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Artikel vom Sonntag, 11. August 2019

Südtirols Muslime feiern Opferfest

Am Sonntag trafen sich an die 1000 in Südtirol wohnhafte Muslime auf dem Messegelände in Bozen, um das wichtigste Fest im Islamischen Kalender zu feiern: das Opferfest „I-Adha“. Es wird zu Ehren Abrahams gefeiert, der bereit gewesen wäre, seinen Sohn Ismael zu opfern, als Allah es laut muslimischer Überlieferung von ihm verlangte.

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An die 1000 Muslime versammelten sich in der Bozner Messehalle. - Foto: DLife

An die 1000 Muslime versammelten sich in der Bozner Messehalle. - Foto: DLife

Organisiert wurde die Feier vom Islamischen Komitee Bozen. Bisher feierte jede muslimische Gemeinde einzeln, heuer sollten Südtirols Muslime in der großen Bozner Messehalle erstmals zusammengeführt werden.

Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi, der an den Feierlichkeiten ebenfalls teilnahm, betonte die gemeinsamen Wurzeln des Christentums und des Islam. Er sagte zu den Muslimen aus ganz Südtirol, dass sie ein Recht auf freie Religionsausübung hätten und sie herzlich aufgenommen seien, sofern sie Rechte und Pflichten in Südtiroler wahrnehmen und achten.

Auch in Brixen feierte die islamische Gemeinschaft das höchste Fest. Der Imam von Milland (Brixen), Abdeslam Termassi, der seit über 30 Jahren in Südtirol lebt und in bestem Südtiroler Dialekt spricht, erklärt die Bedeutung des Opferfestes. 

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D/zö/jp/stol

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe lesen Sie in der morgigen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

Patrick Stern, Bozen

Toll, dass man jemanden feiert der seinen Sohn für eine Halluzination opfern würde. *kopfschüttel*

12.08.2019 09:27 Uhr

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1 Kommentar

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