Startseite » Chronik im Überblick » Lokal

Artikel vom Montag, 10. September 2018

Kinderspielplätze in Bozen sicher

Die Gemeinde Bozen betreut im Stadtgebiet 52 Spielplätze mit Kinderspielanlagen. Die Spiele entsprechen den Sicherheitsnormen und werden regelmäßig gewartet, so die Gemeinde.

Sämtliche Anlagen auf den 52 Spielplätzen der Stadt entsprechen laut der Stadtgärtnerei den europäischen Sicherheitsnormen.

Sämtliche Anlagen auf den 52 Spielplätzen der Stadt entsprechen laut der Stadtgärtnerei den europäischen Sicherheitsnormen.

Kinderspielplätze leisten einen wichtigen Beitrag für die Entwicklungs-und Entfaltungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen und sind bieten ihnen gerade in dicht besiedelten Stadtteilen den die einzige Bewegungsmöglichkeit.

Sämtliche Spielplätze entsprechen der EU-Norm

Angesichts der jüngsten Medienberichte über die Sicherheit der Kinderspielanlagen, teilt die Stadtgärtnerei mit, dass sämtliche Anlagen auf den 52 Spielplätzen der Stadt den europäischen Sicherheitsnormen entsprechen und regelmäßig gewartet werden. Zum Schutz und für die Sicherheit der Kinder unterliegen die Anlagen den strengen europäischen Normen EN 1176 und EN 1177, bei denen die Aufmerksamkeit auf die fachgerechte Wartung, die Sicherheitsabstände zwischen den Spielen und auf den stoßfesten Bodenbelag gerichtet ist.

Der Betreiber haftet

Der Betreiber (Stadtgärtnerei der Gemeinde Bozen) der Anlagen haftet für die Wartung und den fachgerechten Bau der Struktur. Die Kinderspielanlagen werden ab dem dritten Lebensjahr der Kinder nach Altersgruppen gegliedert. Die Unterteilung erfolgt vorwiegend in leicht zugängliche (erste Einstiegsstufe bis 30 cm) und schwerer zugängliche Spiele (Einstiegsstufe bei 50 cm). Selbstverständlich sind Spiele mit der leichten Einstiegsstufe den kleineren Kindern vorbehalten.

Die Norm sieht nicht vor, dass es in öffentlichen Parks Spielmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren geben muss.

Selbsterfahrung statt Fremdorientierung

Jede Spielstruktur ist so gestaltet, dass Kinder sicher sind. Kinder klettern und benutzen die Struktur und sollen selber entscheiden wie und welche Bereiche der Anlage benutzt werden. Wenn Erwachsene den Kindern über diese Hürden helfen, die es selber nicht überwunden hätte, bewegt sich das Kind in einer Gefahrenzone, in der das Verletzungsrisiko um 90 Prozent steigt.

Kinder sollen deshalb selber ihre eigenen Grenzen erfahren und ihr Geschick selber entwickeln. Dies steigert das Selbstbewusstsein und fördert die Entwicklung. Die Eltern oder Erziehungsberechtigten sind selbstvertändlich anwesend, wenn das Kind im Spiel Neues erfährt, denn vor Stürzen oder Fremdeinwirkungen ist kein Kind geschützt.

Die letzte Kontrolle der Kinderspielanlage, bei der sich kürzlich ein Kind verletzt hat, wurde zu Beginn dieses Sommers durchgeführt. Trotzdem wird die Stadtgärtnerei, gemeinsam mit dem Hersteller prüfen, wie das Spiel, an dem sich das Kind verletzt hat, verbessert werden kann.

stol

Mehr Meldungen vom Bezirk

 

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite

zur Startseite Nicht mehr anzeigen
Verpassen Sie keine wichtigen Artikel mehrAktivieren Sie die Benachrichtigungen
AktivierenMehr Infos