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Artikel vom Donnerstag, 15. November 2018

Neuer Bozner Treffpunkt nimmt Form an

Die Sanierung des Palais Campofranco in Bozen geht in ihre letzte Bauphase. Die Eröffnung ist für Frühling 2020 geplant. Herzstück des Innenhofes zwischen Waltherplatz und Musterplatz bleibt ein Gingkobaum, den einst Kaiserin Sissi ihrem Onkel und damaligen Hausherrn, Erzherzog Heinrich, geschenkt hatte. Darauf und auf einige bauliche Besonderheiten der Neugestaltung wies Projektleiter Franz-Ferdinand Graf Huyn am Donnerstag im Rahmen einer Pressevorstellung hin.

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Der Innenhof des Palais Campofranco (im Bild ein Modell) wird von 3 Seiten aus zugänglich sein. - Foto: MdAA

Der Innenhof des Palais Campofranco (im Bild ein Modell) wird von 3 Seiten aus zugänglich sein. - Foto: MdAA

Seit beinahe 3 Jahren wird im Innenhof des Palais Campofranco gebaggert und gebaut. Mit Liebe zum Detail wurde die historische Bausubstanz renoviert und der Ginkgo erhalten. „Das Palais wird kein reines Kaufhaus sein“, unterstreicht Graf Huyn. „Wir wollen den Innenhof der Bevölkerung öffnen.“

Gemeinsam mit Hausherr Georg Graf Kuenburg blickte der Projektleiter bei der Präsentation des Bauvorhabens  auf 15 Jahre Planung zurück. „Wir haben 13 Jahre gebraucht, bis wir eine Baugenehmigung bekommen haben, 2016 dann wurde über einen Wettbewerb das Siegerprojekt ermittelt“, fügte Franz-Ferdinand Graf Huyn hinzu. Die Umsetzung hat schließlich das römische Architektenbüro MdAA übernommen.

Auch der Beitrag der Sendung „Südtirol Heute“ hat das Thema aufgegriffen. 

Der Gingko wächst seit Baubeginn in einem überdimensionalen „Blumentopf“, wird ständig kontrolliert und ist laut Aussage von Fachleuten kerngesund.

Nach Fertigstellung wird das Palais Campofranco einen teils unterirdischen Handelsbereich bieten sowie ein Restaurant, das von der Terrasse aus einen herrlichen Blick auf Waltherplatz, Pfarrkirche und die umliegenden Berge bietet.

Die Bauarbeiten sollen innerhalb 2019 abgeschlossen sein und die Eröffnung im Frühling 2020 stattfinden.

Einen Einblick in die bereits abgeschlossenen und die noch anstehenden Arbeiten bietet das Video der Projektanten (siehe oben). Außerdem gibt es in der Freitag-Ausgabe der „Dolomiten“ einen ausführlichen Bericht über die Präsentation.

stol/ds

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