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Artikel vom Freitag, 9. August 2019

Schießerei in Bozen: Mutmaßlicher Täter bleibt in Haft

Am Freitagvormittag ist der 53-jährige Stefano Ferrari, der am Mittwoch einen Schuss auf dem Parkplatz vor dem Interspar in der Buozzistraße in Bozen abgab, dem Haftrichter Andrea Pappalardo vorgeführt worden. Wie erwartet machte er von seinem Recht, die Aussage zu verweigern, Gebrauch. Der Mann bleibt in Haft.

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Der 53-Jährige kurz nach der Tat am Mittwoch. - Foto: DLife

Der 53-Jährige kurz nach der Tat am Mittwoch. - Foto: DLife

Wie berichtet wird gegen Ferrari wegen versuchten Mordes ermittelt. Er hatte am Mittwoch im Zuge einer Streiterei eine Waffe gezückt und in Richtung eines anderen Mannes geschossen. (STOL hat berichtet)

Am Freitagvormittag fand die Haftprüfung statt. Wie der Verteidiger Ferraris, Corrado Faes, anschließend mitteilte, habe sein Mandant die Aussage verweigert. Der 53-Jährige könne sich an die Vorgänge nicht erinnern. Er wisse auch nichts von einer Waffe, von der weiter jede Spur fehlt. 

Verteidigung fordert Gutachten

Der Tathergang sei von den Überwachungskameras vollständig aufgezeichnet worden. Die Verteidigung hält es dennoch für unerlässlich, ein Gutachten zu erstellen, um die Schussrichtung genau zu bestimmen. Es gibt widersprüchliche Zeugenaussagen. Einige wollen nämlich gesehen haben, dass der 53-Jährige mit dem Streit begonnen habe und in Richtung seines Kontrahenten einen Schuss abgegeben habe – auf Körperhöhe und aus wenigen Metern Distanz. Andere sagen, er hätte nur auf den Boden geschossen. 

Der Mann bleibt in Haft.

stol

 

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