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Artikel vom Montag, 22. Juli 2019

Immer mehr Südtiroler depressiv

Wie die Sendung „Südtirol Heute" berichtet, kann in den letzten Jahren in Südtirol ein Anstieg jener festgestellt werden, die Antidepressiva einnehmen.

Immer mehr Südtiroler greifen zu Antidepressiva.

Immer mehr Südtiroler greifen zu Antidepressiva. - Foto: shutterstock

„Die Leute sprechen nicht mehr über ihre Probleme, sie verstecken sie vor den anderen Menschen“, erklärt Vincenzo Florio, Psychiater im Krankenhaus Bozen.

Manche würden sogar so weit gehen, in die Notaufnahme zu gehen, nur damit sich dort jemand mit ihnen beschäftigt. Denn zu Hause hätten sie niemanden zum Reden.

Die Nachfrage nach Antidepressiva steigt in den Apotheken und bei Hausärzten. Ein Grund dafür sei laut Florio, dass sich immer mehr Menschen eingestehen, unter einer psychischen Krankheit zu leiden und sich Hilfe holen.

Die Medikamente würden allerdings manchmal zu schnell verschrieben werden und seien nicht immer der richtige Weg.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollen Depressionen im Jahr 2030 die häufigste Krankheit in den Industrieländern sein.

stol/lmu

Paul Weger, Bozen

Hallo Karin, kannst du aus eigener Erfahrung reden oder nur aus "Gerüchten" von Anderen?? Meine Erfahrung ist die, dass Medikamente wohl helfen , wenn man die "richtigen" einnimmt. Schliesslich geht ja alles vom Hirn aus und das Hirn ist auch nur ein Organ, das die richtigen Stoffe ausschütten muss wie z.Bsp. Serotonin usw. Da kann einem einen Psychotherapeut vorschwätzen was er will; letztendlich muss man sich selbst helfen und mit dem Psychologen die richtigen Medikamente finden. Sich selbst Freiräume schaffen, sich selbst belohnen, sich Hobbys aufbauen usw. sind erst die Folgetherapie nach dem Medikamente, das dich mal kurfristig wieder in den Normal- zustand bringen muss und das kann das richtige Medikament in kurzer Zeit.

22.07.2019 22:05 Uhr

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Karin Gasser, St.Johann in Ahrntal

Tabletten sind niemals nie die Lösung.Und wie viel sie wirklich hilfreich sind ? Kenne viele die sie einnehmen und trotzdem geht es ihnen nicht besser damit.

22.07.2019 20:58 Uhr

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2 Kommentare

 

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