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Artikel vom Mittwoch, 12. Juni 2019

„Gewittergefahr noch nicht gebannt“

Nach den heftigen Unwettern vom Dienstag, müssen wir auch am Mittwoch noch mit stellenweise stärkeren Gewittern rechnen, erklärt Landesmeteorologe Dieter Peterlin im Gespräch mit STOL. Ab Donnerstag aber wird das Wetter stabil, so der Experte.

Foto: shutterstock

Wie berichtet, gingen am Dienstagnachmittag teils heftige Unwetter über Südtirol nieder, die von starken Sturmböen begleitet wurden. Der Gewitterschwerpunkt lag dabei am Dienstag sowie auch in der Nacht auf Mittwoch, im Westen Südtirols, also im Vinschgau, Burggrafenamt, Passeier und Ridnaun, so Peterlin. Die Freiwilligen Feuerwehren im Burggrafenamt und Vinschgau bewältigten insgesamt rund 30 Unwettereinsätze. 

1050 Blitze

Insgesamt wurden 1050 Blitze registriert. „An sich ist ein derartiges Wetterereignis nichts Außergewöhnliches“, sagt Peterlin, „allerdings hat es, so wie gestern geschehen, mitten in der Stadt große Auswirkungen. 

Wie berichtet, wurde eine Frau und ihr Kind beim Spaziergang auf der Winterpromenade mitten in Meran durch einen umfallenden Baum mittelschwer bzw. schwer verletzt. Wie Peterlin erklärt, schoss im Vorfeld des Gewitters die kühle Luft von Südwesten her bis nach Meran. In Marling etwa wurden Windspitzen bis zu 85 Kilometer pro Stunde gemessen. 

Pegelstände erhöht

Die Kombination aus Regen und Schmelzwasser ließen die Flusspegel am Dienstag deutlich ansteigen. An der Etsch bei Töll und Marling etwa wurde kurzzeitig die Vorwarnstufe überschritten. Mittlerweile seien sie aber wieder auf Normalstand.

„Auch am Mittwoch müsse durch die schwül-warme Luft, die noch herrscht, mit stellenweise starken Gewittern gerechnet werden. Wo genau, ist bei Unwettern schwer vorherzusagen“, so Peterlin. Am Donnerstag dann werde das Wetter aber stabil, die Gewittergefahr sei dann gebannt. 

stol

 

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