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Artikel vom Sonntag, 18. August 2019

Protest in Percha sorgt für Stillstand auf der Pustertaler Staatsstraße

Um für den Baubeginn der Umfahrungsstraße bei Percha zu demonstrieren, sollte die Pustertaler Staatsstraße am Sonntag Mittag rund 15 Minuten gesperrt werden. Daraus wurden 40 Minuten, was in einem Verkehrschaos endete.

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Nix geht mehr am frühen Sonntagnachmittag auf der Pustertaler Staatsstraße zwischen Olang und St. Lorenzen. - Foto: hof

Nix geht mehr am frühen Sonntagnachmittag auf der Pustertaler Staatsstraße zwischen Olang und St. Lorenzen. - Foto: hof

In 7 Jahren, also 2026, sollte sie eröffnet werden, doch noch gibt es keinen Termin für den Baubeginn der Umfahrung in Percha. Grund genug für die Bewohner, zu protestieren.

Foto: hof

Ab 11 Uhr hatte die Gemeinde am Sonntag zu einem Familienfest eingeladen, bei dem der Forderung nach einem raschen Beginn zum Bau der Umfahrung Nachdruck verliehen werden sollte. Noch sei das endgültige Projekt der Umfahrung laut Landesrat Daniel Alfreider in Ausarbeitung. 

Um auf die untragbare Verkehrssituation im Pustertal aufmerksam zu machen, hätte die Pustertaler Straße 15 Minuten lang gesperrt werden sollen, damit die Protest-Teilnehmer diese überqueren können. Daraus wurden jedoch 40 Minuten, so die Verkehrsmeldezentrale.

Das Ergebnis: Ein heilloses Durcheinander und lange Staus in beide Richtungen zwischen Olang und St. Lorenzen. Es ist mit Verzögerungen von bis zu 40 Minuten zu rechnen.

Vor allem an Wochenenden im Sommer kommt es auf der Pustertaler Staatsstraße immer wieder zu langen Staus.

Auch auf der A22 staut es im Norden und Süden des Landes, zwischen Bozen und Affi sowie zwischen Brenner und Sterzing in beiden Richtungen.

stol

Mario Gruber, Brixen

Das Traurige ist, dass in Percha bereits seit mehreren Jahrzehnten (!!) eine Umfahrungsstraße geplant ist und ein eigentlich tolles Projekt bis dato nie Priorität bekommen hat. Ständig wurde Anderes vorgezogen und Percha vernachlässigt bzw. hinausgeschoben. Ein Kompliment an die Perchiner für diese Aktion! Bleibt zu hoffen dass die Message beim Land angekommen ist, ansonsten kann man den Protest ja wiederholen...

19.08.2019 08:04 Uhr

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Christian Pircher, Bozen

Wer schon etwas älter ist, der wird sich wohl noch daran erinnern. Die Landesregierung wollte Straßen bauen, eine Schnellstraße durch den Vinschgau, eine durch das Pustertal, usw. Jeden Tag gab es eine neue Umweltschutzgruppe die behauptete, wer Straßen baut wird Verkehr ernten. Nun, die Straßen haben wir nicht gebaut aber den Verkehr haben wir wohl doch geerntet. Damals hat jeder protestiert, man wolle keine Schnellstraße, usw. – https://www.go-lienz-osttirol.net/ppp/pustertalerschnellstrasse.htm Heute meckert jeder über die schlechten Straßen. Zu gut erinnere ich mich noch an all jene die keine MEBO oder höchstens eine MEBO mit 2 Spuren wollten.

18.08.2019 17:18 Uhr

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2 Kommentare

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