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Artikel vom Montag, 3. September 2018

Mit dem Zug direkt von Bozen nach Wien

Der Deal mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ist unter Dach und Fach. Mit einer Co-Finanzierung des Landes von einer Million Euro pro Jahr wird die ÖBB eine Direkt-Zugverbindung zwischen Bozen und Wien aufnehmen. Das berichten die „Dolomiten“ am heutigen Montag.

Mit einer Co-Finanzierung des Landes von einer Million Euro pro Jahr wird die ÖBB eine Direkt-Zugverbindung zwischen Bozen und Wien aufnehmen.

Mit einer Co-Finanzierung des Landes von einer Million Euro pro Jahr wird die ÖBB eine Direkt-Zugverbindung zwischen Bozen und Wien aufnehmen. - Foto: shutterstock

„Weil diese neue Anbindung mit einem Jahr Vorlauf im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden muss, kann die neue Zuglinie erst mit Winterfahrplan 2019 starten“, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher. 

Es wird eine sogenannte Railjet-Zugverbindung sein, eine Anbindung mit einem ÖBB-Fernverkehrs-Reisezug. Die Reisezeit soll 6,5 Stunden betragen.

„Dies ist ein schöner Schritt dahin, die grenzüberschreitenden Bahnverbindungen und das Angebot für eine umweltfreundliche, autofreie Mobilität auszubauen. Speziell für die Studenten, deren Familien, Urlaubsgäste und nicht zuletzt für Berufstätige wird eine attraktive direkte Zugverbindung nach Wien sowie in mehrere österreichische Städte geschaffen“, sagt Kompatscher.

Neben den Abfahrts- und Ankunftszeiten in Bozen und Wien wurden auch bereits die Bahnhöfe definiert, in denen der ÖBB-Railjet-Reisezug Halt machen soll. „In Betracht gezogen werden Brixen, Franzensfeste, Sterzing sowie Brenner. In Österreich hält der Railjet in Innsbruck, Salzburg, Linz, St. Pölten und am Wiener Hauptbahnhof“, sagt Kompatscher. Bozen-Wien in sechseinhalb Stunden, hebt Kompatscher hervor.

Für diese Direkt-Anbindung an Wien zahlt Südtirol an die ÖBB eine Million Euro pro Jahr. Denn pro Jahr fallen 65.700 Zug-Kilometer an. Die ÖBB wird mittels Direktbeauftragung für den Abschnitt Bozen-Brenner betraut. „Mit dieser direkten Zugverbindung von Bozen nach Wien rücken Südtirol und Wien wieder näher zusammen“, sagt Kompatscher. Und wenn sich diese Zugverbindung bewährt, dann solle sie ausgebaut werden.

D/lu

Gustav Vogl, Wien

Endlich, schon lange überfällig. Gut für unsere Umwelt, der Brenner ist sowieso nur mehr im Stau passierbar. Werde dann natürlich öfter von Wien nach Lana fahren. Geld gut angelegt.

07.11.2018 12:40 Uhr

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Peter Plangger, Bozen

Wenn jemand gerne nach Wien fahren möchte sollte er den vollen Fahrpreis zahlen! Mit einer Million Euro x Jahr könnte man viele Bedürftige in Südtirol unterstützen!

03.09.2018 17:07 Uhr

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Othmer Kamenschek, Niederdorf

Unsinnige Geldverschwendung !! Wahlzuckerl??

03.09.2018 07:39 Uhr

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3 Kommentare

 

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