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Artikel vom Samstag, 9. Februar 2019

Riesen-Drogenfund in Meran: 3 junge Südtiroler festgenommen

Drogen im Wert von 50.000 Euro haben die Carabinieri von Schlanders bei einer Hausdurchsuchung in Meran beschlagnahmt. 3 junge Männer aus Südtirol, einer davon ist minderjährig, wurden wegen Drogenhandel festgenommen.

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Waffen, Bargeld und Drogen: Die Carabineri präsentierten am Samstag die Ausbeute der Hausdurchsuchung. - Foto: DLife

Waffen, Bargeld und Drogen: Die Carabineri präsentierten am Samstag die Ausbeute der Hausdurchsuchung. - Foto: DLife

Die Drogen wurden beschlagnahmt. - Foto: DLife

Die Drogen wurden beschlagnahmt. - Foto: DLife

Begonnen hatte alles mit einem Zufall: Die Carabinieribeamten von Schlanders wurden am vergangenen Donnerstagabend an einer Bushaltestelle in Partschins auf einen Jugendlichen aufmerksam. Er stieg aus einem Bus und eilte leicht nervös in Richtung öffentliche Toilette. Sie kontrollierten ihn und wurden auch fündig: 52 Gramm Haschisch entdeckten sie bei dem jungen Mann aus dem Ort. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Eine eingehendere Befragung des Minderjährigen führte die Beamten schließlich auf die Spur des „Zulieferers“, dessen Meraner Wohnung am Freitagvormittag untersucht wurde. 

Dort gelang dann auch der spektakuläre Fund. 3 kg „Haschisch-Eier“, 2 kg Marihuana, zwei Präzisionswaagen und zwei „falsche“ Waffen, die aber täuschend echt nach Kalaschnikow bzw. einer Glock-Pistole aussahen, wurden beschlagnahmt. Der 20-jährige Besitzer steht nun unter Hausarrest.

Kurze Zeit später klickten auch in Bozen die Handschellen, diesmal für einen 20-Jährigen Einheimischen aus Gries. Er war gewissermaßen der lokale „Großhändler“ in diesem jugendlichen Drogennetzwerk. Ein Kilogramm Haschisch-Eier und Marihuana, sowie 80 Gramm reinstes Kokain fanden die Carabinieri Bozen bei dem Bozner, der nun ebenso unter Hausarrest steht. 

Insgesamt hatten die Drogen einen Wert von 50.000 Euro. Die drei Südtiroler müssen sich nun wegen Drogenhandel vor Gericht verantworten. 

stol/vs

hermann zanier, Meran

Der größte Fehler besteht aber in der Tatsache, dass die Verbrecher praktisch schon frei sind.

09.02.2019 21:59 Uhr

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Hermann Covi, Tramin

Drei Fehler müssten in einem so kurzen Artikel nicht unbedingt vorkommen.

09.02.2019 20:51 Uhr

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2 Kommentare

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