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Artikel vom Montag, 4. Februar 2019

Kindergärten und Schulen im Sarntal gesperrt

Auf der Penser Straße nahe den Streiter-Höfen ist am Samstag gegen 5.30 Uhr eine Lawine abgegangen, eine weitere verlegte die Straße vor Durnholz. So wurden diese Straßen gesperrt, ebenso mehrere Bergstraßen, wo akute Lawinengefahr herrscht. Seit heute Früh, 6 Uhr, sind die Straßen nach Pens und Durnholz wieder für den Verkehr freigegeben. Geschlossen sind am Montag Schulen und Kindergärten.

Als Vorsichtsmaßnahme bleiben die Sarner Schulen und Kindergärten am Montag gesperrt.

Als Vorsichtsmaßnahme bleiben die Sarner Schulen und Kindergärten am Montag gesperrt. - Foto: LPA

„Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme; Gefahr besteht vor allem auf den Straßen in den Streusiedlungen“, sagte Vizebürgermeister Christian Reichsigl. Die Schneedecke auf den steilen Hänge weise an mehreren Stellen Risse auf. 

Nach den ergiebigen Schneefällen – in kurzer Zeit fielen 60 bis 80 Zentimeter – und der hohen Luftfeuchtigkeit war die Situation im ganzen Tal kritisch: von Vormeswald im Süden bis nach Durnholz und Asten.

Auf der Penser Straße bei den Streiter-Höfen ging eine Lawine ab. „Weil Spuren zu sehen waren, wurde vermutet, dass ein Auto verschüttet worden sei“, sagte Siegmund Moser, Kommandant der Feuerwehr Pens. Sie stand in Bereitschaft. Die Bergrettung Sarntal suchte mit Sonden das Gebiet ab und gab Entwarnung. Noch am Samstag wurde die Straße geräumt, blieb aber sicherheitshalber gesperrt.

D/br

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