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Artikel vom Dienstag, 13. August 2019

Südtiroler mit Segelflieger verunglückt: Beide (fast) unverletzt

Nerven aus Stahl, jahrelange Flugerfahrung, aber auch eine große Portion Glück haben am vergangenen Samstag den beiden Südtiroler Unternehmern Alois Baumgartner und Thomas Gostner das Leben gerettet: Die Hobbypiloten waren bei einem Luftrennen in 1000 Metern Höhe mit ihren Segelfliegern zusammengeprallt, beide blieben quasi unverletzt.

Der Segelflieger von Alois Baumgartner landete im Nationalpark Monti Sibillini. - Foto: Ansa

Der Segelflieger von Alois Baumgartner landete im Nationalpark Monti Sibillini. - Foto: Ansa

Zu dem Unfall kam es italienischen Medienberichten zufolge (unter anderem im „Messaggero“) am vergangenen Samstag im Rahmen des Luftrennens „Coppa Internazionale del Mediterraneo“ (CIM) in den Marken.

Die beiden Südtiroler Unternehmer Alois Baumgartner und Thomas Gostner, Mitglieder des Aero Club Bozen, hatten mit ihren Segelfliegern in der CIM-Klasse 18 Meter teilgenommen.

Zusammenprall in 1000 Metern Höhe

Noch ist unklar, wie genau es zu dem Unfall kam. Ersten Rekonstruktionen zufolge prallte Baumgartner in etwa 1000 Metern Höhe mit seinem Segelflieger von hinten auf jenen von Gostner und beschädigte dadurch dessen Flügel sowie die Flugkabine.

Baumgartner selbst traf es noch schlimmer: Einer seiner Flügel brach bei dem Zusammenprall ab, das Fluggerät stürzte ab. Geistesgegenwärtig öffnete der erfahrene Pilot noch im Moment des Aufpralls die Passagierkabine, katapultierte sich aus dem abstürzenden Flieger und öffnete den Fallschirm.

Gostner hingegen konnte sein beschädigtes Fluggerät mithilfe des eingebauten Motors sicher landen.

Nicht nur die geistesgegenwärtigen Reaktionen der beiden Piloten, sondern auch die Flughöhe haben zum glimpflichen Ausgang des Unfalls beigetragen.

Wanderer beobachtet Absturz und setzt Notruf ab

Ein Wanderer, der den Absturz beobachtet hatte, setzte umgehend einen Notruf ab und begab sich zu jener Stelle, an der Baumgartner mit dem Fallschirm gelandet war. Dieser hatte sich wie durch ein Wunder lediglich leichte Verletzungen am Arm zugezogen.

Das Luftrennen wurde nach dem Zusammenprall umgehend unterbrochen, am morgigen Mittwoch wird es wieder aufgenommen.

Baumgartners Segelflieger stürzte in einer unzugänglichen Stelle im Nationalpark Monti Sibillini ab. Die genaue Unfallursache wird nun ermittelt.

stol

oscar Baumgartner, Völs am Schlern

Was man nicht kann soll Mann lassen oder wie oft will er noch abstürzen ?

13.08.2019 17:17 Uhr

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Monica von Lipski, München

Beiden Sprachen zuliebe:" che culo!"

13.08.2019 15:13 Uhr

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Andy Aichner, Meran

ke kulo!! -:)-:) Glückwunsch allen beiden - das Glück der Tüchtigen halt...-:)

13.08.2019 09:19 Uhr

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3 Kommentare

 

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