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Artikel vom Dienstag, 13. März 2018

Lawinensituation ist nicht zu unterschätzen

Im Großteil des Landes ist die Lawinengefahr erneut gestiegen. Bereits am Mittwochmorgen herrscht im Großteil des Landes erheblich Gefahr der Stufe 3, allein im Vinschgau herrscht mäßige Gefahr der Stufe 2. Im Tagesverlauf steigt sie allerdings auch im westlichen Landesteil auf Stufe 3.

Im Großteil des Landes ist die Lawinengefahr erneut gestiegen.

Im Großteil des Landes ist die Lawinengefahr erneut gestiegen. - Foto: APA

Oberhalb der Waldgrenze geht die Gefahr vor allem in steilen Schattenhängen vom frischen Triebschnee aus. Mit der Höhe nehmen Auslösewahrscheinlichkeit und Verbreitung der Gefahrenstellen zu, warnen die Experten vom Lawinenwarndienst.

Die Lawinengefahr am Mittwochmorgen. 

Besonders in den neuschneereicheren Gebieten gilt es steile, große Hänge zu meiden, da hier der Neuschnee zum Teil auf Schwachschichten lagert und somit leicht zu stören ist. Tagsüber tritt immer mehr die Nassschneeproblematik in den Vordergrund. Sie wird durch die direkte und diffuse Sonnenstrahlung und die milden Temperaturen hervorgerufen.

Spontane Lawinen sind vor allem aus sonnenexponiertem Gelände möglich, auch Gleitschneelawinen werden durch den Schmelzwassereintrag in die Schneedecke wahrscheinlicher. Im Großteil des Landes gibt es eine ausgeprägte Schwachschicht in der Schneedecke.

Die Lawinengefahr im Tagesverlauf. 

Eine gute zeitliche Planung von Touren sei notwendig, empfehlen die Experten. 

stol

 

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