

Mit einem DNA-Test sollen die Ermittler abklären, ob bei Schwazers Urinproben getrickst worden ist. - Foto: STOL

Vor 2 Wochen hatte Chef-Spurensicherer Oberst Gianpietro Lago persönlich beim Labor in Köln angefragt, wie die Übergabe der Urin-Proben von Alex Schwazer erfolgen sollen. Seither herrscht Funkstille. Erst auf Nachfrage der Bozner Justiz lässt man aus dem Labor wissen, dass man ohne klare Anweisungen über die Modalität, wie die Proben an  das Labor der Carabinieri-Sondereinheit RIS nach Parma überstellt werden soll, diese nicht herausrücke.

Nun geht ein erneuter Schriftsatz an das Labor in Köln. Darin wird RIS-Chef Lago genau erklären, wie die Übergabe der Probe vonstattengehen soll. Mit der vom Oberlandesgericht Köln angeordneten Auslieferung der Urinproben wird es vor dem kommenden Jahr aber sicher nichts mehr. Dabei steigt das Risiko, dass die Proben unbrauchbar werden mit jedem Tag weiter an. Mit einem DNA-Test sollen die Ermittler abklären, ob bei den Urinproben, in denen synthetisches Testosteron gefunden worden war, getrickst worden ist.

stol/em

 

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