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Artikel vom Freitag, 31. August 2018

„In Südtirol lebt es sich im Vergleich sehr sicher“

Nach 3 Jahren gibt es an der Spitze der Carabinieri-Landeskommandatur einen Wechsel: Kommandant Oberst Stefano Paolucci verlässt Südtirol - und lud am Freitag zu einem Abschiedsgespräch.

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Oberst Stefano Paolucci verlässt nach 3 Jahren Südtirol. - Foto: DLife

Oberst Stefano Paolucci verlässt nach 3 Jahren Südtirol. - Foto: DLife

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit im Herbst 2015 koordinierte Oberst Paolucci die Verhaftung eines Mannes, der mit 2 Pistolen in Meran unterwegs war. Nur wenig später wurden in Bozen und Meran 17 Personen festgenommen, die im Verdacht standen, Mitglieder einer international agierenden Terrorzelle zu sein. 

Fahrrad-Diebstähle, Drogendelikte, sogar einige Morde galt es in den vergangenen 3 Jahren aufzuklären. Ein glückliches Ende fand schließlich die Entführung zweier Kinder von Seiten des tunesischen Vaters im Juni 2018, die der Bozner Mutter zurückgebracht werden konnten.

Das vermeintliche Sicherheitsproblem in Südtirol sei vor allem ein gefühltes, betonte Oberst Paolucci am Freitag erneut - und müsste deshalb umso ernster genommen werden. „Doch im Vergleich zu anderen Realitäten lebt es sich in Südtirol sehr sicher“. 

Paolucci, der bereits in den 90-er Jahren einige Jahre lang in Südtirol gearbeitet hatte, habe auch diesmal große Wertschätzung in Südtirol erfahren, erzählt er in seinem Abschieds-Interview mit STOL.

Je besser es einer Gesellschaft gehe, desto weniger toleriere sie Straftaten und illegales Verhalten. „Dass wir in Südtirol eine so hohe Aufklärungsquote bei den Straftaten haben, liegt auch daran, dass uns die Bürger vertrauen und mitarbeiten. Die Gesetzestreue ist hier eine gelebter Alltag“, lobte Paolucci.

stol/D

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