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Artikel vom Montag, 28. Januar 2019

Stadel in Jaufental steht in Flammen

Kurz nach 13 Uhr sind mehrere Wipptaler Feuerwehren mit insgesamt 115 Mann alarmiert worden: Ein Wirtschaftsgebäude samt Stall und Stadel in Jaufental stand in Vollbrand. Die unten stehende STOL-Bildergalerie zeigt einige Bilder des Großeinsatzes.

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Mehrere Wipptaler Feuerwehren sind derzeit im Einsatz. - Foto: Bezirk Wipptal/Sterzing

Mehrere Wipptaler Feuerwehren sind derzeit im Einsatz. - Foto: Bezirk Wipptal/Sterzing

Bei dem Wirtschaftsgebäude soll es sich um den Freihof handeln. Im Stall befanden sich Schafe und Jungrinder, leider konnten nicht alle Tiere gerettet werden. Obwohl sich starker Rauch bildete und der Wind in Richtung Wohnhaus blies, blieb es unversehrt. Um den Brand unter Kontrolle zu bringen waren 3 Pumpen nötig, die Wasserversorgung erfolgte über das Hydrantennetz und aus einem nahe gelegenen Bach.

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Um 14.45 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Brand schließlich unter Kontrolle bringen. Die Holzkonstruktion und der Heustock müssen noch abgetragen werden, um abgelöscht zu werden. Der Wind und die heftige Rauchentwicklung erschwerten die Arbeiten.

Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr Ratschings mit allen Zügen, der Bezirksfeuerwehrverband Wipptal/Sterzing, die Freiwillige Feuerwehr von Sterzing, das Weiße Kreuz Sterzing  und der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes von Sterzing. Mit schwerem Atemschutz rückten auch die Freiwilligen Feuerwehren von Trens, Thuins, Ridnaun und Innerratschings nach. Die Carabinieri von Sterzing haben die Ermittlungen aufgenommen. Auch die Forstwache rückte mit 2 Mann aus.

Die Wehrmänner im Einsatz. - Foto: Bezirk Wipptal/Sterzing

Ein verletzter Wehrmann

Beim Evakuieren der noch lebenden Tiere hat sich ein Feuerwehrmann am Knie verletzt, daher wurde er zur Kontrolle ins Krankenhaus Sterzing gebracht. Ein Offizier der Berufsfeuerwehr Bozen war zum Lokalaugenschein und zur Brandursachenermittlung vor Ort. Die geretteten Tiere wurden vom Amtstierarzt begutachtet - leider konnten nicht alle Tiere gerettet werden.

stol

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