Startseite » Chronik im Überblick » Lokal

Artikel vom Freitag, 7. September 2018

Keine Klarheit bei Schwazers Urin-Proben

Es gebe zwar eine Reihe von Punkten, die Fragen aufwerfen, aber keinen eindeutigen Beweis, wonach die Doping-Proben manipuliert wurden: Zu diesem Schluss sollen die Gutachter im Fall Alex Schwazer gekommen sein. Nach diesem Ergebnis ist nicht auszuschließen, dass U-Richter Walter Pelino weiterführende Untersuchungen verfügen könnte.

Auf einen eindeutigen Beweis, dass die Proben effektiv manipuliert wurden, legten sich die Experten nicht fest.

Auf einen eindeutigen Beweis, dass die Proben effektiv manipuliert wurden, legten sich die Experten nicht fest.

Die Erhebungen, mit denen der Richter den Chef-Spurensicherer des RIS in Parma, Oberst Giampietro Lago, und den Chemieprofessor Marco Vincenti (Turin) beauftragt hatte, zielten bekanntlich darauf ab, abzuklären, ob jemand nachträglich Hand an Schwazers Doping-Proben gelegt haben könnte.
Schwazer hatte im Jänner 2016 eine Urin-Probe abgegeben. Das Ergebnis war negativ, erst bei einer zweiten Auswertung Monate später wurde sie positiv getestet – auf synthetisches Testosteron.

Kein eindeutiger Beweis für Manipulation

Am Donnerstag haben die Experten ihre Expertisen hinterlegt. Wie inzwischen durchsickerte, soll in den Gutachten zwar von mehreren zweifelhaften Punkten die Rede sein (beispielsweise eine auffällig hohe Abweichung in der DNA-Dichte zwischen den beiden Proben; wir berichteten). Auf einen eindeutigen Beweis, dass die Proben effektiv manipuliert wurden, sollen sich die Experten aber nicht festgelegt haben. Nun bleibt abzuwarten, ob der Richter weiterführende Untersuchungen verfügen wird. 

D/rc

 

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite

zur Startseite Nicht mehr anzeigen
Verpassen Sie keine wichtigen Artikel mehrAktivieren Sie die Benachrichtigungen
AktivierenMehr Infos