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Artikel vom Dienstag, 12. Dezember 2017

Land sagt Ja zu Überetscher Bahn

Ein von vielen lang ersehnter Traum scheint nun doch in Erfüllung zu gehen: Das Land hat am späten Montagabend grünes Licht für eine Tram durch Bozen bis nach Kaltern gegeben.

Das Land hat grünes Licht für eine Tram ins Überetsch gegeben.

Das Land hat grünes Licht für eine Tram ins Überetsch gegeben.

Mit einem Bahnkonzept, das eine Schleife zum Krankenhaus und ein Umsteigezentrum in Sigmundskron vorsieht, will das Land den gordischen Verkehrsknoten um Bozen durchtrennen. „Die Würfel sind gefallen, davon weichen wir nicht mehr ab“, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher. „Die Techniker wurden beauftragt, die Maßnahmen in einem Masterplan zu Papier zu bringen“, betont Kompatscher.

Mit Landesrat Florian Mussner informierte er am späten Abend die SVP-Vertreter des Bezirkes Bozen Stadt und Land über die Vorhaben zur Verbesserung der Verkehrslage im Ballungsraum Bozen.

Metrobus als Zwischenlösung

„Das Schienen-Infrastruktur-Konzept für den Großraum Bozen steht“, berichtet Kompatscher. Mit aller Kraft werde an der Fertigstellung des Metrobusses mit Untertunnelung am Pillhof und Kleeblattausfahrt an der MeBo gearbeitet – er dient als Zwischenlösung, bis die Tram nach Kaltern fertig ist.

Gesichert seien auch weitere Finanzierungen für wichtige Verkehrsprojekte.

D/bv

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

Sigmund Kripp, Partschins

@Patrick Tschigg: das mit den Einpersonenautos ist ein wichtiger Aspekt! Man könnte eine Stadt-Maut einführen: Bei 1 Person im Auto 10 €, bei 2 Personen 8€ bei drei Personen 6€ bei 4 Personen 4€ bei 5 Personen im Auto 2€ pro Einfahrt. Der tägliche Stau, der durch die Mautstationen erreicht würde, hätte zusätzliche filtrierende Funktion! :-)

12.12.2017 12:35 Uhr

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Josef Pius Gritsch, Brixen

gut, dass sich was tut. Herr Tschigg, Ihre Rechnung ist grundsätzlich falsch. Sie würde nur stimmen, wenn die Bahn nur ein Jahr lang existieren sollte. Nachdem sie aber Jahrzehnte im Betrieb sein sollte und nicht nur Pendler sondern auch Urlauber transportieren, ist es ein gutes und auch kostengünstiges Vorhaben. Wir verlangen von den Politikern Aktionen zum Wohle der Bevölkerung – warum wird dann gleich wieder alles kritisiert und schlechtgeredet? Denken vor dem Reden und Schreiben !

12.12.2017 10:58 Uhr

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Ausserer Oskar, Kastelbell/Tschars

Bin schon mit s.vielen Trambahnen gefahren. Eine moderne Trambahn, natürlich elekt. hört man kaum, vibriert nicht u. hat eine extrem hohen Fahrqualität. Das was das Land Momentan in Sachen Mobilität macht heißt eindeutig versäumtes nachholen u. Zukunft vernünftig gestalten. Gibt aber noch vieles zu tun. Man braucht unsere Politiker nicht übermäßig zu loben, sind eigentlich dazu da solche Dinge umzusetzen. Ist aber nicht immer selbstverständlich. Man sollte aber auch nicht zurückschauen u. jammern, wichtig ist, was jetzt u. in Zukunft passiert. @Sigmund Kripp Benedikter war jahrelang in Bozen für den Virgl zuständig, Heute ein Armutszeugniß von Bozen Reden ist eins, umsetzen ganz was anderes. Die Vinschger Bahn wurde noch in der Ära Durnwalder umgesetzt auch Dank Richard Theiner, wie so vieles.

12.12.2017 09:20 Uhr

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Patrick Tschigg, Eppan

wer mal in München in einem Gebäuse war, bei dem eine Tram vorbeifährt, wird merken, daß das ganze Haus wackelt. Ich denke, das war bei den ganzen Verhandlungen nie ein Thema, sondern es wurde verschiedene Konzepte angeschaut und Gutachter beauftragt. Die genaue Route ist mir nicht bekannt, aber die betroffenen Bewohner werden Sturm laufen. Natürlich erst, wenn die Tram dann fährt. Aber dann ist es zu spät. Die Kosten werden sich auch 150 Mio Euro belaufen. Es werden ca. 5.000 Pendler täglich die Überetscher Bahn nutzen. Das ist eine Bezuschussung von 30.000 Euro pro Pendler. Wenn es eine Pflicht geben würde, daß jeder Autopendler zu zweit im Auto sitzen muss, würde sich der Verkehr halbieren, die Umweltbelastung, der Stress, die Fahrtkosten für den Pendler. UND dem Steuerzahler kostet es nichts. Es ist so sinnlos, daß jeder nur alleine im Auto sitzt und sich über den Verkehr aufregt. Und die 150 Mio Euro können genutzt werden für Gesundheitswesen, Bildung, Steuerentlastung, Vereine, uvm. – im Moment sitzt das Geld locker beim Land. Was aber nicht heißt, daß die Bevölkerung Jahre lang zu viele Steuern gezahlt hat, die jetzt wieder zurückgegeben werden. An die Pendler.

12.12.2017 08:55 Uhr

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Sigmund Kripp, Partschins

Nein, es geht um den IdeenGEBER! Und darum, dass diese Idee jahrzehntelang verhöhnt worden ist, weil in der beton- und autogläubigen Durnwalderära genau solche Lösungen verachtet worden sind. Siehe Vinschger Bahn etc.

12.12.2017 08:20 Uhr

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Martin Tanzer, Branzoll

Was müßte man den ganzen Infrastrukturen der letzten Jahrzehnte den Namen "Luis Durnwalder" geben?

12.12.2017 07:32 Uhr

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Sigmund Kripp, Partschins

Der Fairness halber und bezüglich Urheberrechte müsste die Bahn dann "Rudi-Benedikter-Bahn" heissen.....

12.12.2017 06:49 Uhr

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7 Kommentare

 

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