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Artikel vom Mittwoch, 12. September 2018

Krankenhaus Bruneck: Weitere 20 Millionen für Umbau

Die Landesregierung hat 19,7 Millionen Euro für den Umbau und die Erweiterung für das Krankenhaus Bruneck genehmigt; damit steigt die Gesamtinvestition auf nahezu 160 Millionen.

Für den Umbau und die Erweiterung des Krankenhauses Bruneck sind weitere 19,731 Millionen Euro vorgesehen.

Für den Umbau und die Erweiterung des Krankenhauses Bruneck sind weitere 19,731 Millionen Euro vorgesehen. - Foto: D

Die Landesregierung hat am Dienstag das neue Raumprogramm für den Umbau und die Erweiterung des Krankenhauses Bruneck genehmigt, für das 19,731 Millionen Euro vorgesehen sind. Der Gesundheitsbezirk Bruneck hatte darum angesucht, da das derzeitige Raumprogramm bereits zehn Jahre alt ist. Mit Beschluss vom Jänner 2009 waren Gesamtkosten von nicht ganz 140 Millionen Euro genehmigt worden.

Im Laufe der vergangenen zehn Jahre waren Arbeiten und Investitionen für über 64 Millionen Euro durchgeführt worden; dieser Betrag ist somit nicht mehr Teil dieser Raumprogrammänderung. Damit bleibt ein Kostenrahmen von über 75 Millionen Euro für die restlichen Baulose zur Verfügung. Dieser Restbetrag reicht aber aufgrund von gesetzlichen und gesundheitspolitischen Änderungen und von organisatorischen und logistischen Optimierungen sowie aufgrund neuer Bedürfnisse und zusätzlich notwendiger Flächen und Anpassungen an derzeitige Qualitätsstandards und der erfolgten Kostensteigerung nicht mehr aus, um alle notwendigen Investitionen vorzunehmen.

Errichtung neuer Dienste, Verlegung und Neuorganisation

Die Zusatzkosten aller notwendiger Eingriffe betragen 19,731 Millionen Euro, damit werden unter anderem neue Dienste errichtet wie das landesweite Zentrum für medizinisch unterstützte Befruchtung und Rheumatologie sowie die Errichtung zusätzlicher Flächen durch Erweiterung der Abteilung Pädiatrie, der Küche und des Dienstes für Diät und Ernährung. Zudem werden Dienste aufgrund neuer Erfordernisse verlegt und verschiedene Dienste intern neu organisiert; so erfolgt etwa die Zusammenführung aller Betten der Internen Medizin auf zwei große Bettenabteilungen.

Ein weiterer wichtiger Grund für die Erhöhung des Kostenrahmens ist die Erhöhung der neun Jahre alten Kosten auf den heutigen Kostenstandard sowie die Erhöhung der Kosten der Einrichtung, da die Einrichtung neuer Dienste oder von erweiterten Diensten im alten Raumprogramm nicht enthalten war.

lpa

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